Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse mit Tor-Festival in Pokalrunde zwei
13.09.2010 | 05:32 Uhr von
Die Lausitzer Füchse sind mit einer souveränen Vorstellung und einem Tor-Festival in die zweite Pokalrunde eingezogen. Beim Drittligisten EV Landsberg kam Weißwasser zu einem deutlichen 9:1-Sieg und wies wenige Tage vor dem Punktspielstart eine ansteigende Formkurve nach.
Der erste Härtetest erfolgt für das Team von Trainer Dirk Rohrbach gleich am kommenden Freitag mit der Heimpartie gegen den sächsischen Rivalen Eislöwen Dresden. Nach vier Niederlagen in fünf Testspielen zeigt die Leistungskurve der Füchse nun nach oben. Der Zweitligist entledigte sich der Pflichtaufgabe in Landsberg mit überraschender Lockerheit und stellte schon im ersten Drittel dank der Treffer von Danny Albrecht (6. Minute) und Markus Lehnigk (20.) die Weichen auf Sieg. Im zweiten Drittel erhöhten erneut Lehnigk (27.), Jakub Wiecki (37.) und Richard Hartmann (39.) auf 5:0. Im Schlussabschnitt erzielten Albrecht (41.), Arturs Kruminsch (46.), Marcel Linke (55.) und Christian Grosch (57.) die weiteren Treffer für den Favoriten.

Im Mittelpunkt: Danny Albrecht (r.) erzielte zwei Treffer, musste aber wegen einer Verletzung vorzeitig das Eis verlassen. Foto: Fehrmann/wfe1

»Man hat der Mannschaft die Spielfreude angemerkt. Wir haben unsere läuferische und taktische Überlegenheit ausgespielt«, analysierte Teammanager Ralf Hantschke. Einziger Wermutstropfen: Doppeltorschütze Albrecht verließ wegen einer Rückenverletzung vorzeitig das Eis. Nach dem Spiel gab er jedoch Entwarnung: »Es ist nichts Dramatisches.«

Die Eislöwen stehen nach einem 2:0-Heimsieg gegen den Drittligisten EHC Dortmund ebenfalls in der zweiten Pokalrunde. Dabei kam Ex-Fuchs Chris Straube erstmals in einem Pflichtspiel für Dresden zum Einsatz. Er erhielt einen Probevertrag für vier Partien. Die Eispiraten Crimmitschau als dritter Vertreter des sächsischen Zweitliga-Trios setzten sich beim EV Füssen mit 5:4 durch.

Unterdessen bereiteten am Samstag viele Fans und ehemalige Spieler dem legendären Wilhelm-Pieck-Eisstadion in Weißwasser einen feierlichen Abschied. Es wird abgerissen, weil Weißwasser eine neue Halle erhält. Bei einer Versteigerung kamen 15 Sitzbänke unter den Hammer.

Eig. Ber./noc

Quelle: Lausitzer Rundschau
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