

Freitag abend holten die Füchse ihrer zweiten Dreier in der Fremde. Und zwar zum zweiten Mal bei den Moskitos in Essen, wo sie vor rund zwei Monaten schon einmal gewannen. Heute unterlagen die Moskitos zu Haus mit
3:5 (1:1,2:2,0:2). Im Kader der Füchse gab es heute einige Veränderungen. So fehlte Markus Kempf verletzungsbedingt und Richard Rochefort aus persönlichen Gründen. Im Tor der Füchse stand heut wieder Sebastian Elwing, nachdem er sechsmal hinter Nolan McDonald auf der Bank Platz genommen hatte. Gute Leistungen im Training haben Fred Caroll dazu bewogen, ihm heute den Vorzug zu geben. Das in ihn gesetzte Vertrauen hat er nicht enttäuscht. Nach dem Führungstor von Martin Sekera in der 10. Spielminute konnten die Gastgeber durch Frank Appel nur zwei Minuten später bei 4-4 ausgleichen. Das verunsicherte die Füchse ziemlich und eine Strafenflut zum Drittelende liess keinen richtigen Spielfluss mehr aufkommen. 1:1 gings auch in die erste Pause. Nach fünf Minuten brachte Lars Müller die Füchse durch ein Unterzahltor (!) erneut in Führung. Den Ausgleich erzielten die Stechmücken in der 35 Minute erneut durch Frank Appel. Doch nur 25 Sekunden später gelang Pavel Vait zum dritten Mal die Führung für die Füchse auf Vorlage von Müller und Gagnon in der 33. Minute. Von da ab fanden die Füchse auch immer besser ins Spiel, dominierten die schwachen Moskitos in dieser Phase. Innerhalb der letzten beiden Minuten des zweiten Drittels hagelte es dann gleich drei Strafen gegen die Füchse (Koalick, Lindmark, Gagnon), was bei einer 5:3- Unterzahl-Situation natürlich den Ausgleich zum 3:3 für die Moskitos bedeutete. Torschütze war Yannick Dubé. Die Füchse starteten auch in Unterzahl ins letzte Drittel und standen in diesem Spielabschnitt kaum in voller Zahl auf dem Eis. Martin Sekera erhöhte bei 5-4 auf Vorlage von Müller und Gags in der 45. Minute. Die Spielentscheidung brachte dann Michael Kreitl mit seinem Treffer zum 5:3 aus Sicht der Füchse. In den letzten Spielminuten liessen die Füchse dann auch nichts mehr anbrennen. Spielten diszipliniert die Zeit herunter.
In dieser hart umkämpfen Partie stechen die vielen Strafzeiten ins Augen. Insgesamt 60 Minuten verhängte Schiri Kadow. 24 gegen Essen und 36 gegen Weißwasser. Davon fallen 12 Minuten auf Gags, 10 auf Lindmark, 8 auf Bartlick und 6 auf Koalick. Diese vier Verteidiger allein teilen sich die 36 Strafminuten.
Ein dickes Kompliment an die gesamte Mannschaft, die sich trotz der vielen Strafen heute wacker in Essen geschlagen hat. Matchwinner sind neben Elle auch Martin Sekera (2 Tore), Lars Müller (1 Tor, 1 Assists) und Sean Gagnon (3 Assist).