Die Eisarena
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Toptorschütze Gosdeck schwört Lausitzer Füchse...
24.02.2010 | 09:36 Uhr von
...auf den Endspurt ein
Am Saisonende läuft Carsten Gosdeck nicht nur auf dem Eis, sondern auch verbal schon fast traditionell zu großer Form auf. In der vergangenen Saison kündigte der Toptorschütze der Lausitzer Füchse selbstbewusst den Einzug in die Playoffs an. Auch diesmal macht Gosdeck wieder eine mutige Kampfansage an die Gegner.
Sieben Siege in den letzten achten Partien der Hauptrunde in der 2. Eishockey-Bundesliga – diesen Wunsch formulierte der 30-jährige Stürmer schon vor dem zurückliegenden Wochenende in einem Interview des vereinseigenen Füchse-TV. Und bisher liegt das Team auf „Gosdeck-Kurs“. Mit dem 4:1-Erfolg bei den Eispiraten Crimmitschau und dem juristischen Sieg gegen die Wölfe Freiburg gelang den Füchsen das erhoffte Sechs-Punkte-Wochenende, auch wenn Freiburg inzwischen Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt hat (siehe „Zum Thema“). In jedem Fall hat Weißwasser als Tabellenachter und derzeit 13 Punkten Vorsprung auf die Playdown-Plätze den vorzeitigen Klassenerhalt ganz dicht vor Augen. Rein theoretisch könnten die Füchse schon am kommenden Wochenende ihr Saisonziel perfekt machen.


Plakat-Kampagne: Mit großflächigen Portäts werben die Lausitzer derzeit in Weißwasser für die letzten Heimspiele in dieser Saison. Neben Toptorschütze Carsten Gosdeck (Foto) sind Trainer Dirk Rohrbach, Torwart Jonathan Boutin und Verteidiger Robert Bartlick auf den in Schwarz-Weiß gehaltenen Aufnahmen zu sehen. Foto: Füchse


Selbst das Heimrecht für die Pre-Playoff-Runde ist realistisch. Dafür müsste Weißwasser am Ende Siebter oder Achter werden. „Eine schöne Sache“, findet Gosdeck. Doch eigentlich will er mehr. „Rang sechs wäre mir lieber. Dann wären wir sicher in den Playoffs. Und wir hätten eine Woche frei. Aber Rang sechs ist halt nur zu schaffen, wenn auch unsere Konkurrenten mitspielen.“

Neben den Schrittmacherdiensten der Konkurrenz wird es in der Endphase der Hauptrunde auch auf den Willen ankommen. Denn der Akku vieler Spieler im sehr kleinen Kader ist natürlich deutlich leerer geworden. „In der jetzigen Saisonphase werden die Spiele vor allem über den Willen und den Kampf entschieden. Wer jetzt nicht beißt, der sollte die Sportart wechseln“, betont Gosdeck. Mit dem Auswärtssieg in Crimmitschau bewiesen die Füchse, wie fest sie zubeißen können.

Logisch, dass Gosdeck auch in den letzten sechs Spielen der Hauptrunde möglichst erfolgreich sein will. Um seine Marschroute zu erfüllen, könnten sich die Füchse sogar noch eine Niederlage leisten. „Wobei ich jetzt nicht weiß, gegen wen wir da noch verlieren könnten“, verkündet der Torjäger gewohnt selbstbewusst, obwohl die Gegner natürlich ebenfalls Eishockey spielen können.

Aber: Auch in der vergangenen Saison wurde der Stürmer zunächst belächelt, als er ziemlich früh den Einzug in die Playoffs prophezeite. Am Ende jedoch behielt Gosdeck Recht.

Von Frank Noack

Quelle: Lausitzer Rundschau
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