Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Sportstadt bekommt ein eckiges Eisstadion
12.08.2010 | 09:54 Uhr von
In nichtöffentlicher Sitzung entschied der Bau- und Wirtschaftsausschuss der Stadt über das Aussehen der künftigen Eishalle. Jetzt steht fest: Der mit 16 Millionen Euro Gesamtkosten veranschlagte Neubau wird in seinem Grundriss nicht rund, sondern eckig.

Damit ist der Weg für das beauftragte Architekturbüro asp aus Stuttgart frei, sofort mit der Entwurfsplanung zu starten. „Wir liegen gut in der Zeit, werden die Planung samt Kostenberechnung bis Mitte November vorlegen“, so Karsten Schust von asp auf SZ-Anfrage. Die dann vorliegenden Unterlagen beinhalten auch die Koordinierung von zehn beteiligten Planungsbüros, die für Brandschutz bis Freianlagen zuständig sein werden. Schust geht aus heutiger Sicht von einer termingerechten Fertigstellung der Eishalle bis Ende 2012 aus.

Hier kommt sie hin. Wenn das Alte Freiluftstadion in Weißwasser abgerissen ist, wird die neue Eishalle auf dem Gelände errichtet. Es wird rechteckig. Foto: jr

An der Beratung am Dienstag nahmen auch interessierte Stadträte sowie Vertreter des Eissports teil. Laut Bernard Stefan, Präsident des Eissportvereins Weißwasser (ESW), entsprachen beide Varianten dem vorgegebenen Raumkonzept. „Es wurde alles professionell umgesetzt und an alles gedacht. Vom Spitzensport über Verwaltung bis Verpflegung der Besucher“, so Stefan. Den Vorteil des eckigen Grundrisses sieht er darin, dass er 8200 Quadratmeter Grundfläche und somit mehr Platz biete als eine Rundform. „Nur an den Kosten muss etwas gearbeitet werden“, so der ESW-Chef. Auch für Stadtrat Detlef Wolsch (Klartext) ist die eckige Form zweckmäßiger. Das bislang von asp veranschlagte Budget und den Quadratmeterpreis sieht der Baufachmann – im Vergleich zur zeitaufwendigeren und somit teureren Rundform – aber als noch zu hoch an. „Hier ist durchaus Einsparpotential am Baukörper“, so Wolsch. Allerdings dürfe es nicht zu Lasten von Qualität und Grundfläche gehen, so der Stadtrat.

Unter den Gesamtkosten zu bleiben – dies war und ist gemeinsames Ziel von Stadt und Stadtrat. Sollte es zu Mehrausgaben kommen, werden weder Fördermittelsumme noch Eigenanteil der Stadt höher. Ein finanzieller Puffer muss daher bereits bei den Planungen herausgearbeitet werden. Unter das Budget zu kommen sei, laut Schust, mit einigen Änderungen und intensiver Feinarbeit möglich. „Doch mit einer Punktlandung wären wir schon sehr zufrieden und glücklich.“

Von Sabine Larbig

Quelle: SZ-Online
1524 mal gelesen
 
1 | tanngrismir | 12.08.2010 @ 17:34
"Sollte es zu Mehrausgaben kommen, werden weder Fördermittelsumme noch Eigenanteil der Stadt höher." Dazu ml ne Frage: Wer bezahlt die Mehrkosten dann wenn es trotz aller Berchnungen, Puffer etc. in irgendeiner Phase des Baues doch zu Mehrkosten kommen sollte??
2 | Der_Heinz | 12.08.2010 @ 17:59
Gute Frage. Dann darf das eben nicht passieren. Und falls es dann doch soweit kommen sollte, kann man ja auf paar WC's verzichten ;)
3 | JimPanse | 13.08.2010 @ 09:06
die mehrkosten werden auf stuttgart21 aufgeschlagen, da fällt es eh nicht mehr auf. asp hat da de kurzen draht. von daher: klotzen, nicht kleckern! ;)
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