Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
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Auftaktpleite für das Deutsche WM-Team
02.05.2005 | 08:18 Uhr von
Bei der A-Weltmeisterschaft in Wien musste das Deutsche Nationalteam am Sonntagabend seine erste Niederlage gegen Kasachstan hinnehmen. 1:2 (0:2,1:0,0:0) unterlagen die Mannen von Greg Poss. Bereits nach 90 Sekunden ging Kasachstan durch ein Tor von Upper in Führung. In der achtzehnten Minute erhöhte Koreshkov auf 0:2. Martinec erzielte in der letzten Minute des zweiten Drittels zwar noch den Anschlusstreffer für die Deutschen, aber das Spiel war damit bereits entschieden, denn die Abwehr der Kasachen stand wie eine Wand.
„Die Enttäuschung ist natürlich riesengroß. Es war das erwartet schwere Match und wir haben das ganze Match über die Nervosität nicht ablegen können. Der Druck war für einige offenbar doch zu groß“, so DEB-Sportdirektor Franz Reindl unmittelbar nach dem Match. Deutschland trifft nun im zweiten Vorrunden-Match am Dienstag auf Tschechien.

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Elia Ostwald – ein Jungfuchs träumt von der NHL
30.04.2005 | 09:18 Uhr von
„Der Junge hat die Maße eines modernen Eishockeyspielers“, sagt das Weißwasseraner Trainer-Urgestein Rainer Mann, der Heimtrainer von Elia Ostwald ist. 1,98 Meter groß und 94 Kilogramm schwer lauten die beeindruckenden Zahlen des jungen Mittelstürmers.

Aber allein deswegen schafft man noch lange nicht den Sprung in die Nachwuchs-Auswahlmannschaften des deutschen Eishockeybundes. „Elia kann das Spiel lesen und damit eine Sturmreihe führen, selbst Tore schießen, natürlich körperbetont spielen und sich auch an ein vorgegebenes Spielsystem anpassen“, nennt Rainer Mann die Stärken seines Schützlings. ...weiter
Kreitl vor Vertragsverlängerung...
30.04.2005 | 09:08 Uhr von
... bei den Lausitzer Füchsen
Bedenkzeit für den Angreifer läuft heute ab

Michael Kreitl würde seinen Vertrag in Weißwasser gern verlängern und auch in der kommenden Saison für die Lausitzer Füchse in der 2. Eishockey-Bundesliga spielen. Das bestätigte der Stürmer gestern auf RUNDSCHAU-Nachfrage.
Gleichzeitig kündigte er für die nächsten Tage die entscheidenden Vertragsgespräche mit Füchse-Geschäftsführer René Reinert an.
«Wir haben bereits telefoniert und über die neue Situation nach dem Abschied von Manager Klaus Dietze gesprochen. Die Tendenz geht dahin, dass ich bleibe» , sagte Kreitl.
Der 29-jährige Angreifer hatte sich nach dem Saisonende eine Bedenkzeit erbeten. Diese Frist läuft heute ab. In der vergangenen Spielzeit erzielte er in 50 Partien elf Tore und gab 19 Vorlagen. Kreitl: «Es war ein gutes Jahr in Weißwasser. Deshalb bin ich gesprächsbereit.»
(Frank Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 30.04.05
Stadt Weißwasser und Füchse rücken wieder enger zu
28.04.2005 | 23:07 Uhr von
Antrittsbesuch von Geschäftsführer René Reinert und Vereinsvorsitzenden
Durch den Einsatz des Weißwasseraner Oberbürgermeisters Hartwig Rauh, konnte sich gestern die neue Führung des Eissport Weißwasser kurzfristig den Stadtverordneten vorstellen. In erster Linie galt der "Antrittsbesuch" dem Abbau von Spannungen, die es zwischen den bisherigen Füchse- Verantwortlichen und der Stadtverwaltung gegeben hatte.
René Reinert nutzte die Gelegenheit den Stadtverantwortlichen die aktuellen Veränderungen beim Eissport Weißwasser zu erklären, die verschiedenen Problemstellungen zu erläutern und die weitere Vorgehensweise vorzustellen. Dabei hob er hervor, dass es zukünftig zwischen Verein und Spielbetriebs GmbH eine partnerschaftliche Zusammenarbeit geben wird, in der man gemeinsam an dem übergeordneten Ziel ,, Erhalt des Eissports in Weißwasser mit Profi -und Nachwuchssport, arbeiten wird. ...weiter
Der Fuchsbau als Großbaustelle
28.04.2005 | 11:15 Uhr von
Geschäftsführer Reinert träumt von der DEL – zunächst muss er aber das Überleben sichern. René Reinert hat eine kühne Vision. Er hat aber auch viele Probleme zu lösen. „Perspektivisch ist es unser Ziel, im oberen Drittel der 2. Liga mitzuspielen. Mit den entsprechenden Voraussetzungen wäre der Aufstieg in die DEL natürlich ein schöner Traum“, betont der neue Alleingeschäftsführer der Lausitzer Füchse. Im Moment gleicht der Fuchsbau in Weißwasser allerdings noch einer Großbaustelle. Denn nach dem Rücktritt des langjährigen Managers Klaus Dietze am Dienstag (die RUNDSCHAU berichtete) muss der Logistik -Unternehmer erst einmal das blanke Überleben des Traditionsvereins absichern. Reinert weiß, dass ihn viel Arbeit erwartet: „Die Kuh ist noch längst nicht vom Eis. Im Gegenteil, sie ist mit drei Beinen eingebrochen.“ Hier die wichtigsten Probleme der Füchse. ...weiter
Manager Klaus Dietze kehrt dem Fuchsbau den Rücken
27.04.2005 | 08:27 Uhr von
"Wir haben uns im gemeinsamen Einvernehmen entschlossen, unsere Partnerschaft zum 31. Juli 2005 zu beenden." Mit diesem Satz zog Klaus Dietze, Geschäftsführer und Manager der EHC Lausitzer Füchse Spielbetriebsgesellschaft, gestern einen Schlussstrich unter die sechs Jahre andauernde Tätigkeit in Weißwasser und geht zurück nach Leipzig. Grund für den Rücktritt ist das belastete Verhältnis zur Stadt: "So lange ich da bin, wäre das Verhältnis zur Kommune kaum noch zu kitten. Mit dem Führungswechsel und einem Mann aus der Region an der Spitze können die Disharmonien hoffentlich beseitigt werden", will Dietze den Weg frei machen für den Erhalt des Profieishockeys in der Lausitz. Neuer Mann an den Schalthebeln der Füchse-Zentrale wird René Reinert. Der Unternehmer aus Schleife muss nun kurzfristig gleich mehrere Krisenherde bekämpfen. ...weiter
Dietze geht – Problem bleibt
27.04.2005 | 08:17 Uhr von
Auffällig oft rieb sich Klaus Dietze die Augen. Seine Stimme wirkte zittrig. Nervös setzte er seine Brille auf und ab. Es fiel ihm wohl doch nicht leicht, seinen Rückzug aus Weißwasser zu verkünden. Sechs Jahre arbeitete er als Manager in der Eishockey-Hochburg. Am 31. Juli endet sein Vertrag mit dem EHC Lausitzer Füchse, gab er gestern bekannt.Damit sind nun alle Spekulationen, die in den vergangenen Tagen Wellen schlugen, beendet. Zumindest von offizieller Seite. Weiter orakelt werden darf aber über die Hintergründe der Trennung. ...weiter
Bemühte Harmonie beim Dietze-Abschied
27.04.2005 | 08:11 Uhr von
Scheidender Manager lobt seinen Nachfolger und attackiert die Stadt Weißwasser.
Um 16.22 Uhr überreichte gestern Manager Klaus Dietze symbolträchtig eine Anstecknadel der Lausitzer Füchse an seinen Nachfolger René Reinert. Nach sechs Jahren in Weißwasser gab der 61-jährige Leipziger seinen Abschied aus Weißwasser bekannt. Die Trennung zum 31. Juli sei in Abstimmung mit den Gesellschaftern der Spielbetriebs-GmbH erfolgt. Dietze machte sein zerrüttetes Verhältnis zur Stadtverwaltung für diesen Schritt verantwortlich. «Eine vernünftige Zusammenarbeit zwischen der Kommune und mir ist seit einiger Zeit nicht mehr möglich. Die Person Klaus Dietze hat sich offenbar zu einer Reizfigur entwickelt. Ich hoffe, dass sich diese Disharmonien durch den Führungswechsel ausräumen lassen» , erklärte Dietze.
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Dr. Klaus Dietze verläßt die Füchse
26.04.2005 | 19:05 Uhr von
Was die Gerüchteküche in Weißwaser schon lange munkelte ist seit heute offiziell. Auf der kurzfristig anberaumten Pressekonferenz der Füchse-Spielbetriebs-GmbH gab Manager Dr. Klaus Dietze bekannt, dass das Arbeitsverhältnis zwischen der GmbH und seiner Person nach sechs Jahren einvernehmlich zum 31.07.2005 beendet wird. Als hauptsächlicher Grund wurde hierfür das zerüttete Verhältnis zur Stadt Weißwasser genannt, die die Stadtväter häufig mit seiner Person in Verbindung gebracht haben. Mit dieser Entscheidung, so räumte der Doc ein, soll der Weg frei gemacht werden für einen neuen und unbescholtenen Mann aus der Region, der in die Verhandlungen mit der Kommune wieder mehr Bewegung bringen soll. Dieser junge Mann wird Mitgesellschafter und Geschäftsführer Rene Reinert sein.
Ferner gab es Informationen über den derzeitigen Stand der Vertragsverhandlungen im Profi-Kader. Feste Kontrakte gibt es derzeit bereits mit Rohrbach, Sekera, Wikström, Bartlick, Vait, Kempf, Pohling, Leyva und Glaser. Vorverträge bzw mündliche Einigungen herrschen derzeit mit Lindmark (wird sich im Mai einer Knie-OP unterziehen), Elwing und Mücke. Aus dem eigenen Nachwuchs werden die Spieler Wehrlich (3. Goalie), Ostwald und Noack hinzu kommen. Noch keine Klarheit hingegen herrscht bei Wartenberg, Kreitl, Thiede und Koalick. Als fester Abgang steht Linke (Dresden) fest und als bisher einziger Neuzugung ist Lars Müller (Schweinfurt) bekannt. ...weiter
Der Rücktritt
25.04.2005 | 23:02 Uhr von
Er hat es nicht leicht gehabt in Weißwasser, und dennoch hat er so viel bewegt wie kaum ein anderer. Heute, nach sechs Jahren, tritt Klaus Dietze zurück. Manager bei den Eishockey-Füchsen zu sein, war immer ein Platz auf dem Schleudersitz. Kaum einer hat es länger als zwei Spielzeiten ausgehalten. Dietze blieb sechs Jahre, hat Höhen und Tiefeb erlebt. Bei seinem Amtsantritt prophezeiten nicht Wenige, dass er nur einen Winter tanzt. Spätestens bei der Insolvenz der Füchse vor drei Jahren wünschten seine Kritiker auch seinen Abgang. Doch so wollte der Leipziger nicht zurücktreten. Er holte noch mehr Sponsoren heran, führte aus der Insolvenz den neu gegründeten EHC Lausitzer Füchse über die Oberliga wieder in die 2. Bundesliga und trug dazu bei, die Klasse nach dem Aufstieg zu halten.

Natürlich macht man sich in sechs Jahren auf der Position des Managers nicht nur Freunde. Dietze ist auch keiner, der leicht klein bei gibt. Ein eigensinniger Kopf, der sich nicht scheut, sich auch unbeliebt zu machen. So, als er die Eltern von Eishockey-Schülern aufforderte, einen höheren Eigenbeitrag an den Ausrüstungskosten zu tragen. Früher war das alles kostenlos. Doch die Verhältnisse sind nicht mehr so. Er legte sich mit Fanclubs an, als er deren seit Jahren angestammte Plätze für den Ausbau von Sitzplätzen reklamierte. Und er wurde auch mal laut, wenn Beschlüsse der Gesellschafter in seinen Augen kleinkariert gestrickt waren.

Er hat viel bewegt, weil er auch wie kein anderer polarisiert hat. Mit Klaus Dietze verlässt ein charismatischer Kopf die Eishockeybühne.
(Wolfgang Nagorske)

Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 26.04.05
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