(Weißwasser/sz) Die EVR Tower Stars haben gestern Abend in der 2. Eishockey Bundesliga mit 1:4 bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser verloren. Da auch die Bietigheim Steelers in Schwenningen eine Niederlage kassierten (0:3), hat Ravensburg jetzt den dritten Tabellenplatz sicher und schließt die Hauptrunde mit dem besten Ergebnis in der Geschichte des Vereins ab.
Es ging sofort rauf und runter gestern Abend im Fuchsbau zu Weißwasser. Die Füchse hatten dabei anfangs die besseren Chancen. Die Tower Stars zeigten sich dennoch selbstbewusst, Jeremy Adduono und Martin Heider mit einem Schuss an den Außenpfosten hatten die besten Chancen für Ravensburg. Dennoch waren es dann die Füchse, die zuerst zuschnappten. Carsten Gosdeck nutzte für Weißwasser eine Unaufmerksamkeit in der Ravensburger Abwehr, schaute freistehend den Ravensburger Goalie Christian Rohde aus und machte das 1:0 für die Hausherren.
Etwa ab der Mitte des Drittels übernahmen die Tower Stars das Zepter. Stefan Vogt konnte in der 12. Minute gerade noch von den Füchsen abgedrängt werden, in der 17. Minute hatten Peter Boon und Ben Thomson gute Chancen, beide scheiterten am Füchse-Goalie Jonathan Boutin. Ravensburg jetzt mit viel Druck aber ohne das Quäntchen Glück im Abschluss, Weißwasser rettete das 1:0 in die erste Drittelpause.
In Überzahl ausgekontert
Zu Beginn des zweiten Drittels konnten sich die Füchse wieder aus der Ravensburger Umklammerung befreien, es entwickelte sich ein offenes und ausgeglichenes Spiel mit jeder Menge Chancen auf beiden Seiten. Gerade als der Ex-Ravensburger Marvin Tepper für Weißwasser auf der Strafbank saß, und die Tower Stars ihr Powerplay aufziehen wollten, bissen die Füchse wieder zu. Ravensburg verliert die Scheibe im Angriffsdrittel, Christopher Straube fährt mit dem Puck auf und davon, passt auf Mike Sullivan und der hat keine Mühe und überwindet Rohde zum 2:0. Die Tower Stars wurden in Überzahl klassisch ausgekontert.
In der 30. Minute konnte Ravensburg zurückschlagen. Tobias Samendinger setzte aus spitzem Winkel einen Schuss ab, der den Weg durch die Füchse-Abwehr ins Tor fand. Nur noch 2:1 für Weißwasser. In der Folge hatten beiden Mannschaften noch einige Chancen, aber ein weiteres Tor wollte keinem Team gelingen. Ben Thomson setzte immer wieder Akzente für Ravensburg, scheiterte aber in der 39. Minute erneut am gut aufgelegten Boutin.
Beim Stand von 2:1 ging es ins Schlussdrittel und die Frage war, ob Weißwasser kräftemäßig mit drei Reihen gegen die konstant mit vier Reihen auflaufenden Ravensburger bis zum Schluss mithalten können. Sie konnten. Die Füchse ließen im Schlussdrittel nichts mehr anbrennen. In der 47. Minute war es wieder Sven Gosdeck, der mit seinem zweiten Tor an diesem Abend für die Vorentscheidung sorgte. Die Tower Stars fanden keine Mittel mehr, um Weißwasser nochmals in Bedrängnis zu bringen. Den Schlusspunkt setzte am Ende Sven Valenti mit dem 4:1 für die Füchse.
„Man muss akzeptieren, dass Weißwasser heute stark gespielt und am Ende verdient gewonnen hat“, sagte Tower-Stars-Trainer Peter Draisaitl nach dem Spiel. Entscheidend sei die erste Reihe der Füchse gewesen, „die konnte tun und lassen was sie wollte“, so der Trainer weiter. Seine Mannschaft habe heute nicht die geeigneten Mittel gefunden, „wir haben im Powerplay so gut wie nichts auf die Reihe bekommen“.
Da Bietigheim in Schwenningen mit 0:3 verloren hat, haben die Tower Stars Platz drei trotz der Niederlage sicher. Wer der Play-off-Gegner der Tower Stars sein wird, entscheidet sich erst am letzten Spieltag am Sonntag. Nach der aktuellen Tabelle wären es die Heilbronner Falken als Tabellensechste.
Es ging sofort rauf und runter gestern Abend im Fuchsbau zu Weißwasser. Die Füchse hatten dabei anfangs die besseren Chancen. Die Tower Stars zeigten sich dennoch selbstbewusst, Jeremy Adduono und Martin Heider mit einem Schuss an den Außenpfosten hatten die besten Chancen für Ravensburg. Dennoch waren es dann die Füchse, die zuerst zuschnappten. Carsten Gosdeck nutzte für Weißwasser eine Unaufmerksamkeit in der Ravensburger Abwehr, schaute freistehend den Ravensburger Goalie Christian Rohde aus und machte das 1:0 für die Hausherren.
Etwa ab der Mitte des Drittels übernahmen die Tower Stars das Zepter. Stefan Vogt konnte in der 12. Minute gerade noch von den Füchsen abgedrängt werden, in der 17. Minute hatten Peter Boon und Ben Thomson gute Chancen, beide scheiterten am Füchse-Goalie Jonathan Boutin. Ravensburg jetzt mit viel Druck aber ohne das Quäntchen Glück im Abschluss, Weißwasser rettete das 1:0 in die erste Drittelpause.
In Überzahl ausgekontert
Zu Beginn des zweiten Drittels konnten sich die Füchse wieder aus der Ravensburger Umklammerung befreien, es entwickelte sich ein offenes und ausgeglichenes Spiel mit jeder Menge Chancen auf beiden Seiten. Gerade als der Ex-Ravensburger Marvin Tepper für Weißwasser auf der Strafbank saß, und die Tower Stars ihr Powerplay aufziehen wollten, bissen die Füchse wieder zu. Ravensburg verliert die Scheibe im Angriffsdrittel, Christopher Straube fährt mit dem Puck auf und davon, passt auf Mike Sullivan und der hat keine Mühe und überwindet Rohde zum 2:0. Die Tower Stars wurden in Überzahl klassisch ausgekontert.
In der 30. Minute konnte Ravensburg zurückschlagen. Tobias Samendinger setzte aus spitzem Winkel einen Schuss ab, der den Weg durch die Füchse-Abwehr ins Tor fand. Nur noch 2:1 für Weißwasser. In der Folge hatten beiden Mannschaften noch einige Chancen, aber ein weiteres Tor wollte keinem Team gelingen. Ben Thomson setzte immer wieder Akzente für Ravensburg, scheiterte aber in der 39. Minute erneut am gut aufgelegten Boutin.
Beim Stand von 2:1 ging es ins Schlussdrittel und die Frage war, ob Weißwasser kräftemäßig mit drei Reihen gegen die konstant mit vier Reihen auflaufenden Ravensburger bis zum Schluss mithalten können. Sie konnten. Die Füchse ließen im Schlussdrittel nichts mehr anbrennen. In der 47. Minute war es wieder Sven Gosdeck, der mit seinem zweiten Tor an diesem Abend für die Vorentscheidung sorgte. Die Tower Stars fanden keine Mittel mehr, um Weißwasser nochmals in Bedrängnis zu bringen. Den Schlusspunkt setzte am Ende Sven Valenti mit dem 4:1 für die Füchse.
„Man muss akzeptieren, dass Weißwasser heute stark gespielt und am Ende verdient gewonnen hat“, sagte Tower-Stars-Trainer Peter Draisaitl nach dem Spiel. Entscheidend sei die erste Reihe der Füchse gewesen, „die konnte tun und lassen was sie wollte“, so der Trainer weiter. Seine Mannschaft habe heute nicht die geeigneten Mittel gefunden, „wir haben im Powerplay so gut wie nichts auf die Reihe bekommen“.
Da Bietigheim in Schwenningen mit 0:3 verloren hat, haben die Tower Stars Platz drei trotz der Niederlage sicher. Wer der Play-off-Gegner der Tower Stars sein wird, entscheidet sich erst am letzten Spieltag am Sonntag. Nach der aktuellen Tabelle wären es die Heilbronner Falken als Tabellensechste.
Von Frank Noack und Alexander Tutschner
Quelle: www.schwaebische.de