Die Füchse rennen in Freiburg lange einem knappen Rückstand hinterher. Die Entscheidung fällt in den letzten zehn Minuten.
Prominenter Besuch hatte sich gestern Abend in der Freiburger Franz-Siegel-Halle angekündigt: Dany Heatley, NHL-Star der San Jose Sharks, wollte seinen Bruder Mark im Dress der Freiburger Wölfe siegen sehen. Und das konnte er am Ende auch. Bis der Erfolg der Gastgeber, die damit den zweiten Tabellenplatz übernahmen, feststand, mussten Danny Heatlay und die knapp 1500 Zuschauer allerdings länger warten, als es das pure Ergebnis aussagt.
Die Lausitzer, die eine 780 Kilometer lange Anreise (die weiteste in der Saison) mit Stau und Verspätung in den Beinen hatten, begannen nämlich als das aktivere Team. In der Anfangsphase bewahrte der stark haltende Wölfe-Goalie Imrich Petrik sein Team mit zwei Riesensaves vor einem Rückstand. Der eigentlich verdiente Führungstreffer für die Gäste wollte einfach nicht fallen. Die Füchse überstanden auf der anderen Seite zwei Unterzahlsituationen relativ problemlos, auch MacDonald im Tor zeigte sich wieder sicher. Dann passierte es aber doch: Christian Billich spielte Ryan MacDonald geschickt aus und netzte zum 1:0 für die Gastgeber ein. Bei der Führung für die Freiburger blieb es auch bis zur Drittelsirene – etwas glücklich, weil Weißwasser eigentlich mehr Spielanteile besaß.
Das Mitteldrittel begann dann ganz nach den Wünschen der Gastgeber. Erst vergab noch Füchse-Kapitän Klenner eine Schusschance, und dann waren die Freiburger im dritten Nachschuss erfolgreich. Zu allem Unglück musste danach auch noch Markus Lehnigk nach einem Schlagschuss, den er am Knie abbekommen hatte, mit der Trage von der Eisfläche getragen werden, konnte aber später das Spiel fortsetzen. Die Füchse zeigten sich nicht geschockt, kämpften weiter um ihre Chance auf Punkte, aber Valenti und Forgie konnten einige Gelegenheiten nicht nutzen. Petrik im Wölfe-Tor erwies sich als Meister seines Fachs. Endlich, zwei Minuten vor Drittelende, fiel der Anschlusstreffer. Linke hatte in Überzahl auf Forgie gepasst, und der traf. Auch das zweite Drittel ging nach Spielanteilen an die Füchse /Schussverhältnis 18:12), aber es führten immer noch die Freiburger.
Vielleicht ein kleiner Lichtblick: Der zuletzt arg kritisierte Mike Forgie (links) traf in Freiburg – allerdings als einziger Spieler der Lausitzer Füchse. Archivfoto: Peter Aswend
Die Füchse witterten im Schlussdrittel ihre Chance, die weite Heimreise mit Punkten im Gepäck anzutreten und rackerten, um den Ausgleich zu schaffen. Aber so richtig gefährlich wurde es nicht, am ehesten noch bei Versuchen von Hartmann und Grosch. Der Druck der Füchse wurde immer größer, aber Petrik im Freiburger Tor war einfach nicht zu überwinden. Die Gastgeber, die sich lange Zeit kaum befreien konnten, fuhren ab Mitte des Drittels wieder gefährliche Konter. Der zweite wurde zum Genickbrecher für die Füchse. Lavalle netzte ein (52.). Nur zwei Minuten später machte Sylvester den Sack zu. Der zweite Treffer von Sylvester drei Minuten vor Schluss war nur noch für das Torverhältnis gut. Weißwasser war am Ende unter Wert geschlagen.
Prominenter Besuch hatte sich gestern Abend in der Freiburger Franz-Siegel-Halle angekündigt: Dany Heatley, NHL-Star der San Jose Sharks, wollte seinen Bruder Mark im Dress der Freiburger Wölfe siegen sehen. Und das konnte er am Ende auch. Bis der Erfolg der Gastgeber, die damit den zweiten Tabellenplatz übernahmen, feststand, mussten Danny Heatlay und die knapp 1500 Zuschauer allerdings länger warten, als es das pure Ergebnis aussagt.
Die Lausitzer, die eine 780 Kilometer lange Anreise (die weiteste in der Saison) mit Stau und Verspätung in den Beinen hatten, begannen nämlich als das aktivere Team. In der Anfangsphase bewahrte der stark haltende Wölfe-Goalie Imrich Petrik sein Team mit zwei Riesensaves vor einem Rückstand. Der eigentlich verdiente Führungstreffer für die Gäste wollte einfach nicht fallen. Die Füchse überstanden auf der anderen Seite zwei Unterzahlsituationen relativ problemlos, auch MacDonald im Tor zeigte sich wieder sicher. Dann passierte es aber doch: Christian Billich spielte Ryan MacDonald geschickt aus und netzte zum 1:0 für die Gastgeber ein. Bei der Führung für die Freiburger blieb es auch bis zur Drittelsirene – etwas glücklich, weil Weißwasser eigentlich mehr Spielanteile besaß.
Das Mitteldrittel begann dann ganz nach den Wünschen der Gastgeber. Erst vergab noch Füchse-Kapitän Klenner eine Schusschance, und dann waren die Freiburger im dritten Nachschuss erfolgreich. Zu allem Unglück musste danach auch noch Markus Lehnigk nach einem Schlagschuss, den er am Knie abbekommen hatte, mit der Trage von der Eisfläche getragen werden, konnte aber später das Spiel fortsetzen. Die Füchse zeigten sich nicht geschockt, kämpften weiter um ihre Chance auf Punkte, aber Valenti und Forgie konnten einige Gelegenheiten nicht nutzen. Petrik im Wölfe-Tor erwies sich als Meister seines Fachs. Endlich, zwei Minuten vor Drittelende, fiel der Anschlusstreffer. Linke hatte in Überzahl auf Forgie gepasst, und der traf. Auch das zweite Drittel ging nach Spielanteilen an die Füchse /Schussverhältnis 18:12), aber es führten immer noch die Freiburger.
Die Füchse witterten im Schlussdrittel ihre Chance, die weite Heimreise mit Punkten im Gepäck anzutreten und rackerten, um den Ausgleich zu schaffen. Aber so richtig gefährlich wurde es nicht, am ehesten noch bei Versuchen von Hartmann und Grosch. Der Druck der Füchse wurde immer größer, aber Petrik im Freiburger Tor war einfach nicht zu überwinden. Die Gastgeber, die sich lange Zeit kaum befreien konnten, fuhren ab Mitte des Drittels wieder gefährliche Konter. Der zweite wurde zum Genickbrecher für die Füchse. Lavalle netzte ein (52.). Nur zwei Minuten später machte Sylvester den Sack zu. Der zweite Treffer von Sylvester drei Minuten vor Schluss war nur noch für das Torverhältnis gut. Weißwasser war am Ende unter Wert geschlagen.
Von Frank Thümmler
Quelle: SZ-Online