
Wenn der Tabellenletzte in den Fuchsbau kommt, sollte ein Sieg der Lausitzer Füchse Pflicht sein, will man Anschluss an die Playoff-Plätze halten. Aber Achtung: Drei der bisher elf Auswärtspunkte hatten die Eisbären bei ihrem 3:0-Sieg vor drei Wochen in Weißwasser geholt.
Das Spiel begann dann erstaunlich flott. Auf beiden Seiten lief die Scheibe ordentlich. Die Gäste wirkten viel stärker als es ihr Tabellenplatz aussagt. Die Gastgeber gingen schnell in Führung, Pulliainen traf mit einem Direktschuss aus Nahdistanz, machten dann aber in eigener Überzahl einen riesigen Fehler. Der als Verteidiger aufgebotene Pohling verlor den Puck, die Gäste liefen in einer 2:1-Situation auf das Füchse-Tor zu. Mike Wirll schloss allein ab, brachte den Puck unter den Schonern von McDonald, der in dieser Szene nicht gut aussah, zum Ausgleich im Tor unter. Danach hatten beide Mannschaften ihre Chancen. Für die Füchse vergaben Pohling und Bartlick, auf der anderen Seite war McDonald mehrfach auf dem Posten. Die Gastgeber erzielten dann in einer 5:3-Überzahl den erneuten Führungstreffer, als der in dieser Situation als Verteidiger aufgestellte Carsten Gosdeck mit einem Hammer aus zehn Metern traf.
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