
Deutschland-Cup und die Füchse mittendrin. Neben einigen Fans verbrachten auch zwei Hauptfiguren der Lausitzer Füchse ihre Zeit in Hannover. Torhüter Nolan McDonald wärmte für sein Heimatland Kanada die Ersatzbank, leider kam er "nur" beim Vorbereitungsspiel gegen Deutschland (4:4 in Hamburg) zum Einsatz.
Coach Fred Carroll weilte ebenfalls in Hannover, um seinen Trainerschein bei einem Lehrgang verlängern zu lassen. Am Rande der Partien wird er sicherlich auch noch Zeit gefunden haben, um mit Peter John Lee, Co-Trainer des Schweizer Teams, zu sprechen. Hauptberuflich ist dieser nämlich Geschäftsführer und Manager der Berliner Eisbären und damit Arbeitgeber von Chris Heid, der von den Lausitzer Füchsen eifrig umworben wird.
Zustande kam der Kontakt durch die gute Freundschaft zwischen dem Eisbären Juniors Coach Jeff Tomlinson und Fred Carroll. Tomlinson versprach Carroll schon im August, ihn zu informieren, wenn Heid die Eisbären verlassen sollte. Abzusehen war es da schon, da dieser Spieler nicht von Pierre Page gewünscht, aber trotzdem verpflichtet wurde.
Genau dieser Sachverhalt müsste einigen Leuten in Weißwasser bekannt vorkommen, denn Fred Carroll hatte vor der Saison sicherlich andere Namen als Hecker und Sassmannshausen auf seiner Liste stehen. Beide sind ja nun auch nicht mehr bei den Füchsen unter Vertrag…
Ein DEL-erfahrener Ralf Stärk, der für Landsberg gegen die Füchse erfolgreich war, hätte dem Team sicher gut zu Gesicht gestanden. Die Chancen standen nicht schlecht, bedenkt man noch, dass Fred Carroll den Spieler Stärk schon in Neuwied trainieren konnte.
Quelle: Sächsische Zeitung Printausgabe Lausitzsport Seite 11