Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Die Lausitzer Füchse müssen in das Sonntagsspiel
19.03.2010 | 23:32 Uhr von
Nach dem knappen Sieg der Dresdner Eislöwen ist die Entscheidung über den Playoff-Einzug vertagt.
Der ganze Druck war gestern Abend bei den Dresdner Eislöwen – eine Niederlage, und die Saison wäre aus Sicht der Dresdner viel zu zeitig beendet. Die Lausitzer Füchse wollten sich in diesem zweiten Pre-Playoff-Spiel keineswegs auf ihre Heimstärke verlassen und den Playoff-Viertelfinaleinzug lieber auswärts klarmachen, auch wenn sich der Schatzmeister bei einem Sonntags-Entscheidungsspiel vor sicher ausverkaufter Halle die Hände reiben würde.

Von der ersten Minute war dann auch viel Aggressivität im Spiel: Tepper für die Füchse und Vannelli für die Eislöwen mussten schon nach 22 Sekunden das erste Mal in die Kühlbox. Kaartinen hatten bei Vier gegen Vier die beste Chance für die Dresdner. Dann aber kamen die Füchse immer besser ins Spiel, nahmen den Dresdner Torwart Kellen Briggs unter Beschuss. In einer Überzahl der Füchse lag dann der Puck das erste Mal im Netz des Dresdner Tores, aber Schiedsrichter Neubert erkannte den Treffer nicht an. Das Tor im recht ausgeglichenen ersten Drittel gelang dann dem Dresdner Topscorer Sami Kaartinen in einer Überzahl, als er nach einem Abpraller nach einem Schuss von Max Schmidle von der blauen Linie zur Stelle war.

Das Mitteldrittel begann mit einer Überzahl der Füchse. Die Zeit verstrich aber ohne Riesenchancen für die Gäste. Weißwasser versuchte weiter, den Anschlusstreffer zu erzielen, spielten etwas offensiver. Die besseren Chancen aber hatten die Dresdner. Als dann Strauch für die Eislöwen auf die Strafbank musste, hatten die Dresdner die besseren Chancen, schafften nach Schiebenverlusten der Füchse zweimal ein Break. Aber Boutin war auf dem Posten. Dann fiel doch der Ausgleich. Linke passte den Puck von hinter dem Tor auf Masek, der in die lange Ecke traf. Die Freude über den Ausgleich währte nicht lange. Förderlizenzspieler Alexej Dmitriev traf keine zwei Minuten später zur erneuten Dresdner Führung, wobei Füchse-Torwart Jonathan Boutin keine gute Figur machte. Die Füchse bauten danach etwas Druck auf, Gosdeck hatte nach Tepper-Vorarbeit eine gute Schusschance.

Kampf um die Playoffs: Der Dresdner Alexander Oblinger fliegt über den Füchse-Stürmer Mike Sullivan.Foto: Lutz Hentschel


Im Schlussdrittel hatten erneut die Dresdner Eislöwen die erste echte Chance. Bei einem Konter liefen sie Zwei-gegen-Eins auf das Tor der Füchse zu. Patrick Pohl hatte den Treffer auf dem Schläger, aber Boutin hielt die Füchse mit einem Riesensave im Spiel. Die Dresdner spielten jetzt konsequent die „Popiesch-Taktik“: Nichts zu lassen, Konzentration auf die Defensive und auf Konter lauern. Die Füchse taten sich damit schwer, hatten einige Probleme im Spielaufbau.

Trotzdem wurde der Druck der Weißwasseraner nach und nach größer. Als Carsten Gosdeck sich durchsetzte und gefällt wurde, gab es noch einmal Überzahl.

Aber genau die Stärke der Lausitzer in der Saison griff diesmal nicht. Das Überzahlspiel war schwach. Die beste Chance hatte Carsten Gosdeck mit einem Distanzschuss, den Kellen Briggs aber parieren konnte. Die Füchse riskierten dann alles, nahmen auch Boutin aus dem Tor, aber all das bracht nichts mehr.

Die Füchse verloren ein Kampfspiel mit viel weniger Dramatik und viel weniger Höhepunkten als am Dienstag am Ende verdient mit 2:1 und müssen nun doch in die entscheidende Partie am Sonntag (17 Uhr). Karten dafür gibt es am Sonnabend von 10 bis 14 Uhr auf der Füchse-Geschäftsstelle und bei der Agip-Tankstelle und online auf der Füchse-Homepage.

Von Frank Thümmler

Quelle: Sächsische Zeitung vom 20.März 2010
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