Schrör nach den Fan-Attacken: „Das ist eine Unverschämtheit“
Geschäftsführer wehrt sich gegen Vorwürfe / Nur Sekera verurteilt
Eine Niederlage sorgt für Wirbel: „Es ist eine Unverschämtheit zu behaupten, wir hätten das Spiel absichtlich verloren.“ Markus Schrör, Geschäftsführer der Eisbären-GmbH, war noch tags nach dem 1:5 in Landshut mächtig angefressen. Die Pleite macht heute (20 Uhr) noch ein Heimspiel in der Donau-Arena erforderlich, in dem die Eisbären des EV Regensburg bei einer 3:1-Führung in der Serie der 2. Eishockey-Bundesliga mit einem Sieg das Halbfinale erreichen können.
Deswegen hatten Teile der Fans gemutmaßt, der EVR hätte den wirtschaftlichen Nutzen zur Taktik erhoben. Nach dem Spiel war es sogar zum Eklat gekommen, als Markus Schrör verbal angegriffen wurde und in die Regensburger Fankurve ging, wo die EVR-Fans sogar untereinander miteinander rangelten. „Wenn mit Geldscheinen gewinkt wird und dir der Mittelfinger gezeigt wird, dann fehlt mir dafür schlicht das Verständnis. Ich muss mir überlegen, wie ich damit umgehe“, reagierte Schrör vor Ort ärgerlich. „Wir haben ein Spiel verloren. Diese Leute, die dir während des Jahres die ganze Zeit auf die Schulter klopfen, sollten überlegen, wo wir vor zwei Jahren waren. Und ich kann nur sagen: Die Mannschaft wollte feiern – und ich wollte auch feiern“, sagte er und schob am Mittwoch nach: „Mag sein, dass wir Fehler gemacht haben. Wir haben nur darüber geredet, wo wir zum Feiern hingehen, ein Sponsor hatte Sekt mitgebracht – das macht man halt nicht.“
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