Die Lausitzer Füchse sind so gut wie am Ziel angelangt und haben den vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Liga praktisch geschafft. Weißwasser verlor am Sonntag zwar 3:4 nach Verlängerung gegen die Heilbronner Falken. Aber dieser eine Punkt dürfte nach Lage der Dinge reichen.
Die ganz große Party konnte es wegen der Niederlage gegen Heilbronn jedoch nicht geben, da zu diesem Zeitpunkt noch das Spiel der Eislöwen Dresden beim EHC München lief. Der Zweitliga-Tabellenführer setzte sich am Ende souverän mit 4:1 durch und leistete den Füchsen damit Schrittmacherdienste. Bei vier noch ausstehenden Partien können sie jetzt nicht mehr in die Playdown-Runde abrutschen. Als die Zuschauer die Weißwasseraner Eishalle längst verlassen hatten, gab es dann doch noch Jubel in der Füchse-Kabine. „Dieser Klassenerhalt trotz schwieriger Rahmenbedingungen ist der Lohn für eine geschlossene Mannschaftsleistung während der gesamten Saison. Wir haben bewiesen, dass man auch mit wenig Mitteln viel erreichen kann“, sagte Manager Ralf Hantschke. Das kleine Fragezeichen, das wegen des noch nicht rechtskräftigen Urteils des DEB-Spielgerichts im Falle der Freiburg-Partie weiterhin hinter dem Klassenerhalt steht, ist jedoch eher theoretischer Natur (siehe „Zum Thema“).
Dabei begann die Partie gegen Heilbronn alles andere als wunschgemäß. Beide Teams starteten vor 2137 Zuschauern mit hohem Tempo in das Duell der Tabellennachbarn. Ein Umstand, der zunächst den Gästen entgegenkam. Denn Heilbronn konnte dank der insgesamt zehn Förderlizenz-Spieler vier laufstarke Angriffsreihen aufbieten, während den Füchsen nur der gewohnt kleine Kader zur Verfügung stand. Beim Führungstreffer profitierte Heilbronn jedoch von einem Ausrutscher von Füchse-Verteidiger Sven Valenti, der an der blauen Linie über den Puck schlug und damit den Unterzahl-Konter zum 0:1 (15. Minute) möglich machte. Weißwasser benötigte aber nur eine Minute für den Ausgleich durch Carsten Gosdeck (16.).
Im zweiten Drittel waren dann die Füchse zunächst das bessere Team. Erneut Gosdeck (21.) und Chris Straube (25.) sorgten für die 3:1-Führung. Zu diesem Zeitpunkt schien der Klassenerhalt bereits zum Greifen nahe zu sein, denn die Gastgeber hatten nun deutlich mehr Spielanteile. Aber das Auf und Ab ging weiter. Denn noch im zweiten Drittel kam Heilbronn zum 3:3-Ausgleich und versetzte damit der blau-gelben Euphorie einen Dämpfer.
Mit zunehmender Spielzeit wurde es dann eine Frage der Kraft. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung, als Dustin Lohner Johner (62.) mit einem Schuss von der blauen Linie erfolgreich war. Füchse-Coach Dirk Rohrbach war dennoch nicht unzufrieden. „Wir haben gegen eine starke Mannschaft zumindest einen Punkt geholt“, bilanzierte er unmittelbar nach dem Spiel. Später am Abend wurde dann klar, dass es wahrscheinlich der entscheidende Punkt zum Klassenerhalt ist.
Von Frank Noack
Voller Einsatz für den Klasserhalt: Carsten Gosdeck (l.) setzt sich gegen den Heilbronner Lance Monych durch. Er steuerte zwei Treffer zum wertvollen Punktgewinn der Füchse bei. Foto: Aswendt
Die ganz große Party konnte es wegen der Niederlage gegen Heilbronn jedoch nicht geben, da zu diesem Zeitpunkt noch das Spiel der Eislöwen Dresden beim EHC München lief. Der Zweitliga-Tabellenführer setzte sich am Ende souverän mit 4:1 durch und leistete den Füchsen damit Schrittmacherdienste. Bei vier noch ausstehenden Partien können sie jetzt nicht mehr in die Playdown-Runde abrutschen. Als die Zuschauer die Weißwasseraner Eishalle längst verlassen hatten, gab es dann doch noch Jubel in der Füchse-Kabine. „Dieser Klassenerhalt trotz schwieriger Rahmenbedingungen ist der Lohn für eine geschlossene Mannschaftsleistung während der gesamten Saison. Wir haben bewiesen, dass man auch mit wenig Mitteln viel erreichen kann“, sagte Manager Ralf Hantschke. Das kleine Fragezeichen, das wegen des noch nicht rechtskräftigen Urteils des DEB-Spielgerichts im Falle der Freiburg-Partie weiterhin hinter dem Klassenerhalt steht, ist jedoch eher theoretischer Natur (siehe „Zum Thema“).
Dabei begann die Partie gegen Heilbronn alles andere als wunschgemäß. Beide Teams starteten vor 2137 Zuschauern mit hohem Tempo in das Duell der Tabellennachbarn. Ein Umstand, der zunächst den Gästen entgegenkam. Denn Heilbronn konnte dank der insgesamt zehn Förderlizenz-Spieler vier laufstarke Angriffsreihen aufbieten, während den Füchsen nur der gewohnt kleine Kader zur Verfügung stand. Beim Führungstreffer profitierte Heilbronn jedoch von einem Ausrutscher von Füchse-Verteidiger Sven Valenti, der an der blauen Linie über den Puck schlug und damit den Unterzahl-Konter zum 0:1 (15. Minute) möglich machte. Weißwasser benötigte aber nur eine Minute für den Ausgleich durch Carsten Gosdeck (16.).
Im zweiten Drittel waren dann die Füchse zunächst das bessere Team. Erneut Gosdeck (21.) und Chris Straube (25.) sorgten für die 3:1-Führung. Zu diesem Zeitpunkt schien der Klassenerhalt bereits zum Greifen nahe zu sein, denn die Gastgeber hatten nun deutlich mehr Spielanteile. Aber das Auf und Ab ging weiter. Denn noch im zweiten Drittel kam Heilbronn zum 3:3-Ausgleich und versetzte damit der blau-gelben Euphorie einen Dämpfer.
Mit zunehmender Spielzeit wurde es dann eine Frage der Kraft. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung, als Dustin Lohner Johner (62.) mit einem Schuss von der blauen Linie erfolgreich war. Füchse-Coach Dirk Rohrbach war dennoch nicht unzufrieden. „Wir haben gegen eine starke Mannschaft zumindest einen Punkt geholt“, bilanzierte er unmittelbar nach dem Spiel. Später am Abend wurde dann klar, dass es wahrscheinlich der entscheidende Punkt zum Klassenerhalt ist.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau