Die Eisarena
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Gosdeck: Verletzt, gesperrt – aber guter Hoffnung
25.03.2010 | 11:55 Uhr von
Natürlich liegt die Vermutung nahe. Carsten Gosdeck habe sich am Dienstag bei der 0:6-Pleite der Füchse im ersten Viertelfinale beim EHC München mit einem Foul kurz vor Schluss ganz bewusst seine zweite Zehn Minuten-Strafe abgeholt, weil er jetzt in Spiel Nummer zwei an diesem Freitag in Weißwasser (Beginn: 19.30 Uhr) gesperrt ist – und deshalb wie angekündigt zu seiner hochschwangeren Freundin Isabella nach Köln reisen kann.
„Das ist Quatsch“, sagt der Stürmer klipp und klar. „Ich wurde vorher gefoult und habe als Reaktion einen fairen Check ausgeteilt“, beschreibt Gosdeck den folgenschweren Zweikampf mit dem Münchner Chris Bahen, der ihn zuvor durch einen Kopfstoß verletzt hatte. Eine Version, die Füchse-Trainer Dirk Rohrbach bestätigt. Gosdeck habe nach der Attacke von Bahen aus Mund und Nase geblutet. „Da hätte ich mir mehr Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter gewünscht“, betont Rohrbach. Denn Bahens Vergehen wurde durch den Schiedsrichter nicht geahndet.

Unabhängig von der Sperre ist jedoch fraglich, ob Gosdeck am Freitag überhaupt hätte auflaufen können. Denn der Toptorjäger der Füchse hat sich am Dienstag in München auch noch eine Verletzung zugezogen, als er sich das Knie unglücklich verdrehte. Wie stark Innenband, Meniskus und möglicherweise noch mehr beschädigt sind, soll Ende der Woche durch eine genaue Untersuchung geklärt werden. Selbst der Einsatz von Gosdeck im dritten Spiel am Sonntag ist damit also in Gefahr. Dass der Stürmer in diesen Tagen trotz Sperre und Verletzung guter Hoffnung ist, liegt natürlich an der bevorstehenden Geburt seiner Tochter.

Bei diesem Ereignis wird selbst der 1,90 Meter große Athlet ganz sentimental – und greift zu unkonvetnionellen Vorsichtsmaßnahmen. Während der jüngsten Spiele gegen Dresden und nun am Dienstag in München hatte er sein Handy bei der Physiothe rapeutin auf der Ersatzbank deponiert, um ja nicht den ersehnten Anruf von Freundin Isabella zu ver passen. Denn Gosdeck bleibt bei seinem Vorsatz: „Wenn die Geburt losgeht, dann fahre ich sofort nach Köln.“

Frank Noack

Quelle: Lausitzer Rundschau
1542 mal gelesen
 
1 | Che | 25.03.2010 @ 15:11
Kölle Alaaf!
2 | Brian | 25.03.2010 @ 15:15
Kann er ruhig machen. Hat alles gegeben und Vater wird man ja nicht alle Tage.
3 | SvenSchimanski | 25.03.2010 @ 15:32
als Torjäger is es doch klar das man das Ding unbedingt reinmachen will... aber rausholen könns doch auch andere !
4 | SEFI | 25.03.2010 @ 16:42
Das kann man aber auch besser planen! Nachwuchs zur Playoff-Zeit, tssss ;-)
5 | atzegruenkohl | 26.03.2010 @ 09:31
denke nicht das die Strafe von Carstens Seite aus geplant war. Aber seine Fahrt/Flug wird wohl so aussehen: WSW - Dresden - Köln - Hamburg - Bremerhaven
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