Die Lausitzer Füchse haben gegen den schwedischen Zweitligisten IFK Arboga einen 2:1 (0:0,2:0,0:1) Heimsieg einfahren können. Das Team von Horymir Sekera konnte sich dabei auf seine Goalies Sebastian Elwing und Iiro Itämies verlassen, welche durch sensationelle Paraden den Erfolg sicherten.
Bereits nach nur zehn Sekunden hatte Marco Ludwig die Chance zur Füchse-Führung, doch er traf nur den Außenpfosten. Der Rückkehrer aus Peiting bildete zusammen mit Greg Schmidt und Martin Sekera die erste Sturmformation. Im ersten Drittel standen auf beiden Seiten die Goalies im Blickpunkt. Sebastian Elwing durfte für die Weißwasseraner von Beginn an ran. Er machte ein sehr gutes Spiel und konnte die Füchse vor einem Rückstand bewahren. Aber auch sein Gegenüber, Martin Eklund, zeigte das er kein schlechter Vertreter seines Faches ist. So ging es mit einem Spielstand von 0:0 in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel fielen dann auch endlich Tore. In der 30. Spielminute tauchte plötzlich Marco Ludwig allein vor Eklund auf. Er konnte die Scheibe sicher zur Füchse-Führung unterbringen. Wenige Sekunden nach dem Treffer folgte dann der abgesprochene Torwartwechsel: Iiro Itämies kam für Sebastian Elwing. Die Schweden nach dem Treffer sichtlich verunsichert. In der Folgezeit konnten sich die Weißwasseraner einige hochkarätige Chancen erarbeiten – doch leider nutze man keine davon. Kurz vor Ultimo des zweiten Drittels war es dann Viktor Bystryantsev, der mit einem grandiosen Schlagschuss in Überzahl, die Führung ausbauen konnte. Daniel Bartell hatte den Schuß des Kasachen noch abgefälscht, und bekam den Treffer gutgeschrieben.
Im Schlussabschnitt schien es zu nächst so das nicht mehr viel passieren wird. Doch in der 44. Minuten kamen die Schweden dann doch zum Anschlusstreffer. Fehlpass im Powerplay der Füchse und die Scheibe rutscht genau vor die Kühlboxtür der Gäste. Aus dieser kam Jonas Almquist, der dann alleine auf Iiro Itämies zu laufen konnte. Er lies dem Schlussmann der Füchse keine Chance. Es wurde doch noch mal spannend. Die Arbogaer witterten ihre Chance, das Spiel wohlmöglich noch zu drehen. Sie probierten alles, nahmen den Goalie vom Eis und eine Auszeit. Als dann Daniel Bartell wegen Stockschlags eine Spieldauerstrafe bekam, konnten die Schweden in den letzten Sekunden mit sechs Feldspielern gegen vier Füchse kämpfen, doch es reichte nicht. Die Füchse schlagen damit nach langer Zeit wieder mal einen internationalen Gegner.
Strafzeiten: Lausitzer Füchse: 33 - IFK Arboga: 6
Zuschauer: 824
Aufstellung:
Lausitzer Füchse: Elwing, Itämies - Koalick, Linke, Engel, Vait, Bystryantsev, Wartenberg, Bartlick - Fuchs, Mücke, Leyva, Schmidt, Bartell, Kulabuchov, Kempf, Cardona, Kuhlee, Sekera, Pohling, Ludwig
IFK Arboga: Eklund, (Bohman) - Björgmann, Mannströpm, Franzein E, Öhman, Klintberg, Johansson - Vestberg, Ollas, Almquist, Wallmark, Franzein M., Haglind, Ahlstrand, Gustavsson, Holmquist, Ignatovisc, Semjonov, Göthberg
Torfolge:
1:0 (29:12) Ludwig (Vait)
2:0 (39:33) Bartell (Bystryantsev,Kempf) (5-4)
2:1 (43:17) Almquist (Franzein E.)
Strafen:
Lausitzer Füchse: 13 + 20 (SPDZ Bartell)
IFK Arboga: 6
05:11 Fuchs (2 Min - Halten)
11:37 Bartlick (2 Min - Beinstellen)
26:50 Vait (2 Min - Behinderung)
33:41 Holmquist (2 Min - Halten)
37:48 Ollas (2 Min - Hoher Stock)
41:09 Almquist (2 Min - Haken)
46:42 Koalick (2 Min - Bandencheck)
59:14 Bartell (5 Min + SPDZ - Stockschlag)
Auszeit
Lausitzer Füchse: 59:14
IFK Arboga: 59:09
Torwartwechsel:
Lausitzer Füchse: 29:43
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