Eishockey: Zweitligist Crimmitschau verliert das Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse klar mit 1:4
Crimmitschau. Keine Leidenschaft, keine Ideen und kein Kampfgeist: Die Eispiraten Crimmitschau haben gestern Abend im Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse auf der ganzen Linie enttäuscht. Die Gäste kamen vor knapp 3200 Zuschauern im Sahnpark zu einem verdienten 4:1 (3:0, 0:0, 1:1)-Sieg.
Während Weißwasser damit das Ticket für die Pre-Play-offs praktisch gelöst hat, sucht Crimmitschau kurz vor Beginn des Abstiegskampfes weiter nach Konstanz. "Das war einfach nur peinlich. Wir haben kein Mittel gegen die starke Füchse-Reihe um Carsten Gosdeck gefunden", brachte Stürmer Philipp Gunkel den Auftritt der Hausherren auf den Punkt. Crimmitschau leistete sich einen klassischen Fehlstart. Schon nach fünf Minuten lagen die Lausitzer 2:0 vorn.
Mit schnellen und direkten Kombinationen spielten die Gäste die Eispiraten schwindlig. Dadurch waren die Crimmitschauer Verteidiger Nils Hanfstingl und Sylvain Dufresne vor dem ersten Gegentreffer sowie Paul Ballantyne und Daniel Willaschek vor dem zweiten Gästetor nur in der Zuschauerrolle. "Die schnelle Führung war der Lohn für eine hohe Konzentration in der Anfangsphase", kommentierte Füchse-Kapitän Sebastian Klenner, der in der Saison 2007/08 selbst im Sahnpark auf dem Eis stand. Dagegen sah Eispiraten-Manager Ronny Bauer eine übermotivierte Mannschaft der Hausherren. Trotz des 5:0-Kantersieges am Freitag in Landshut und der Riesenkulisse zum Sachsenderby lief überhaupt nichts zusammen. "Wir waren übermotiviert und haben das Defensivspiel völlig vernachlässigt", analysierte Bauer. Die Füchse standen sicher in der Verteidigung und konnten den Vorsprung durch ein Powerplay-Tor von Carsten Gosdeck und einen Beinschuss von Routinier Ervin Masak zur Freude der 350 mitgereisten Gästefans weiter ausbauen. Dagegen war von den Eispiraten in der Offensive fast nichts zu sehen. Die Sturmreihen mit den Legionären übernahmen keine Verantwortung. Auch in Überzahl konnte kein Druck aufgebaut werden. Sieben Situationen mit einem Akteur mehr auf dem Eis nutzten die Crimmitschauer nicht zum Torerfolg. "Die Leistung war nicht akzeptabel. Wir haben in Überzahl kaum einen vernünftigen Torschuss abgefeuert", ärgerte sich Trainer Wayne Hynes, der nach der Partie fast zehn Minuten lang eine Kabinenpredigt hielt. Derweil freuten sich Gästespieler und -Fans über den Derbysieg.
Die Eispiraten hatten ihr Pulver offenbar schon am Freitagabend verschossen. Die Westsachsen brachten erstmals einen "Dreier" von einem Auswärtsspiel bei den Landshut Cannibals mit. Sie sicherten sich mit einer zweikampfstarken Defensivleistung den klaren 5:0 (0:0, 3:0, 2:0)-Erfolg. Bester Akteur bei den Gästen war Keeper Marko Suvelo. Dem 34-jährigen Deutsch-Finne gelang der erste Shot-out in Diensten der Eispiraten.
Crimmitschau. Keine Leidenschaft, keine Ideen und kein Kampfgeist: Die Eispiraten Crimmitschau haben gestern Abend im Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse auf der ganzen Linie enttäuscht. Die Gäste kamen vor knapp 3200 Zuschauern im Sahnpark zu einem verdienten 4:1 (3:0, 0:0, 1:1)-Sieg.
Während Weißwasser damit das Ticket für die Pre-Play-offs praktisch gelöst hat, sucht Crimmitschau kurz vor Beginn des Abstiegskampfes weiter nach Konstanz. "Das war einfach nur peinlich. Wir haben kein Mittel gegen die starke Füchse-Reihe um Carsten Gosdeck gefunden", brachte Stürmer Philipp Gunkel den Auftritt der Hausherren auf den Punkt. Crimmitschau leistete sich einen klassischen Fehlstart. Schon nach fünf Minuten lagen die Lausitzer 2:0 vorn.
Mit schnellen und direkten Kombinationen spielten die Gäste die Eispiraten schwindlig. Dadurch waren die Crimmitschauer Verteidiger Nils Hanfstingl und Sylvain Dufresne vor dem ersten Gegentreffer sowie Paul Ballantyne und Daniel Willaschek vor dem zweiten Gästetor nur in der Zuschauerrolle. "Die schnelle Führung war der Lohn für eine hohe Konzentration in der Anfangsphase", kommentierte Füchse-Kapitän Sebastian Klenner, der in der Saison 2007/08 selbst im Sahnpark auf dem Eis stand. Dagegen sah Eispiraten-Manager Ronny Bauer eine übermotivierte Mannschaft der Hausherren. Trotz des 5:0-Kantersieges am Freitag in Landshut und der Riesenkulisse zum Sachsenderby lief überhaupt nichts zusammen. "Wir waren übermotiviert und haben das Defensivspiel völlig vernachlässigt", analysierte Bauer. Die Füchse standen sicher in der Verteidigung und konnten den Vorsprung durch ein Powerplay-Tor von Carsten Gosdeck und einen Beinschuss von Routinier Ervin Masak zur Freude der 350 mitgereisten Gästefans weiter ausbauen. Dagegen war von den Eispiraten in der Offensive fast nichts zu sehen. Die Sturmreihen mit den Legionären übernahmen keine Verantwortung. Auch in Überzahl konnte kein Druck aufgebaut werden. Sieben Situationen mit einem Akteur mehr auf dem Eis nutzten die Crimmitschauer nicht zum Torerfolg. "Die Leistung war nicht akzeptabel. Wir haben in Überzahl kaum einen vernünftigen Torschuss abgefeuert", ärgerte sich Trainer Wayne Hynes, der nach der Partie fast zehn Minuten lang eine Kabinenpredigt hielt. Derweil freuten sich Gästespieler und -Fans über den Derbysieg.
Die Eispiraten hatten ihr Pulver offenbar schon am Freitagabend verschossen. Die Westsachsen brachten erstmals einen "Dreier" von einem Auswärtsspiel bei den Landshut Cannibals mit. Sie sicherten sich mit einer zweikampfstarken Defensivleistung den klaren 5:0 (0:0, 3:0, 2:0)-Erfolg. Bester Akteur bei den Gästen war Keeper Marko Suvelo. Dem 34-jährigen Deutsch-Finne gelang der erste Shot-out in Diensten der Eispiraten.
Tore: 0:1 Gosdeck (4.), 0:2 Götz (5.), 0:3 Gosdeck (20.), 0:4 Masek (49.), 1:4 Ballantyne (60.). Strafminuten: Crimmitschau 4, Weißwasser 14. Zuschauer: 3186. SR: Brüggemann (Iserlohn).
Landshut - Crimmitschau 0:5 (0:0, 0:3, 0:2). Tore: 0:1, 0:2 Schietzold (22.,26.), 0:3 Christ (29.), 0:4 Gunkel (41.), 0:5 Heine (58.). Strafmin.: Landshut 31 plus 20 (Spieldauer Abstreiter), Crimmitschau 30. Zu.: 1880. SR: Lenhardt (Darmstadt).
Von Holger Frenzel
Quelle: Freie Presse