Es ist das Spiel des Jahres: Mit einem Heimsieg heute ab 19.30 Uhr können die Lausitzer Füchse den Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga perfekt machen. Damit der nervliche Druck nicht ins Unermessliche steigt, schickt Trainer Thomas Popiesch seine Mannschaft mit einem Psycho-Trick in die sechste Partie gegen Dresden. «Wir werden uns auf dieses Spiel vorbereiten wir immer» , lautet die Devise von Popiesch. Doch auch er weiß: Jetzt ist das «Wunder von Weißwasser» zum Greifen nah!
Ein Wunder deshalb, weil der Etat vor der Saison drastisch reduziert werden musste. Zudem sind die Füchse nach einer mäßigen Hauptrunde als Außenseiter in die Play-downs gegen Dresden gegangen. Doch nach fünf teilweise dramatischen Partien liegt Weißwasser 3:2 vorn ...weiter
Spiel 6: Das Ende aller DEL-Träume?!
26.03.2007 | 22:53 Uhr von
Viele Fans in der Lausitz zählen seit gestern Abend schon die Stunden und Minuten herunter, bis es Dienstagabend, 19.30 Uhr endlich heißt: Vorhang auf für die Füchse, die dann hoffentlich ihr letztes Spiel der Saison bestreiten werden. Die Ausgangslage ist eindeutig: Ein Sieg der Füchse und der Klassenerhalt wäre geschafft und der selbsternannte DEL-Kandidat aus der Landeshauptstadt wäre für mindestens ein Jahr in den Niederungen der Oberliga verschwunden. Verliert man aber, muss man sich am Freitag noch einmal auf den Weg nach Dresden machen, um der altehrwürdigen Eishalle an der Pieschener Allee das letzte Mal seine Aufwartung zu machen.
Personell gibt es bei den Füchsen keinerlei Probleme, alle Mann sind mit an Bord. Ob bei den Dresdner Radek Vit mitspielen wird, werden wir wohl erst beim Warmspielen sehen. Laut seiner eigenen Aussage hat er am Freitag die dritte Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe erhalten und müsste eigentlich pausieren. Andererseits gab es findige Internet-User auf der Dresdner Seite, die sich die Zeit nahmen und alle Spielberichte durchschauten. Nach diesen Recherchen dürfte Radek Vit morgen auflaufen.
Der Kartenvorverkauf für das morgige Spiel läuft sensationell, es wird mit einem ausverkauften Haus gerechnet. Zeitiges Kommen dürfte helfen, um ab 16.30 Uhr an der Abendkasse eines der letzten begehrten Tickets zu erhalten. Viel Stress also für die Mitarbeiter der EHC Lausitzer Füchse, der sich aber vollends lohnen sollte, wenn die Füchse morgen Abend den Klassenerhalt perfekt machen.
Der Druck vor dieser Partie, scheint aber auch den Verantwortlichen der Dresdner Eislöwen auf den Magen geschlagen zu sein. Trotz fester Zusage, an der heute stattgefundenen ESBG-Tagung teilzunehmen, zog man es vor im wunderschönen Dresden zu bleiben. Dabei hätte es für die Eislöwen eine absolut interessante Veranstaltung werden können. Auf der Tagesordnung standen zum Beispiel die Pläne zur Einteilung der Oberligen 2007/2008 sowie die Verschärfung der Lizenzierungsbestimmungen, mit zum Beispiel höheren Bürgschaften für Klubs mit finanziellen Einbußen.
Bei aller Vorfreude auf das morgige Spiel sollten wir eins aber nicht vergessen: It’s not over till the fat lady sings.
Vorverkauf für Spiel des Jahres beginnt
26.03.2007 | 13:07 Uhr von
Sonderverkauf in der Geschäftsstelle der Lausitzer Füchse / Stadion öffnet früher
Wegen des großen Ansturms auf die Eintrittskarten für das letzte Heimspiel der Saison, bieten die Lausitzer Füchse einen Sonderverkauf an. Die Geschäftsstelle wird heute und morgen geöffnet. Heute können Karten in der Zeit von 14 bis 18 Uhr gekauft werden. Und am Dienstag von 10 bis 12 Uhr. ...weiter
Die Füchse gewannen ein hochdramatisches Spiel in der Höhle des Löwens, als es keiner mehr erwartete. Dresden versuchte über 60 Minuten das Spiel zu dominieren, aber mehr als der Führungstreffer in der 31.Minute, nach feiner Einzelleistung von Greg Schmidt, gelang ihnen nicht. Im Schlussabschnitt war deutlich zu merken, dass die bisherige Serie stark an die Substanz ging. Aber Robert „Ede“ Bartlick biss die Zähne zusammen und konnte in der 56.Minute mit einem Hammer aus Nahdistanz ausgleichen. Nur schade, dass er es beim Torjubel nicht bis zum Füchse-Block schaffte – er wurde einfach von seinen Mannschaftskameraden umgerissen... ;-)
In der Verlängerung versuchte Dresden noch einmal alles, scheiterte aber wieder einmal am alles überragenden Nolan McDonald! Das Penaltyschiessen war keine Angelegenheit für schwache Nerven, einige Füchse-Fans blieben sogar vor der Halle... Aber Vozar erlöste alle als sechster Füchseschütze und verwandelte. Da Kreuzmann im Anschluß nicht traf, war die 3:2 Play-Down-Führung perfekt. Noch 20 Minuten später feierten die Fans ihr Team, welches in den Katakomben seine Ruhepause vor der Heimfahrt genoß.
Trainer Popiesch wollte vor lauter Freude nix weiter sagen – ihm rutschte aber als letzter Satz der aktuelle Bannerspruch hinaus. Er meinte, dass er immer bei uns gelesen hätte, aber der letzte Bannerspruch hätte Unglück gebracht. Dieser nicht Thomas... ;-)
Der Trainer der Eislöwen, Stefan Mikes, wollte nix zur Serie sagen, meinte aber auf die Frage, ob der eine Ruhetag vorm Dienstagsspiel eher den Füchse zugute kommt, dass die Eislöwen in der Play-Down-Serie weiter kämpfen werden und hoffen, dass sie die Serie für sich entscheiden können. Am Dienstag gibt es eine weitere Schwächung für die Eislöwen, Radek Vit fällt nach seiner dritten 10-Minuten-Strafe aus...
PS: Schiri Hascher war der erwartet schwere Widerpart. Zum Glück benachteiligte er beide Teams mit seiner wilden Pfeiferei... Viel Spass uns allen am Dienstag!
Best-of-three Spiel 1
24.03.2007 | 23:59 Uhr von
Heute kein großer Vorbericht! Personelle Voraussetzungen bei beiden Teams wie am Freitag. Schiedsrichter der um 18.00 Uhr beginnenden Partie ist Herr Alfred Hascher aus Miesbach. Dies könnte enorm für "Stimmung" auf beiden Seiten sorgen, man muss nur mal den nachfolgenden Link anklicken. KLICK
Das Spiel könnt ihr auch wieder im Liveticker verfolgen. Ebenso gibt es natürlich auch wieder Infos von den weiteren Play-Off bzw. Play-Down-Spielen.
Die Lausitzer Füchse und die Dresdner Eislöwen haben im Abstiegs-Duell jetzt jeweils zwei Siege.
In der Abstiegsrunde der Eishockey-Bundesliga gelang den Lausitzer Füchsen am vierten Spieltag keine Vorentscheidung. Sie verloren vor 2750 Zuschauern im ausverkauften Eisstadion in Weißwasser gegen die Dresdner Eislöwen mit 1:2. Damit steht es nun in der Serie best of seven 2:2 nach Siegen. ...weiter
Mund abputzen - weiter gehts!
24.03.2007 | 00:10 Uhr von
1:2 (0:0,0:0,1:2) Play-Down-Stand: 2:2
„Wir haben eine Schlacht verloren, aber nicht den Krieg!“ so sagte es schon Charles de Gaulle und sollte Recht behalten... Die Dresdner Eislöwen konnten heute zwar in der Play-Down-Serie zum 2:2 ausgleichen, aber für die Füchse stehen immer noch alle Türen offen. Vorentscheidenden Charakter dürfte dabei Spiel 5 in Dresden haben, da es sich zeigen muss, ob sich die Popiesch-Schützlinge von diesem Nackenschlag erholen können.
Die Eislöwen begannen die Begegnung sehr couragiert, zumindest wurde aber im Verlauf des 1.Drittels durch ein beherzt auftretendes Füchse-Team ein Chancengleichgewicht hergestellt.
Die beste Torgelegenheit bot sich dabei Janos, dem aber allein vorm Eislöwen-Goalie Lakosil die Nerven versagten. Besonders erwähnenswert ist, dass die hochklassigen ersten 20 Minuten in einem Tempo abliefen, welches man lange Zeit im Fuchsbau nicht mehr gesehen hatte.
Ebenso torlos verlief der zweite Spielabschnitt, wobei die Füchse aber einige Hochkaräter durch Straube, Götz und Mücke vergaben. Glück für die Füchse, dass die Dresdner zweimal mit ihrem Schicksal haderten, als jeweils Latte und Pfosten für den wiederum sehr starken McDonald retteten.
Die letzten 20 Minuten sollten dann die Entscheidung zugunsten der Landeshauptstädter bringen. Der eigentlich mit lockerer, aber souveräner Hand leitende Schiri Deubert fiel dabei auf einen „Galaauftritt“ des allseits bekannten Martin Sekera hinein und gab Penalty für Dresden. Greg Schmidt ließ sich diese Chance in der 43.Minute nicht nehmen und vernaschte Nolan McDonald nach allen Regeln der Kunst. Nur 96 Sekunden später die Vorentscheidung im Spiel – Bullygewinn Dresden und Martin Sekera vollendete trocken. André Mücke konnte zwar nur zwei Minuten später bei 5-3 Überzahl verkürzen, aber die Dresdner spielten die restlichen Minuten aus einer starren Konterhaltung herunter. Aufreger in Form von Chancen gab es noch auf beiden Seiten, was aber die Fanseele im Fuchsbau zum Kochen brachte, war die Schmierenkomödie um angebliche Verletzungen von Martin Sekera. Zweimal wälzte sich der Deutsch-Tscheche theatralisch auf dem Eis, um nach längeren Behandlungspausen mopsfidel wieder zu erscheinen. Gerüchteweise soll Martin umgehend ein Lehrstuhl an der Schauspielschule Babelsberg angeboten worden sein... Schade, dass ein Spieler solcher Klasse solche Mätzchen nötig hat, um seiner Mannschaft Luft zu verschaffen und auf grob unsportliche Weise beim Schiri Strafen für den Gegner zu schinden. Zum Glück fiel Schiri Deubert aber nicht darauf hinein...
Darauf ein Freiberger...
23.03.2007 | 23:40 Uhr von
Freiberger Brauhaus und Lausitzer Füchse bleiben weiterhin ein starkes Team
Hauptsponsor verlängert eine weitere Saison unabhängig von der Ligenzugehörigkeit
Heute wird es perfekt gemacht! Die Freiberger Brauhaus GmbH verlängert den Sponsoringvertrag mit den Lausitzer Füchsen und fördert damit weiterhin den sächsischen Eishockeysport. In bewährter Weise geht es somit auch in Zukunft gemeinsam auf die Jagd nach dem schnellen Puck. ...weiter