Auf der Zielgeraden der 2. Eishockey-Bundesliga wachsen den Dresdner Eislöwen rechtzeitig Flügel. Gestern triumphierten die Dresdner bei den Lausitzer Füchsen mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0). Mit dem 3:1-Sieg über Bremerhaven vom Freitag haben sich die Eislöwen damit ein kleines Polster von fünf Punkten auf den ersten Abstiegsrunden-Platz bei zwei noch ausstehenden Partien geschaffen.
Und die Lausitzer? Obwohl es niemand zugeben wollte, ist nach dem vorzeitig geschafften Klassenerhalt offenbar die Luft heraus. „Nein, das nicht. Wir wollten unsere Fans nicht enttäuschen und den Platz acht absichern“, widersprach Füchse-Kapitän Sebastian Klenner. Aber ausgerechnet im prestigeträchtigen Sachsen-Derby wurde der schlimmste Albtraum der Füchse-Fans unter den 2750 Zuschauern im rappelvollen Fuchsbau wahr.
Glanzparaden der Torhüter
Wer im Fuchsbau auf dem Eis steht, darf kein Angsthase sein. Diese Lehre vom 0:5-Desaster an gleicher Stelle hatten die Dresdner gezogen, und zwangen diesmal mit aggressiver Deckung den Turbo der Gastgeber in den Leerlauf. „So aggressiv möchte ich unsere Spieler eigentlich immer erleben“, sagte Eislöwen-Geschäftsführer Matthias Broda. Obwohl das erste Drittel torlos endete, verwöhnten die Teams ihre Anhänger mit vielen Tormöglichkeiten. Während der Füchse-Torhüter Jonathan Boutin in großer Manier die Chancen von Björn Bombis und Patrick Jarrett vereitelte, bewahrte sein Gegenüber Kellen Briggs mit ähnlichen Glanzparaden gegen Carsten Gosdeck und Sebastian Klenner die Eislöwen vor einem Rückstand.
Bild mit Symbolcharakter: Eislöwe Sami Kaartinen treibt Füchse-Torjäger Carsten Gosdeck übers Eis. Foto: T. Eisenhuth
Anders als beim letzten Derby besaßen die Dresdner den richtigen Riecher für die entscheidende Situation. Nach einem Allerwelts-Geplänkel vor dem Eislöwen-Tor schlossen die Dresdner durch Björn Bombis und Patrick Pohl zwei Konter innerhalb von 79 Sekunden erfolgreich ab. Mit diesem Doppelschlag erwischten die Eislöwen die Gastgeber eiskalt. Von dem Schock konnten sich die Füchse nicht mehr erholen. Markus Ziesche gelang kurz vor Schluss sogar noch der dritte Treffer für die Dresdner. „Meiner Mannschaft gebührt ein großes Lob“, sagte Thomas Popiesch. „Wir haben mit den beiden Siegen alles selbst in der Hand und müssen nicht auf andere schauen“, fügte der Eislöwen-Trainer hinzu. Beifall gab es doch noch für Carsten Gosdeck. Der Füchse-Torjäger löste eine Ankündigung vom vorigen November ein, 25 Euro pro geschossenes Tor einem sozialen Projekt zur Verfügung zu stellen. Einschließlich weiterer Spenden übergab Gosdeck 1266 Euro an die Brüder-Grimm-Schule in Weißwasser.
Und die Lausitzer? Obwohl es niemand zugeben wollte, ist nach dem vorzeitig geschafften Klassenerhalt offenbar die Luft heraus. „Nein, das nicht. Wir wollten unsere Fans nicht enttäuschen und den Platz acht absichern“, widersprach Füchse-Kapitän Sebastian Klenner. Aber ausgerechnet im prestigeträchtigen Sachsen-Derby wurde der schlimmste Albtraum der Füchse-Fans unter den 2750 Zuschauern im rappelvollen Fuchsbau wahr.
Glanzparaden der Torhüter
Wer im Fuchsbau auf dem Eis steht, darf kein Angsthase sein. Diese Lehre vom 0:5-Desaster an gleicher Stelle hatten die Dresdner gezogen, und zwangen diesmal mit aggressiver Deckung den Turbo der Gastgeber in den Leerlauf. „So aggressiv möchte ich unsere Spieler eigentlich immer erleben“, sagte Eislöwen-Geschäftsführer Matthias Broda. Obwohl das erste Drittel torlos endete, verwöhnten die Teams ihre Anhänger mit vielen Tormöglichkeiten. Während der Füchse-Torhüter Jonathan Boutin in großer Manier die Chancen von Björn Bombis und Patrick Jarrett vereitelte, bewahrte sein Gegenüber Kellen Briggs mit ähnlichen Glanzparaden gegen Carsten Gosdeck und Sebastian Klenner die Eislöwen vor einem Rückstand.
Anders als beim letzten Derby besaßen die Dresdner den richtigen Riecher für die entscheidende Situation. Nach einem Allerwelts-Geplänkel vor dem Eislöwen-Tor schlossen die Dresdner durch Björn Bombis und Patrick Pohl zwei Konter innerhalb von 79 Sekunden erfolgreich ab. Mit diesem Doppelschlag erwischten die Eislöwen die Gastgeber eiskalt. Von dem Schock konnten sich die Füchse nicht mehr erholen. Markus Ziesche gelang kurz vor Schluss sogar noch der dritte Treffer für die Dresdner. „Meiner Mannschaft gebührt ein großes Lob“, sagte Thomas Popiesch. „Wir haben mit den beiden Siegen alles selbst in der Hand und müssen nicht auf andere schauen“, fügte der Eislöwen-Trainer hinzu. Beifall gab es doch noch für Carsten Gosdeck. Der Füchse-Torjäger löste eine Ankündigung vom vorigen November ein, 25 Euro pro geschossenes Tor einem sozialen Projekt zur Verfügung zu stellen. Einschließlich weiterer Spenden übergab Gosdeck 1266 Euro an die Brüder-Grimm-Schule in Weißwasser.
Von Berthold Neumann
Quelle: Sächsische Zeitung vom 8.März 2010