Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Der Außenseiter fährt ohne Angst zum Angstgegner
23.03.2010 | 11:58 Uhr von
Die Lausitzer Füchse starten heute beim EHC München ins Play-off-Viertelfinale.
Die Füchse tauschten gestern kurz ihr Sportgerät aus: Statt auf Kufen kurvten die Lausitzer Eishockey-Profis gestern auf Rädern durch Weißwasser und Umgebung. Aber nicht um zusätzliche Huldigungen der Anhänger nach dem Pre-Play-off-Triumph über die Dresdner Eislöwen entgegenzunehmen. „In den wenigen Stunden müssen wir Training und Regeneration sorgsam abwägen“, sagte Füchse-Trainer Dirk Rohrbach, „es geht ja fast nonstop mit den Play-offs weiter.“

Heute Abend beginnen die Lausitzer die Runde beim Tabellenzweiten EHC München. Wer vier der sieben Begegnungen für sich entscheidet, steht im Halbfinale.

Mit den Gedanken an die Spielstärke der Bayern wollten sich die Lausitzer gestern noch nicht die Freude über den zweiten Einzug in die Play-offs in Folge trüben lassen. Welch einen Sturm-Wirbel der torgefährlichste Zweitligist (200 Treffer in der Vorrunde) entfachen kann, bekamen auch die Dresdner Eislöwen bei ihrer höchsten Saison-Niederlage zu Hause (2:10) gegen München zu spüren. Zwar erklären Trainer die Bezeichnung Angstgegner gern für tabu: Doch für keinen anderen Zweitliga-Rivalen der Lausitzer trifft der Begriff so zu wie im Falle der Münchner.

In der Vorrunde verloren die Füchse alle vier Partien gegen die Bayern, wenn auch im vorigen Oktober nur denkbar knapp (4:5 nach Verlängerung). Seit 2004 siegten die Lausitzer fünfmal gegen München – dem stehen insgesamt 19 Erfolge des EHC im direkten Vergleich gegenüber. „Wir sind klarer Außenseiter, aber gerade in den Play-offs ist vieles möglich“, sagte Füchse-Kapitän Sebastian Klenner.

Toller Trainer-Einstand bei den Füchsen: Dirk Rohrbach.Foto: Th. Eisenhuth


Während die Füchse die drei kräftezehrenden Pre-Play-offs in den Beinen haben, konnte sich München seit Ende der Vorrunde in aller Ruhe im heimischen Olympiapark auf den heutigen Auftakt vorbereiten. Den offenkundigen Nachteil der Termin-Hatz will aber Rohrbach nicht als mögliches Alibi gelten lassen. „Das ist nun mal so festgelegt“ sagte der Füchse-Trainer. „Klar ist auch, dass sowohl die Vorrunde als auch die Pre-Play-offs ein Kraftakt für meine Mannschaft gewesen ist“, fügte der 37-Jährige hinzu. Immerhin schaffte Rohrbach gleich in seinem ersten Trainer-Jahr ein Kunststück, das den Lausitzern vor Saison-Beginn nur von wenigen Beobachtern zugetraut worden war: mit einem um fast ein Drittel reduzierten Spar-Etat und einem kleinem Kader erneut in die Play-offs einzuziehen. (SZ/bn)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 23.März 2010
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