Verdientes 4:1 über Ravensburg sichert Weißwasser Platz acht.
Es ist vollbracht. Einen Punkt hätten die Füchse noch gebraucht, um das Heimrecht für die Pre-Playoffs ab Dienstag zu sichern, drei sind es gegen Ravensburg geworden in einem nicht immer hochklassigen, aber packenden Spiel in Weißwasser.
1512 Fans waren in den Fuchsbau gekommen, sangen sich ein und mussten mit dem befreienden Torjubel nicht lange warten. Nach furiosem Beginn der Füchse belohnte Gosdeck seine Mannen mit dem frühen 1:0 (3.).
Ein Treffer, der dem Spiel der Hausherren aber nicht gut tat. Ravensburg war auf eine schnelle Antwort aus und zeigte druckvolles Eishockey, nur mit viel Glück retteten die Füchse den knappen Vorsprung in die Pause. Wirklich verdient war das nicht, zu vorsichtig agierten sie in der Offensive gegen gut verteidigende Tower Stars, die schnell umschalteten und wesentlich gefährlicher waren. Kurios die vergebene Großchance in der zwölften Minute, als Stephan Vogt der Puck vom Schlittschuh eines Mitspielers vor die Füße fiel. Der stand rechts vor dem völlig leeren Tor, schoss, und musste entsetzt ansehen, wie die Scheibe parallel zu Torlinie und links am Kasten vorbei rutschte.
Boutin ist auf dem Posten
Während die Füchse kaum gefährlich auf das gegnerische Tor schossen – Albrecht wurde nach einem viel versprechenden Angriff über Gosdeck und Tepper gerade noch abgedrängt –, musste Boutin immer wieder fiese, weil verdeckte Schüsse abwehren und war auch gegen Kostyrev auf dem Posten, der durchlief und auf die kurze Ecke zielte (17.)
Am Spielverlauf änderte sich auch nach der Pause wenig. Ravensburg kombinierte gefälliger, ohne echten Druck zu entfalten, die Füchse hielten ordentlich, und – anders als vergangenen Sonntag gegen Dresden – als Mannschaft dagegen. Die Zuschauer quittierten das mit Szenenapplaus und jubelten nach 25 Minuten über das 2:0. In Unterzahl (Tepper saß wegen Haltens draußen) erkämpfte sich Straube in der linken Ecke die Scheibe, zog auf und davon und bediente Sullivan. Der nahm seinerseits Fahrt auf, ein herbeistürzender Gästeverteidiger kam zu spät und „Sullis“ Schuss vom Bullykreis schlug am rechten Innenpfosten ein.
Die Ravensburger spielten weiterhin das bessere Eishockey, brauchten aber viel Dusel, um die Füchseabwehr endlich doch zu überwinden. Kerry Ellis-Toddington schob die Scheibe von der rechten Verteidigerposition in Richtung Tor, wo sich die Spieler drängten und Samendinger den Puck irgendwie abfälschte. Der trudelte am machtlosen Boutin vorbei ins Tor der Weißwasseraner (30.).
Weniger gut meinte es das Glück fünf Minuten später mit den Füchsen. Hier hatte Sullivan einen Sochan-Schuss abgefälscht, der Versuch verfehlte aber das Tor von Christian Rohde (37.).
Starkes Schlussdrittel
Die Füchse wollten sich die Butter um keinen Preis mehr vom Brot nehmen lassen und spielten im Schlussdrittel weiter angriffslustig. Das 3:1 nach 46 Minuten hatte sich angedeutet, auf Sochans Pfostenschuss folgte eine schöne Kombination über Valenti und Tepper, dessen Querpass der zentral postierte Gosdeck links unten versenkte. Rohde hatte freie Sicht, kam aber nicht mehr an die Scheibe. Dafür konnte er sich gegen Lehnigk auszeichnen, der eine schöne Einzelaktion mit einem Flachschuss aufs Kurze abschloss.
Die Hausherren hatten weiter gute Szenen, angetrieben von den Fünfzehnhundert, und Sven Valenti machte den Deckel drauf. Sein Treffer per Direktschuss zum 4:1 markierte den Endstand und den Beginn einer langen und ausgelassenen Feier im Fuchsbau.
Jubel im Fuchsbau: Carsten Gosdeck (links) traf früh zum 1:0, Weißwasser gab die Führung nicht mehr her.Foto: Gunnar Schulze
Es ist vollbracht. Einen Punkt hätten die Füchse noch gebraucht, um das Heimrecht für die Pre-Playoffs ab Dienstag zu sichern, drei sind es gegen Ravensburg geworden in einem nicht immer hochklassigen, aber packenden Spiel in Weißwasser.
1512 Fans waren in den Fuchsbau gekommen, sangen sich ein und mussten mit dem befreienden Torjubel nicht lange warten. Nach furiosem Beginn der Füchse belohnte Gosdeck seine Mannen mit dem frühen 1:0 (3.).
Ein Treffer, der dem Spiel der Hausherren aber nicht gut tat. Ravensburg war auf eine schnelle Antwort aus und zeigte druckvolles Eishockey, nur mit viel Glück retteten die Füchse den knappen Vorsprung in die Pause. Wirklich verdient war das nicht, zu vorsichtig agierten sie in der Offensive gegen gut verteidigende Tower Stars, die schnell umschalteten und wesentlich gefährlicher waren. Kurios die vergebene Großchance in der zwölften Minute, als Stephan Vogt der Puck vom Schlittschuh eines Mitspielers vor die Füße fiel. Der stand rechts vor dem völlig leeren Tor, schoss, und musste entsetzt ansehen, wie die Scheibe parallel zu Torlinie und links am Kasten vorbei rutschte.
Boutin ist auf dem Posten
Während die Füchse kaum gefährlich auf das gegnerische Tor schossen – Albrecht wurde nach einem viel versprechenden Angriff über Gosdeck und Tepper gerade noch abgedrängt –, musste Boutin immer wieder fiese, weil verdeckte Schüsse abwehren und war auch gegen Kostyrev auf dem Posten, der durchlief und auf die kurze Ecke zielte (17.)
Am Spielverlauf änderte sich auch nach der Pause wenig. Ravensburg kombinierte gefälliger, ohne echten Druck zu entfalten, die Füchse hielten ordentlich, und – anders als vergangenen Sonntag gegen Dresden – als Mannschaft dagegen. Die Zuschauer quittierten das mit Szenenapplaus und jubelten nach 25 Minuten über das 2:0. In Unterzahl (Tepper saß wegen Haltens draußen) erkämpfte sich Straube in der linken Ecke die Scheibe, zog auf und davon und bediente Sullivan. Der nahm seinerseits Fahrt auf, ein herbeistürzender Gästeverteidiger kam zu spät und „Sullis“ Schuss vom Bullykreis schlug am rechten Innenpfosten ein.
Die Ravensburger spielten weiterhin das bessere Eishockey, brauchten aber viel Dusel, um die Füchseabwehr endlich doch zu überwinden. Kerry Ellis-Toddington schob die Scheibe von der rechten Verteidigerposition in Richtung Tor, wo sich die Spieler drängten und Samendinger den Puck irgendwie abfälschte. Der trudelte am machtlosen Boutin vorbei ins Tor der Weißwasseraner (30.).
Weniger gut meinte es das Glück fünf Minuten später mit den Füchsen. Hier hatte Sullivan einen Sochan-Schuss abgefälscht, der Versuch verfehlte aber das Tor von Christian Rohde (37.).
Starkes Schlussdrittel
Die Füchse wollten sich die Butter um keinen Preis mehr vom Brot nehmen lassen und spielten im Schlussdrittel weiter angriffslustig. Das 3:1 nach 46 Minuten hatte sich angedeutet, auf Sochans Pfostenschuss folgte eine schöne Kombination über Valenti und Tepper, dessen Querpass der zentral postierte Gosdeck links unten versenkte. Rohde hatte freie Sicht, kam aber nicht mehr an die Scheibe. Dafür konnte er sich gegen Lehnigk auszeichnen, der eine schöne Einzelaktion mit einem Flachschuss aufs Kurze abschloss.
Die Hausherren hatten weiter gute Szenen, angetrieben von den Fünfzehnhundert, und Sven Valenti machte den Deckel drauf. Sein Treffer per Direktschuss zum 4:1 markierte den Endstand und den Beginn einer langen und ausgelassenen Feier im Fuchsbau.
Von Ronny Reddo und Marcel Pochanke
Quelle: Sächsische Zeitung vom 13.März 2010