Wechselbad der Gefühle
Der Samstag stand nun ganz im Zeichen vom Eishockey – und ich weiss, dass meine Family darüber wieder nur den Kopf schütteln wird *hehe* Bereits vor dem Abflug hab ich mir gesagt, dass ich auch die Schweizer Eishockeynationalmannschaft einmal live sehen möchte. Da die Spiele gegen die USA und Kanada natürlich ausserhalb der Reichweite gelegen haben, blieb nur die Möglichkeit, beim Norwegen-Spiel anwesend zu sein. Mit dem Gedanken, dass dieses Spiel sowieso keiner sehen will und die Tatsache, dass es bereits um 12 Uhr Ortszeit begann, ging es bereits ziemlich früh in Richtung Stadion. Nicht mehr als 20 CAD wollte ich für dieses Spiel legen.
Da meine Mitbewohner aber irgendwie einen Ticketdealer aufgetan haben, durch den sie bereits Freikarten für mehrere 12 Uhr-Spiele die Tage zuvor erhalten hatten, war mir das Glück sehr hold. Kurz vor 11 Uhr kam die Info, dass es auch welche für das Schweiz-Spiel geben würde. Also fix in die Stadtmitte und Tickets abgeholt. Da die beiden „Mädchen“ lieber shoppen gingen, als Eishockey zu schauen, wurde der Rest der Truppe noch kontaktiert, ob einer mitwollte. So kurzfristig war aber nichts mehr zu machen. Rein in den Skytrain Richtung Stadion, dort noch das zweite Ticket für 40 CAD verkauft und mir innerlich die Hände gerieben, als ich merkte, dass die Schwarzmarkthändler direkt vorm Stadion die Tickets für 10 CAD verschleudern mussten. Von meinem Top-Platz im Unterrang konnte ich dann ein spannendes Spiel verfolgen, die Norweger spielten ein hartes, kämpferisches Hockey und man merkte, dass sie unbedingt vermeiden wollten, in ihrer Gruppe Letzter zu werden. Die Schweizer hatten merklich Probleme sich auf diese Spielweise einzustellen. Dennoch gingen sie durch Julien Sprunger in Führung. Der ganze Nachmittag war ein hin und her auf der Toranzeige, keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen. Mann des Abends war für mich der für die Hannover Scorpions spielende Norweger Tore Vikingstad, der 3 Tore zum 4:4-Unentschieden nach regulärer Spielzeit beisteuerte. In der Overtime allerdings machten die Schweizer durch Romano Lemm den entscheidenden Treffer. Ein insgesamt verdienter Sieg, da sich die Schweizer mehr und mehr dem norwegischen Spiel anpassten und mehr Spielanteile erkämpfen konnten.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – und weil so ein sportlicher Tag ja auch recht anstrengend sein kann, trafen meine Mitbewohner und ich uns in der Altstadt wieder. Kurze Beratung und schnell stand fest, dass wir unsere kulinarische Weltreise bei einem Äthiopier weiterführen wollten. Ich war positiv überrascht, da ich ja schon mit bissl exotischen Dingen gerechnet hatte. Letztendlich hatten wir aber mehr oder weniger bekannte Dinge auf einer grossen Platte, die wir ganz stilecht mit den Händen gegessen haben. Bevor wir zurück zum Stadion sind, um dass Deutschlandspiel gegen die Weissrussen anzusehen, trafen wir wieder auf die Hannoveranerin. Die Jungs sind vor dem Spiel noch in einen typischen Liquor-Store gegangen. Ausschliesslich in diesen Läden können die meisten alkoholischen Getränke gekauft werden. Also schnell zwei Sixpacks besorgt und zurück zum Stadion. Einmal nicht nachgedacht, Dosen auf und los… An der Station beim Stadion wurden wir dann gleich mal fröhlich empfangen von zwei Herren der örtlichen Polizei. Die haben uns die geöffneten Dosen entnommen und den restlichen Inhalt in das Gleisbett entsorgt. Mist, hatten wir in aller Vorfreude auf die ersten deutschen Jubelarien doch glatt das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit vergessen. Nun gut, erstmal die Ermahnung über uns ergehen lassen. Warum wir letztendlich nicht die Geldbusse zahlen mussten, entzieht sich meiner Kenntnis. Also schnell weg, bevor es den Polizisten doch noch einfällt. An der nächsten dunklen Ecke haben wir dann aber auch schnell die Ermahnung vergessen und der zweite Sechser wurde noch geleert. Da wir deutschen Eishockeyfans ja gute Menschen sind, wollten wir den Kanadiern noch ein bisschen unserer Kultur näherbringen. Also schnappte sich der Essener kurzerhand das Megaphone von einem Volunteer und gab „An Old German Folks Song“ zum besten, bevor wir uns im Stadion wieder in alle Ecken verstreuten.
Im Spiel gegen die Weissrussen dann wieder das leidige Thema – die Kufencracks begannen noch ziemlich engagiert und prüften den weissrussischen Goalie Koval mehrfach. Aber dennoch gab es wieder nicht genug Durchschlagskraft. So dauerte es eine Weile, bis Dennis Seidenberg endlich die deutsche Mannschaft und seine Fans erlöste und einnetzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich auch ein ansehnliches Spiel. Doch als Bakos Mitte des ersten Drittels einen Scheibenverlust hinnehmen musste, nahm das Unheil seinen Lauf und die Weissrussen konnten den Ausgleich erzielen. Auch das Spiel war nun ausgeglichen, die Weissrussen übernahmen in der Folgezeit mehr und mehr das Heft in die Hand. Im zweiten Drittel scheinen die Adlertrikotträger mit den Gedanken in der Kabine geblieben zu sein. Die Weissrussen drehten auf und nahmen den Kasten von Thomas Greiss (der den Vorzug vor Dimitri Pätzold erhalten hatte) schwer unter Beschuss. Die Zuschauer bekamen einige gute Paraden zu sehen, doch die weissrussische Führung war ein ganz billiges Ding, als der Stürmer einmal quer durch unsere nicht vorhandene Abwehr spazieren konnte.
Nach dem 1:2 für Weissrussland feierten die Fans
Ob nun Frust mit im Spiel war, lässt sich nicht genau sagen, jedenfalls schaffte es Christian Ehrhoff dann mit einem Schlagschuss das Plexiglas an der Bande zerspringen zu lassen. Mit dem 1:2-Rückstand ging es in die zweite Pause. Aber auch im dritten Drittel machten die Weissrussen das Spiel und kamen verdient zum 3:1. Nun war es also vorbei – oder doch nicht??? Acht Minuten standen noch auf der Uhr und plötzlich war der Puck drin. John Tripp erzielte den Anschluss unter dem Jubel der deutschen Fans. Und noch ehe man „Jetzt geht’s los“ singen konnte, zappelte die Scheibe schon wieder im Netz des weissrussischen Goalie. Nur 20 Sekunden nach dem Anschluss konnte Goc den Ausgleich erzielen – in diesem Moment einfach nur Rausch. 80 Prozent in der Halle feuerten nun die DEB-Mannschaft an, auch wenn nicht mehr als „Let’s go, Germany, let’s go“ dabei rauskam. Doch schnell wurde es wieder ruhig in der Halle. Die Mannschaft machte in der Abwehr nun völlig auf, wollten sie nicht mit der schlechtesten Olympiaplatzierung abschliessen. Das nutzten die Weissrussen dann aber für zwei weitere Tore und somit war der Drops gelutscht. Der Abend ging dann nicht mehr all zu lange, da für die Jungs am nächsten Morgen der Flieger ging.
Erfolgreicher verlief der Tag für die deutschen Langläufer, denn Tobias Angerer konnte mit einer taktischen Meisterleistung und guten Ski die Silbermedaille im 30km Verfolgungsrennen (15km klassisch und 15 km Freistil) erringen. Im Schlussspurt musste er sich nur dem Schweden Marcus Hellner geschlagen geben. Auch Bronze ging nach Schweden und dekoriert nun die Brust von Johan Olsson, der lange Zeit geführt hatte. Bei den anderen Entscheidungen hatten die deutschen Olympioniken kaum Einfluss. Simon Amman wurde zum zweiten Mal nach 2002 in Salt Lake City Doppelolympiasieger und konnte nach dem ersten Platz von der kleinen Schanze auch Gold von der grossen Schanze gewinnen. Adam Malysz aus Polen und Gregor Schlierenzauer belegten die übrigen Plätze auf dem Treppchen. Michael Neumayer wurde Sechster. Beim Super-G der Damen konnte Andrea Fischbacher das erste Gold für Österreich holen. Silber ging an Tina Maze aus Slowenien, Bronze sicherte sich Lindsay Vonn aus Amerika. Maria Riesch wurde Achte. Beim 1500m Rennen der Eisschnellläufer gab es eine dicke Überaschung, als nicht Top-Favorit Shani Davis aus den USA, sondern der Niederländer Mark Tuitert mit Bahnrekord und unter dem Jubel der mitgereisten holländischen Fans den Sieg erringen konnte. Havard Bökko sicherte sich Bronze. Samuel Schwarz musste sich mit dem 32. Platz zufrieden geben. Die Shorttrack Finals blieben fest in asiatischer Hand. Bei den 1500m der Damen gingen die Medaillen nach China und zweimal Südkorea, bei den 1000m der Herren gab es einen südkoreanischen Doppelsieg. Lediglich der Amerikaner Apolo Anton Ohno konnte mit der Bronzemedaille die asiatischen Festspiele verhindern.
Bilanz des deutschen Teams: 4xGold (Felix Loch/Rodeln, Magdalena Neuner/Biathlon Verfolgung, Tatjana Hüfner/Rodeln, Maria Riesch/Ski Alpin Superkombination), 6x Silber (Magdalena Neuner/Biathlon Sprint, Stephanie Beckert/Eisschnellauf 3000m, David Möller/Rodeln, Jenny Wolf/Eisschnelllauf 500m, Kerstin Szymkowiak/Skeleton, Tobias Angerer/Langlauf 30km Verfolgung), 4xBronze (Aljona Savchenko und Robin Szolkowy/Eiskunstlaufen, Natalie Geisenberger/Rodeln, Patric Leitner und Alexander Resch/Rodeln, Anja Huber/Skeleton)
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Der Samstag stand nun ganz im Zeichen vom Eishockey – und ich weiss, dass meine Family darüber wieder nur den Kopf schütteln wird *hehe* Bereits vor dem Abflug hab ich mir gesagt, dass ich auch die Schweizer Eishockeynationalmannschaft einmal live sehen möchte. Da die Spiele gegen die USA und Kanada natürlich ausserhalb der Reichweite gelegen haben, blieb nur die Möglichkeit, beim Norwegen-Spiel anwesend zu sein. Mit dem Gedanken, dass dieses Spiel sowieso keiner sehen will und die Tatsache, dass es bereits um 12 Uhr Ortszeit begann, ging es bereits ziemlich früh in Richtung Stadion. Nicht mehr als 20 CAD wollte ich für dieses Spiel legen.
Da meine Mitbewohner aber irgendwie einen Ticketdealer aufgetan haben, durch den sie bereits Freikarten für mehrere 12 Uhr-Spiele die Tage zuvor erhalten hatten, war mir das Glück sehr hold. Kurz vor 11 Uhr kam die Info, dass es auch welche für das Schweiz-Spiel geben würde. Also fix in die Stadtmitte und Tickets abgeholt. Da die beiden „Mädchen“ lieber shoppen gingen, als Eishockey zu schauen, wurde der Rest der Truppe noch kontaktiert, ob einer mitwollte. So kurzfristig war aber nichts mehr zu machen. Rein in den Skytrain Richtung Stadion, dort noch das zweite Ticket für 40 CAD verkauft und mir innerlich die Hände gerieben, als ich merkte, dass die Schwarzmarkthändler direkt vorm Stadion die Tickets für 10 CAD verschleudern mussten. Von meinem Top-Platz im Unterrang konnte ich dann ein spannendes Spiel verfolgen, die Norweger spielten ein hartes, kämpferisches Hockey und man merkte, dass sie unbedingt vermeiden wollten, in ihrer Gruppe Letzter zu werden. Die Schweizer hatten merklich Probleme sich auf diese Spielweise einzustellen. Dennoch gingen sie durch Julien Sprunger in Führung. Der ganze Nachmittag war ein hin und her auf der Toranzeige, keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen. Mann des Abends war für mich der für die Hannover Scorpions spielende Norweger Tore Vikingstad, der 3 Tore zum 4:4-Unentschieden nach regulärer Spielzeit beisteuerte. In der Overtime allerdings machten die Schweizer durch Romano Lemm den entscheidenden Treffer. Ein insgesamt verdienter Sieg, da sich die Schweizer mehr und mehr dem norwegischen Spiel anpassten und mehr Spielanteile erkämpfen konnten.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – und weil so ein sportlicher Tag ja auch recht anstrengend sein kann, trafen meine Mitbewohner und ich uns in der Altstadt wieder. Kurze Beratung und schnell stand fest, dass wir unsere kulinarische Weltreise bei einem Äthiopier weiterführen wollten. Ich war positiv überrascht, da ich ja schon mit bissl exotischen Dingen gerechnet hatte. Letztendlich hatten wir aber mehr oder weniger bekannte Dinge auf einer grossen Platte, die wir ganz stilecht mit den Händen gegessen haben. Bevor wir zurück zum Stadion sind, um dass Deutschlandspiel gegen die Weissrussen anzusehen, trafen wir wieder auf die Hannoveranerin. Die Jungs sind vor dem Spiel noch in einen typischen Liquor-Store gegangen. Ausschliesslich in diesen Läden können die meisten alkoholischen Getränke gekauft werden. Also schnell zwei Sixpacks besorgt und zurück zum Stadion. Einmal nicht nachgedacht, Dosen auf und los… An der Station beim Stadion wurden wir dann gleich mal fröhlich empfangen von zwei Herren der örtlichen Polizei. Die haben uns die geöffneten Dosen entnommen und den restlichen Inhalt in das Gleisbett entsorgt. Mist, hatten wir in aller Vorfreude auf die ersten deutschen Jubelarien doch glatt das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit vergessen. Nun gut, erstmal die Ermahnung über uns ergehen lassen. Warum wir letztendlich nicht die Geldbusse zahlen mussten, entzieht sich meiner Kenntnis. Also schnell weg, bevor es den Polizisten doch noch einfällt. An der nächsten dunklen Ecke haben wir dann aber auch schnell die Ermahnung vergessen und der zweite Sechser wurde noch geleert. Da wir deutschen Eishockeyfans ja gute Menschen sind, wollten wir den Kanadiern noch ein bisschen unserer Kultur näherbringen. Also schnappte sich der Essener kurzerhand das Megaphone von einem Volunteer und gab „An Old German Folks Song“ zum besten, bevor wir uns im Stadion wieder in alle Ecken verstreuten.
Im Spiel gegen die Weissrussen dann wieder das leidige Thema – die Kufencracks begannen noch ziemlich engagiert und prüften den weissrussischen Goalie Koval mehrfach. Aber dennoch gab es wieder nicht genug Durchschlagskraft. So dauerte es eine Weile, bis Dennis Seidenberg endlich die deutsche Mannschaft und seine Fans erlöste und einnetzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich auch ein ansehnliches Spiel. Doch als Bakos Mitte des ersten Drittels einen Scheibenverlust hinnehmen musste, nahm das Unheil seinen Lauf und die Weissrussen konnten den Ausgleich erzielen. Auch das Spiel war nun ausgeglichen, die Weissrussen übernahmen in der Folgezeit mehr und mehr das Heft in die Hand. Im zweiten Drittel scheinen die Adlertrikotträger mit den Gedanken in der Kabine geblieben zu sein. Die Weissrussen drehten auf und nahmen den Kasten von Thomas Greiss (der den Vorzug vor Dimitri Pätzold erhalten hatte) schwer unter Beschuss. Die Zuschauer bekamen einige gute Paraden zu sehen, doch die weissrussische Führung war ein ganz billiges Ding, als der Stürmer einmal quer durch unsere nicht vorhandene Abwehr spazieren konnte.
Erfolgreicher verlief der Tag für die deutschen Langläufer, denn Tobias Angerer konnte mit einer taktischen Meisterleistung und guten Ski die Silbermedaille im 30km Verfolgungsrennen (15km klassisch und 15 km Freistil) erringen. Im Schlussspurt musste er sich nur dem Schweden Marcus Hellner geschlagen geben. Auch Bronze ging nach Schweden und dekoriert nun die Brust von Johan Olsson, der lange Zeit geführt hatte. Bei den anderen Entscheidungen hatten die deutschen Olympioniken kaum Einfluss. Simon Amman wurde zum zweiten Mal nach 2002 in Salt Lake City Doppelolympiasieger und konnte nach dem ersten Platz von der kleinen Schanze auch Gold von der grossen Schanze gewinnen. Adam Malysz aus Polen und Gregor Schlierenzauer belegten die übrigen Plätze auf dem Treppchen. Michael Neumayer wurde Sechster. Beim Super-G der Damen konnte Andrea Fischbacher das erste Gold für Österreich holen. Silber ging an Tina Maze aus Slowenien, Bronze sicherte sich Lindsay Vonn aus Amerika. Maria Riesch wurde Achte. Beim 1500m Rennen der Eisschnellläufer gab es eine dicke Überaschung, als nicht Top-Favorit Shani Davis aus den USA, sondern der Niederländer Mark Tuitert mit Bahnrekord und unter dem Jubel der mitgereisten holländischen Fans den Sieg erringen konnte. Havard Bökko sicherte sich Bronze. Samuel Schwarz musste sich mit dem 32. Platz zufrieden geben. Die Shorttrack Finals blieben fest in asiatischer Hand. Bei den 1500m der Damen gingen die Medaillen nach China und zweimal Südkorea, bei den 1000m der Herren gab es einen südkoreanischen Doppelsieg. Lediglich der Amerikaner Apolo Anton Ohno konnte mit der Bronzemedaille die asiatischen Festspiele verhindern.
Bilanz des deutschen Teams: 4xGold (Felix Loch/Rodeln, Magdalena Neuner/Biathlon Verfolgung, Tatjana Hüfner/Rodeln, Maria Riesch/Ski Alpin Superkombination), 6x Silber (Magdalena Neuner/Biathlon Sprint, Stephanie Beckert/Eisschnellauf 3000m, David Möller/Rodeln, Jenny Wolf/Eisschnelllauf 500m, Kerstin Szymkowiak/Skeleton, Tobias Angerer/Langlauf 30km Verfolgung), 4xBronze (Aljona Savchenko und Robin Szolkowy/Eiskunstlaufen, Natalie Geisenberger/Rodeln, Patric Leitner und Alexander Resch/Rodeln, Anja Huber/Skeleton)