Wahnsinn, Weißwasser! Die Lausitzer Füchse haben einer tollen Saison mit dem Einzug ins Viertelfinale am Sonntagabend das vorläufige Sahnehäubchen aufgesetzt. Im entscheidenden Pre-Playoff-Spiel setzten sie sich gegen die Eislöwen Dresden mit 4:1 durch und verwandelten den Fuchsbau in einen Tempel der Glückseeligkeit.
Nach der Schlusssirene entlud sich die Freunde über den Sieg gegen den Erzrivalen wie eine blau-gelbe Explosion. Trainer Dirk Rohrbach und Manager Ralf Hantschke ballten die Fäuste in Richtung Hallendach und herzten sich wie Kinder nach der Bescherung. Auf dem Eis ließen die Spieler die Sektfontänen spritzen, die Fans skandierten „Wir sind stolz auf unser Team.“ Eishockey -Weißwasser feierte ein Freudenfest und jubelte über den zweiten Viertelfinal-Einzug in Folge.
In der Serie „best of seven“ geht es ab Dienstag gegen den EHC München. „So einen Tag erlebt man nicht oft. Das ist ein Riesenerfolg für uns alle“, sagte Dirk Rohrbach, der sich als Trainer-Neuling im Profi bereich auf Anhieb gegen seinen letztjährigen Chef Thomas Popiesch durchsetzte. „Beide Teams haben auf Augenhöhe gespielt und bis zum Umfallen gekämpft. Letztlich haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben“, bilanzierte Rohrbach.
Start der Jubelorgie: Robin Sochan, Marvin Tepper und Chris Straube (v.l.) drehen feiernd ab, Dresden ist geschlagen. Fotos: Aswendt
Zu diesen Kleinigkeiten zählte auch die Zehn-Minuten-Strafe gegen Weißwassers Toptorschützen Carsten Gosdeck. Er kam diesmal nicht so zum Zuge wie gewohnt (siehe Extra-Text). Als Gosdeck zu Beginn des zweiten Drittels auf der Strafbank saß, ging plötzlich ein Ruck durch die Mannschaft, die schwach in das entscheidende Pre-Playoff-Spiel gestartet war. Vor 2583 Zuschauern sah es zunächst nicht nach einem Füchse-Sieg aus. Aus Sicht der Gastgeber war dieses Spiel vielmehr ein Steigerungslauf ins Playoff-Glück. Sie starteten nervös und uninspiriert. Dresden hatte im ersten Drittel die klareren Aktionen und erzielte durch Dominik Bielke die verdiente Führung (12.). Doch ausgerechnet als Gosdeck im zweiten Drittel auf die Strafbank musste, kam Weißwasser zum Ausgleich durch Sven Valenti (24.). Das Spiel der Gastgeber wurde nun besser. In der 37. Minute traf Danny Albrecht zum vorentscheiden 2:1 für die Füchse, die jetzt den gewohnten Schwung in ihren Aktionen hatten. „Manchmal braucht die Mannschaft eine solche Initialzündung. Und auch Carsten Gosdeck wirkte nach der Strafe frischer“, freute sich Rohrbach.
Mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 stellte Danny Albrecht die Weichen auf Sieg für die Füchse. Im Interview mit der RUNDSCHAU spricht der 25-jährige Center über die Gründe für den Derby-Erfolg gegen Dresden.
Jubelschrei: Danny Albrecht erzielte das wichtige zweite Tor für die Füchse.
Danny Albrecht, war Ihr Tor der Knackpunkt im Spiel?
Es war ganz wichtig. Wir haben danach gezeigt, dass wir konditionell besser sind. Das hat uns die entscheidenden Lücken und Chancen gebracht. Und wir haben danach defensiv sehr gut gestanden.
Im ersten Drittel lief es nicht gut. Warum haben die Füchse so schwer ins Spiel gefunden?
Die Halle war voll, es war ein Derby und das entscheidende Spiel. Wir haben viele junge Spieler im Team. Die meisten haben eine solche Situation zum ersten Mal erlebt. Wir wollten keine Fehler machen. Und haben sie doch gemacht.
Vor der Serie haben Sie gesagt: Weißwasser gegen Dresden – das sei Krieg auf dem Eis. War es die erwartete Schlacht?
Auf jeden Fall. Wobei ich befürchtet hatte, dass Dresden noch öfter die Fäuste auspackt. Jetzt bin ich erstmal heilfroh, dass wir im Viertelfinale sind, obwohl diese Serie natürlich ganz viel Kraft gekostet hat.
Im Viertelfinale geht es nun gegen München. Was ist gegen den haushohen Favoriten drin?
Wir sind klar Außenseiter. Aber das waren wir auch vor dieser Saison. Wir haben gezeigt, was mit harter Arbeit möglich ist.
Nach der Schlusssirene entlud sich die Freunde über den Sieg gegen den Erzrivalen wie eine blau-gelbe Explosion. Trainer Dirk Rohrbach und Manager Ralf Hantschke ballten die Fäuste in Richtung Hallendach und herzten sich wie Kinder nach der Bescherung. Auf dem Eis ließen die Spieler die Sektfontänen spritzen, die Fans skandierten „Wir sind stolz auf unser Team.“ Eishockey -Weißwasser feierte ein Freudenfest und jubelte über den zweiten Viertelfinal-Einzug in Folge.
In der Serie „best of seven“ geht es ab Dienstag gegen den EHC München. „So einen Tag erlebt man nicht oft. Das ist ein Riesenerfolg für uns alle“, sagte Dirk Rohrbach, der sich als Trainer-Neuling im Profi bereich auf Anhieb gegen seinen letztjährigen Chef Thomas Popiesch durchsetzte. „Beide Teams haben auf Augenhöhe gespielt und bis zum Umfallen gekämpft. Letztlich haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben“, bilanzierte Rohrbach.
Zu diesen Kleinigkeiten zählte auch die Zehn-Minuten-Strafe gegen Weißwassers Toptorschützen Carsten Gosdeck. Er kam diesmal nicht so zum Zuge wie gewohnt (siehe Extra-Text). Als Gosdeck zu Beginn des zweiten Drittels auf der Strafbank saß, ging plötzlich ein Ruck durch die Mannschaft, die schwach in das entscheidende Pre-Playoff-Spiel gestartet war. Vor 2583 Zuschauern sah es zunächst nicht nach einem Füchse-Sieg aus. Aus Sicht der Gastgeber war dieses Spiel vielmehr ein Steigerungslauf ins Playoff-Glück. Sie starteten nervös und uninspiriert. Dresden hatte im ersten Drittel die klareren Aktionen und erzielte durch Dominik Bielke die verdiente Führung (12.). Doch ausgerechnet als Gosdeck im zweiten Drittel auf die Strafbank musste, kam Weißwasser zum Ausgleich durch Sven Valenti (24.). Das Spiel der Gastgeber wurde nun besser. In der 37. Minute traf Danny Albrecht zum vorentscheiden 2:1 für die Füchse, die jetzt den gewohnten Schwung in ihren Aktionen hatten. „Manchmal braucht die Mannschaft eine solche Initialzündung. Und auch Carsten Gosdeck wirkte nach der Strafe frischer“, freute sich Rohrbach.
Mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 stellte Danny Albrecht die Weichen auf Sieg für die Füchse. Im Interview mit der RUNDSCHAU spricht der 25-jährige Center über die Gründe für den Derby-Erfolg gegen Dresden.
Danny Albrecht, war Ihr Tor der Knackpunkt im Spiel?
Es war ganz wichtig. Wir haben danach gezeigt, dass wir konditionell besser sind. Das hat uns die entscheidenden Lücken und Chancen gebracht. Und wir haben danach defensiv sehr gut gestanden.
Im ersten Drittel lief es nicht gut. Warum haben die Füchse so schwer ins Spiel gefunden?
Die Halle war voll, es war ein Derby und das entscheidende Spiel. Wir haben viele junge Spieler im Team. Die meisten haben eine solche Situation zum ersten Mal erlebt. Wir wollten keine Fehler machen. Und haben sie doch gemacht.
Vor der Serie haben Sie gesagt: Weißwasser gegen Dresden – das sei Krieg auf dem Eis. War es die erwartete Schlacht?
Auf jeden Fall. Wobei ich befürchtet hatte, dass Dresden noch öfter die Fäuste auspackt. Jetzt bin ich erstmal heilfroh, dass wir im Viertelfinale sind, obwohl diese Serie natürlich ganz viel Kraft gekostet hat.
Im Viertelfinale geht es nun gegen München. Was ist gegen den haushohen Favoriten drin?
Wir sind klar Außenseiter. Aber das waren wir auch vor dieser Saison. Wir haben gezeigt, was mit harter Arbeit möglich ist.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau