Die Weißwasseraner unterliegen in Landshut nach Penaltyschießen.
Angriff auf die direkten Playoff-Plätze, hieß die Devise der Lausitzer Füchse vor dem Spiel bei den Landshut Cannibals. Angesichts von 13 Punkten Vorsprung auf Platz elf (Dresden) und nur noch sechs zu spielenden Partien scheint der Klassenerhalt gesichert. Warum also nicht nach oben schielen? Gegner Landshut thront auf dem sechsten Platz, der für die direkte Qualifikation für die Playoffs reichen würde, und hatte vor der Partie sieben Punkte Vorsprung. Ein Sieg der Füchse, und sie wären dran. Die Landshuter hatten am vergangenen Wochenende keinen Punkt geholt, verloren nach eine 0:5-Klatsche zu Hause in Schwenningen knapp mit 1:2. Und das Video vom Crimmitschauer Spiel hatte sich Füchse-Trainer Dirk Rohrbach besorgt…
Den etwas besseren Beginn erwischten dann die Gastgeber, Füchse-Goalie Jonathan Boutin war gleich gegen einen Schlagschuss aus Nahdistanz gefragt. Die Füchse überstanden dann eine Unterzahl relativ problemlos, hatten sogar eine Konterchance und kamen immer besser ins Spiel.
Für das größte Aufsehen sorgte zunächst einmal aber Gosdeck, als er den Landshuter Videowürfel „abschoss“. Dann aber traf Albrecht zum 1:0, aber Schiedsrichter Hascher erkannte den Treffer nicht an. Der Puck war an die Lattenunterkante und dann wohl hinter die Torlinie gegangen.
Die Füchse ließen sich aber nicht aus dem Rhythmus bringen, erspielten sich weitere Chancen (Lehnigk, Tepper), schafften es aber nicht, eine gut eine Minute lange 5:3-Überzahl zum Torerfolg zu treffen. In der nächsten Überzahl machten es die Füchse besser. Top-Scorer Marvin Tepper traf auf Vorlage von Masek und Klenner. Leider schafften es die Weißwasseraner aber nicht, die zwei Minuten bis zur Drittelsirene ohne Gegentreffer zu überstehen. Mc Donough bestrafte eine Unaufmerksamkeit in der Füchse-Abwehr und traf zum Ausgleich. Die Füchse hatten im ersten Spielabschnitt mehr Spielanteile, aber es stand Unentschieden.
Marvin Tepper eröffnete wie schon im Heimspiel gegen Landshut im Januar den Trefferreigen.Archivfoto: Peter Aswendt
Das Mitteldrittel begann mit einer dummen Strafe für die Gastgeber (Wechselfehler) und dem 1:2 für die Füchse. Robin Sochan traf von der blauen Linie. Die Füchse benötigten eine Weile, um sich vom Schock des erneuten Rückstandes zu erholen, hatten dann aber eine Riesenchance, als der Puck vor der Line des Füchse-Tores langkullerte. Im direkten Gegenzug gelang den Gästen der dritte Treffer. Verteidiger Jens Heyer verwertete die Vorarbeit von Stürmer Thomas Götz. Wenig später verpasste Carsten Gosdeck mit einem Schlagschuss an den Pfosten die mögliche Vorentscheidung. Die Landshuter waren so aber noch lange nicht geschlagen, Forster prüfte erst Boutin und dann gelang es Moborg, den Puck nach Kühnhackl Vorarbeit durch die Schoner von Boutin den Anschlusstreffer zu erzielen.
Danach machten die Landshuter viel Druck. Erst konnte Lehnigk noch auf der Linie für den schon geschlagenen Boutin retten, aber dann, als Gosdeck auf der Strafbank saß, nutzte Menauer einen Bartlick-Fehler zum Ausgleich.
Im Schlussdrittel wurde das Spiel deutlich zerfahrener. Keine der beiden Mannschaften konnte sich die ganz klaren Chancen herausspielen oder eine Zeitstrafe des Gegners nutzten. Die Füchse hatten mit dem Schlusspfiff den einen Punkt sicher, wollten aber mehr, um die Minichance auf Platz sechs zu wahren. In der Verlängerung verteilte Schiedsrichter Hascher ungewöhnlich viele Strafen. Erst mussten Gosdeck und Prommersberger vom Eis, es ging aber Vier gegen Vier weiter. Dann überstanden die Füchse zwei Minuten Unterzahl, bevor sie selbst die Chance bekamen. Tepper scheiterte mit einem Schlagschuss, bevor die Füchse noch zwei Strafen bekamen.
Es ging trotzdem ins Penaltyschießen. Dort traf für die Gastgeber Tom Kühnhackl, während für die Füchse Sochan, Albrecht (Pfosten) und Valenti scheiterten. Ein Punkt ist wohl zu wenig für die Playoff-Träume. (Von Frank Thümmler)
Angriff auf die direkten Playoff-Plätze, hieß die Devise der Lausitzer Füchse vor dem Spiel bei den Landshut Cannibals. Angesichts von 13 Punkten Vorsprung auf Platz elf (Dresden) und nur noch sechs zu spielenden Partien scheint der Klassenerhalt gesichert. Warum also nicht nach oben schielen? Gegner Landshut thront auf dem sechsten Platz, der für die direkte Qualifikation für die Playoffs reichen würde, und hatte vor der Partie sieben Punkte Vorsprung. Ein Sieg der Füchse, und sie wären dran. Die Landshuter hatten am vergangenen Wochenende keinen Punkt geholt, verloren nach eine 0:5-Klatsche zu Hause in Schwenningen knapp mit 1:2. Und das Video vom Crimmitschauer Spiel hatte sich Füchse-Trainer Dirk Rohrbach besorgt…
Den etwas besseren Beginn erwischten dann die Gastgeber, Füchse-Goalie Jonathan Boutin war gleich gegen einen Schlagschuss aus Nahdistanz gefragt. Die Füchse überstanden dann eine Unterzahl relativ problemlos, hatten sogar eine Konterchance und kamen immer besser ins Spiel.
Für das größte Aufsehen sorgte zunächst einmal aber Gosdeck, als er den Landshuter Videowürfel „abschoss“. Dann aber traf Albrecht zum 1:0, aber Schiedsrichter Hascher erkannte den Treffer nicht an. Der Puck war an die Lattenunterkante und dann wohl hinter die Torlinie gegangen.
Die Füchse ließen sich aber nicht aus dem Rhythmus bringen, erspielten sich weitere Chancen (Lehnigk, Tepper), schafften es aber nicht, eine gut eine Minute lange 5:3-Überzahl zum Torerfolg zu treffen. In der nächsten Überzahl machten es die Füchse besser. Top-Scorer Marvin Tepper traf auf Vorlage von Masek und Klenner. Leider schafften es die Weißwasseraner aber nicht, die zwei Minuten bis zur Drittelsirene ohne Gegentreffer zu überstehen. Mc Donough bestrafte eine Unaufmerksamkeit in der Füchse-Abwehr und traf zum Ausgleich. Die Füchse hatten im ersten Spielabschnitt mehr Spielanteile, aber es stand Unentschieden.
Das Mitteldrittel begann mit einer dummen Strafe für die Gastgeber (Wechselfehler) und dem 1:2 für die Füchse. Robin Sochan traf von der blauen Linie. Die Füchse benötigten eine Weile, um sich vom Schock des erneuten Rückstandes zu erholen, hatten dann aber eine Riesenchance, als der Puck vor der Line des Füchse-Tores langkullerte. Im direkten Gegenzug gelang den Gästen der dritte Treffer. Verteidiger Jens Heyer verwertete die Vorarbeit von Stürmer Thomas Götz. Wenig später verpasste Carsten Gosdeck mit einem Schlagschuss an den Pfosten die mögliche Vorentscheidung. Die Landshuter waren so aber noch lange nicht geschlagen, Forster prüfte erst Boutin und dann gelang es Moborg, den Puck nach Kühnhackl Vorarbeit durch die Schoner von Boutin den Anschlusstreffer zu erzielen.
Danach machten die Landshuter viel Druck. Erst konnte Lehnigk noch auf der Linie für den schon geschlagenen Boutin retten, aber dann, als Gosdeck auf der Strafbank saß, nutzte Menauer einen Bartlick-Fehler zum Ausgleich.
Im Schlussdrittel wurde das Spiel deutlich zerfahrener. Keine der beiden Mannschaften konnte sich die ganz klaren Chancen herausspielen oder eine Zeitstrafe des Gegners nutzten. Die Füchse hatten mit dem Schlusspfiff den einen Punkt sicher, wollten aber mehr, um die Minichance auf Platz sechs zu wahren. In der Verlängerung verteilte Schiedsrichter Hascher ungewöhnlich viele Strafen. Erst mussten Gosdeck und Prommersberger vom Eis, es ging aber Vier gegen Vier weiter. Dann überstanden die Füchse zwei Minuten Unterzahl, bevor sie selbst die Chance bekamen. Tepper scheiterte mit einem Schlagschuss, bevor die Füchse noch zwei Strafen bekamen.
Es ging trotzdem ins Penaltyschießen. Dort traf für die Gastgeber Tom Kühnhackl, während für die Füchse Sochan, Albrecht (Pfosten) und Valenti scheiterten. Ein Punkt ist wohl zu wenig für die Playoff-Träume.
(Von Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung