Die Lausitzer Füchse haben am Sonntag das Derby gegen die Eislöwen Dresden 0:3 verloren. Dabei wollten die Gastgeber eine Woche nach dem Klassenerhalt eigentlich ein Eishockey-Fest feiern – stattdessen kamen sie über eine enttäuschende Heim-Leistung nicht hinaus.
Während Dresden damit zu einem wichtigen Sechs-Punkte-Wochenende im Kampf um den Klassenerhalt kam, gingen die Gastgeber leer aus. Und viele der 2750 Zuschauer im ausverkauften Fuchsbau stellten sich die Frage: Fehlte dem Team von Cheftrainer Dirk Rohrbach ohne den ganz großen Druck womöglich die letzte Spannkraft für dieses Derby? „Von der Laufbereitschaft her kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aber wir waren im Kopf nicht ganz so frisch wie sonst“, sagte Rohrbach. Die Tatsache, dass sein Team schon den Klassenerhalt sicher hat, wollte er indes nicht als Ausrede gelten lassen: „Wer in einem Derby nicht hochmotiviert ist, der ist fehl am Platz. Denn wir wollen unbedingt Tabellenachter werden, um in den Pre-Playoffs Heimrecht zu haben. Dafür brauchen wir jeden Punkt.“
Diese Entschlossenheit war seinem Team jedoch nur in der Anfangsphase anzumerken. Denn die Füchse begannen mit viel Druck und hatten das Geschehen zunächst im Griff. „Wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre, wenn wir in Führung gehen“, fragte sich Trainer Rohrbach hinterher, zumal seine Mannschaft auch in der Defensive gut stand und Dresden nur sporadische Konter gestattete. Aber das erlösende Tor wollte eben nicht fallen.
In der Folgezeit wurde Weißwasser dann leichtfertiger und baute damit den Kontrahenten regelrecht auf. Während die Füchse mit spielerischen Mitteln den Erfolg suchten, kamen die Gäste aus Dresden vornehmlich über den Kampf. Björn Bombis (26.) und Patrick Pohl (27.) sorgten für die 2:0-Führung. Vor allem beim zweiten Tor leistete die Füchse Defensive ungewollte Hilfe, als sie Pohl frei zum Schuss kommen ließ. „Wir haben im zweiten Drittel unsere Konterchancen genutzt und Weißwasser dann von unserem Tor weggehalten“, sagte Eislöwen-Coach Thomas Popiesch.
Ausgehebelt: Füchse-Stürmer Thomas Götz (r.) wird durch den Dresdner Alexander Oblinger aufgehalten.Foto: Aswendt
Bei den Füchsen lief in der entscheidenden Phase dieses Derbys nicht viel zusammen. Sie wirkten trotz einer Auszeit von Trainer Rohrbach nach dem Rückstand konfus in ihrem Bemühen, der Partie noch eine Wende zu geben. Sie verzettelten sich immer wieder in Einzelaktionen. Zwei Sololäufe von Marvin Tepper (31.) und Danny Albrecht (38.) als beste Chancen blieben ungenutzt.
Dabei hatte so mancher Fan gehofft, dass die Füchse kräftemäßig von der ausgefallen Freitag-Partie bei den Wild Wings Schwenningen profitieren. Sie konnte wegen eines unfallbedingten Staus auf der Autobahn nicht stattfinden. Stattdessen reisen die Füchse an diesem Dienstag zum Nachholtermin erneut nach Schwenningen (Beginn um 20 Uhr).
Gegen Dresden warfen sie im letzten Drittel zwar noch einmal alles nach vorn, aber den Aktionen fehlte weiterhin die Präzision und auch der letzte Biss. Deshalb konnten die Gäste durch Ex-Fuchs Markus Ziesche kurz vor Schluss sogar auf 3:0 (60.) erhöhen und anschließend mit ihren Anhängern den womöglich wegweisenden Sieg im Kampf um den Klassen erhalt feiern.
Von derartiger Jubelstimung war man im blau-gelben Lager am Sonntagabend weit entfernt. Denn Niederlagen tun den Fans weh – Niederlagen gegen Dresden sind besonders schmerzhaft. Womöglich war es jedoch nicht das letzte Duell zwischen den Erzrivalen in dieser Saison. Ein Wiedersehen in den Pre-Playoffs ist zwei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde nicht unmöglich.
Während Dresden damit zu einem wichtigen Sechs-Punkte-Wochenende im Kampf um den Klassenerhalt kam, gingen die Gastgeber leer aus. Und viele der 2750 Zuschauer im ausverkauften Fuchsbau stellten sich die Frage: Fehlte dem Team von Cheftrainer Dirk Rohrbach ohne den ganz großen Druck womöglich die letzte Spannkraft für dieses Derby? „Von der Laufbereitschaft her kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aber wir waren im Kopf nicht ganz so frisch wie sonst“, sagte Rohrbach. Die Tatsache, dass sein Team schon den Klassenerhalt sicher hat, wollte er indes nicht als Ausrede gelten lassen: „Wer in einem Derby nicht hochmotiviert ist, der ist fehl am Platz. Denn wir wollen unbedingt Tabellenachter werden, um in den Pre-Playoffs Heimrecht zu haben. Dafür brauchen wir jeden Punkt.“
Diese Entschlossenheit war seinem Team jedoch nur in der Anfangsphase anzumerken. Denn die Füchse begannen mit viel Druck und hatten das Geschehen zunächst im Griff. „Wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre, wenn wir in Führung gehen“, fragte sich Trainer Rohrbach hinterher, zumal seine Mannschaft auch in der Defensive gut stand und Dresden nur sporadische Konter gestattete. Aber das erlösende Tor wollte eben nicht fallen.
In der Folgezeit wurde Weißwasser dann leichtfertiger und baute damit den Kontrahenten regelrecht auf. Während die Füchse mit spielerischen Mitteln den Erfolg suchten, kamen die Gäste aus Dresden vornehmlich über den Kampf. Björn Bombis (26.) und Patrick Pohl (27.) sorgten für die 2:0-Führung. Vor allem beim zweiten Tor leistete die Füchse Defensive ungewollte Hilfe, als sie Pohl frei zum Schuss kommen ließ. „Wir haben im zweiten Drittel unsere Konterchancen genutzt und Weißwasser dann von unserem Tor weggehalten“, sagte Eislöwen-Coach Thomas Popiesch.
Bei den Füchsen lief in der entscheidenden Phase dieses Derbys nicht viel zusammen. Sie wirkten trotz einer Auszeit von Trainer Rohrbach nach dem Rückstand konfus in ihrem Bemühen, der Partie noch eine Wende zu geben. Sie verzettelten sich immer wieder in Einzelaktionen. Zwei Sololäufe von Marvin Tepper (31.) und Danny Albrecht (38.) als beste Chancen blieben ungenutzt.
Dabei hatte so mancher Fan gehofft, dass die Füchse kräftemäßig von der ausgefallen Freitag-Partie bei den Wild Wings Schwenningen profitieren. Sie konnte wegen eines unfallbedingten Staus auf der Autobahn nicht stattfinden. Stattdessen reisen die Füchse an diesem Dienstag zum Nachholtermin erneut nach Schwenningen (Beginn um 20 Uhr).
Gegen Dresden warfen sie im letzten Drittel zwar noch einmal alles nach vorn, aber den Aktionen fehlte weiterhin die Präzision und auch der letzte Biss. Deshalb konnten die Gäste durch Ex-Fuchs Markus Ziesche kurz vor Schluss sogar auf 3:0 (60.) erhöhen und anschließend mit ihren Anhängern den womöglich wegweisenden Sieg im Kampf um den Klassen erhalt feiern.
Von derartiger Jubelstimung war man im blau-gelben Lager am Sonntagabend weit entfernt. Denn Niederlagen tun den Fans weh – Niederlagen gegen Dresden sind besonders schmerzhaft. Womöglich war es jedoch nicht das letzte Duell zwischen den Erzrivalen in dieser Saison. Ein Wiedersehen in den Pre-Playoffs ist zwei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde nicht unmöglich.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau