28-Jähriger Stürmer kommt aus Bad Tölz / Auch Christian Wendler neu im Kader
Die Lausitzer Füchse können zwei Neuzugänge vermelden. Vom Oberligisten EC Bad Tölz wechselt Alan Reader nach Weißwasser. Aus dem Nachwuchs der Krefelder Pinguine kommt Torwart Christian Wendler in die Lausitz.
Alan Reader gehörte in der abgelaufenen Saison zu den besten deutschen Stürmern in der Oberliga.
In 60 Partien brachte er es auf die stolze Zahl von 32 Toren und 36 Vorlagen. „Alan ist ein Spieler der in die ASSTEL- Eishockey Liga gehört. Er ist technisch und schlittschuhläuferisch sehr stark. Er sucht immer den direkten Abschluss und wird uns in der kommenden Saison in jedem Fall weiter helfen“ beschreibt Füchse- Manager Ralf Hantschke den Neuzugang. ...weiter
Die Lausitzer Füchse haben für morgen zu einer Pressekonferenz eingeladen. Dabei wollen Trainer Thomas Popiesch und Sportmanager Ralf Hantschke über weitere Personalentscheidungen beim Zweitligisten in Weißwasser informieren.
Aller Voraussicht nach werden sie dann mit Alan Reader auch die erste Neuverpflichtungen für die kommende Saison in der 2. Bundesliga bekannt geben können. Nach RUNDSCHAU-Informationen steht der 28-jährige Stürmer, der zuletzt in der Oberliga für die Tölzer Löwen spielte, vor einem Wechsel in den Fuchsbau.
Offiziell bestätigt wird der Transfer von Vereinsseite nicht. «Wir haben vereinbart, dass wir uns zu Personalfragen erst in der Pressekonferenz äußern» , erklärte Füchse- Sprecher Andreas Friebel gestern Abend. Immerhin ist klar, dass Reader Bad Tölz definitiv verlassen wird. Das hat der Angreifer den Verantwortlichen in Oberbayern bereits mitgeteilt. Auch im Internet wird die Personalie Reader von den Fans diskutiert.
Die Füchse haben bisher zwei Abgänge zu verzeichnen. Patrick Vozar wechselt zu den Wölfen Freiburg und Branislav Janos geht zurück in seine slowakische Heimat, wo er beim MsHK Zilina anheuert.
Unter den Augen des Weißwasseraner OB´s, Hartwig Rauh, zeigten die "jungen" Füchse der Ü40-Mannschaft der "Grauen Wölfe" eindeutig ihre Grenzen auf. Circa 500 Zuschauer waren bei Kaiserwetter in das "Stadion der Kraftwerker" gepilgert, um dem freundschaftlichem Fußballvergleich beizuwohnen. Die Fußball-Fraktion der Füchse, die heute durch Mirko Lüdemann und Stefan Mann enorm verstärkt wurde, mussten zwar in der 1.Halbzeit den Gegentreffer zum 0:1 hinnehmen, aber André Mücke glich kurz darauf für die Kufenkünstler aus. Kurz vor der Halbzeitpause kam es aber noch besser - ein Eckball wurde fast mit dem Pausenpfiff durch einen wuchtigen Kopfball von "Ede" Bartlick zur 2:1-Pausenführung veredelt. Zu "Ede" bleibt noch festzuhalten, dass er sich als rechter Verteidiger sehr oft ins Offensivspiel einschaltete und ungeahnte konditionelle Fähigkeiten nachwies. Im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Jahre ist er trainingsmäßig schon sehr weit. Weiter so, "Ede"!
Im zweiten Spielabschnitt war es fast nur noch ein Spiel auf ein Tor. Unermüdlich kurbelte Mirko Lüdemann mit Stefan Mann die Offensivaktionen der Füchse an, welche durch Tore von Stefan Mann "himself" und Käpt´n Jörg "Golle" Pohling mit einem letztendlich leistungsgerechten 4:1-Erfolg gekrönt wurden. Das anschliessende Elfmeterschiessen gewannen die "Grauen Wölfe" mit 4:1, was sicherlich an der größeren Erfahrung lag. ;-) Einzig Mirko Lüdemann konnte für die Füchse vom Punkt treffen.
Zum Schluß kann man den "Grauen Wölfen" nur noch viel Glück für die zu Pfingsten stattfindende Oldie-WM wünschen. Vielleicht gibt ja der Spruch mit der mißglückten Generalprobe und der gelungenen Premiere etwas Hoffnung. ;-)
Lausitzer Füchse unterstützen weiter den Nachwuchs im Stammverein
Geprägt von einer konstruktiven und zukunftsorientierten Ausrichtung war die Zusammenarbeit in der letzten Saison zwischen dem Eissport Weißwasser “Die Füchse“ e.V. und der EHC “Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs-GmbH.
Dies soll auch weiterhin erfolgen. Dafür spricht der am 25.04.07 unterzeichnete neue Kooperationsvertrag. Er regelt die Zusammenarbeit im Bereich Nachwuchs. Dieser wird auch in der neuen Saison mit der gleichen Summe unterstützt, wie im vergangenen Jahr. Damit wurde für beide Partner ein wichtiger Grundsteine für die neue Spielzeit gelegt.
Geeinigt haben sich die Lausitzer Füchse und der Eissport Weißwasser auch über einen neuen Mietvertrag für die Eishalle. Dieser ist eine der Voraussetzungen für die Lizenzbeantragung der Profiabteilung für die neue Saison 2007/2008.
Pressemitteilung EHC "Lausitzer Füchse" Spielbetriebs-GmbH und Eissport Weißwasser "Die Füchse" e.V.
Stadtrat Weißwasser fasst einstimmigen Beschluss
27.04.2007 | 10:16 Uhr von
Eissportverein erhält 100 000 Euro
Der Eissportverein Weißwasser bekommt jetzt von der Stadt Weißwasser 100 000 Euro. Die Entscheidung war eine Minutensache und wurde am Mittwochabend vom Stadtrat einstimmig getroffen. Von der Möglichkeit, zuvor noch Fragen zu stellen, hatte kein Stadtrat Gebrauch gemacht. Dafür waren bereits die Ausschusssitzungen genutzt worden.
Beim Eissportverein hat die Nachricht Freude ausgelöst, wie Vereinsvize Jan Garreis gegenüber der RUNDSCHAU sagte. «Wir sind froh, dass das Geld fließt und bedanken uns dafür, dass die Entscheidung zugunsten des Eissportes getroffen wurde» , meinte der Weißwasseraner. Dieser entschuldigte sich für seine Wortkargheit, war er doch gerade im Auto voller Leute, wie er sagte, in der Republik unterwegs.
BILD enthüllt! Ähhm nochmal: www.es-weisswasser.de betreibt auch in der Sommerpause investigativen Journalismus und kann euch heute die "streng geheime" Aufstellung der Füchse für das am 1.Mai stattfindende Schlagerspiel der "Altersheim"-Liga präsentieren. Im Kader der Puckjäger steht ein Spieler, den man am besten gleich bis zum Saisonbeginn festhalten sollte! Mirko Lüdemann von den Kölner Haien gibt einen Gastauftritt in seiner Heimat und wird sicherlich ebenso wie auf dem Eis auch auf dem grünen Rasen sein Bestes geben.
Hier der Kader der Füchse im Überblick:
Robert Bartlick; André Mücke; Thomas Götz; André Koalick; Robert Hoffmann; Ronny Glaser; Stefan Mann; Mirko Lüdemann; Jörg Pohling sowie 2 Leihgaben aus dem Fußballerlager.
Anstoß der sicherlich sehr unterhaltsamen Partie ist am 1.Mai um 13.30 Uhr im Stadion der Kraftwerker in Weißwasser.
Branislav Janos verlässt die Füchse
26.04.2007 | 12:35 Uhr von
Stürmer kehrt in seine slowakische Heimat zurück
Füchse-Stürmer Branislav Janos verlässt den Eishockey-Zweitligisten und kehrt in seine Heimat zurück.
Janos wechselt zum slowakischen Extra-Ligisten MsHK Zilina. Dort erhielt der 36-Jährige einen Einjahresvertrag plus Option für eine weitere Saison.
Janos kam im Sommer 2006 nach Weißwasser und war in der abgelaufenen Spielzeit Topscorer der Füchse. In 48 Spielen erzielte er 15 Tore und gab 27 Vorlagen.
Die Lausitzer Füchse wünschen Branislav Janos für seine Zukunft alles Gute.
Trainer Thomas Popiesch bittet einige Spieler bereits im Juni auf das Eis
Die Vorbereitung auf die neue Saison in der ASSTEL- Eishockey Liga beginnt für einige Spieler der Lausitzer Füchse bereits im Juni. Trainer Thomas Popiesch wird mit den einheimischen Profis und Nachwuchsakteuren, die für die 1. Mannschaft interessant sind, ab 11. Juni auf das Eis gehen. Dass die Saisonvorbereitung zu so einem frühen Zeitpunkt beginnt, ist einmalig in Weißwasser. Bisher begann das Eistraining frühestens Anfang August. „Es ist wichtig, dass gerade unsere jungen Spieler auch in der Sommerpause eine Möglichkeit haben, sich weiterzuentwickeln. Die Grundlagen, die dort gelegt werden, helfen ihnen in der Saison sehr viel weiter. Deshalb bin ich sehr froh, dass der Eissport Weißwasser, als Betreiber des Eissportkomplexes, eine Möglichkeit gefunden hat, ein dreiwöchiges Sommer- Eistraining zu ermöglichen“, erklärt Füchse-Trainer Thomas Popiesch. ...weiter
EHC München steht vor dem Rückzug aus der Liga
25.04.2007 | 16:35 Uhr von
Der EHC München steht kurz vor dem Rückzug aus der ASSTEL Eishockey Liga. Dies bestätigte Manager Christian Winkler auf Nachfrage von Eishockey NEWS. „Es gab in den letzten 36 Stunden dramatische Entwicklungen in Sachen Sponsoren“, so Winkler. „Einige fest eingeplante Sponsoren sind abgesprungen, so dass für die kommende Saison ein Loch von 350.000 Euro klafft. Aber aus der vergangenen Saison wurde bzw. wird noch alles bezahlt.“
Sämtliche Spieler haben die Freigabe erhalten, auch Trainer Pat Cortina, den es nach Innsbruck zieht. Eine Frist von 14 Tagen haben sich die Verantwortlichen aber noch gesetzt. „Wenn bis heute in 14 Tagen das Loch gravierend geschlossen werden kann, dann werden wir die Lizenzunterlagen einreichen, ansonsten verzichten wir darauf“, so Winkler.
Eisbär Knut, Schäubles Überwachungswahn, Landrätin Pauli in Latex – alles Dinge, die einen absolut nerven können, wenn man sie nur oft genug zu hören bekommt. Aber wissen Sie, was ich als Patentrezept dagegen gefunden habe? Ich denke einfach immer wieder an den Abend des 27.März zurück... 21.56 Uhr war es, als der Weißwasseraner Fuchsbau fast vor Freude platzte und sich Mannschaft, Fans und Verantwortliche zum absolut sensationellen Abschluss einer nervenzerfetzenden Saison gratulieren konnten. Erst kegelte man die Dresdner Eislöwen aus der Bundesliga und dann zeigte man, dass die Jungs nicht nur kämpfen können, sondern auch was vom Feiern verstehen. Erst die Leistung auf dem Eis, dann am Tresen. Jawoll Jungs, so muss es sein und nicht, wie in Weißwasser schon oft gesehen, andersrum! Einige der härtesten Kämpfer legten sogar einen 40-Stunden-Partymarathon hin... Wer dann noch halbwegs geradeaus schauen konnte und Crimmitschau unfallfrei aussprechen konnte, fuhr dann am darauffolgenden Freitag in gerade eben dieses Crimmitschau, um mit einem sächsischen Rivalen den Klassenerhalt zu feiern. Glück scheint es gebracht zu haben, denn man sieht sich nächste Saison wieder. Schön, dass sich auch ein paar Dresdner zum Frustabbau einfanden und die Westsachsen gemeinsam mit den Füchse-Fans anfeuerten. Dies macht die Faszination der Sportart Eishockey aus – vor kurzem noch erbitterte Rivalen auf dem Eis und den Rängen, danach aber alles vergessen und weiter geht die Party. Genau diese Einstellung sollten sich die sächsischen Eishockey-Fans auch für die Zukunft bewahren, denn so machen Derbys doppelt soviel Spaß!