Am Freitagabend gewannen die Lausitzer Füchse beim Tabellendritten, dem EV Regensburg mit 3:2 (1:0,0:2,1:1). In einer hart umkämpften und sehr spannenden Partie gingen die Spieler aus der Lausitzer Füchse bis an ihre Leistungsgrenzen. Besondere Akzente konnte dabei gestern die zweite Reihe setzen, im positiven wie im negativen Sinne. „Haudraufinix“ Sean Gagnon übernahm dabei leider wieder einmal den unrühmlichen Part des Prügelknaben. In der 23. Minute schlug er dem Regensburger Mark Woolf den Stock auf die Hand, und zwar so gründlich, dass bei Woolf später im Krankenhaus ein Fingerbruch diagnostiziert wurde. Die logische und folgerichtige Konsequenz: 5min + Spieldauer. Woolf hatte zwar zuvor mit Elle „angebandelt“, aber das rechtfertigt das Verhalten Gagnons nicht unbedingt, wobei wir wohl davon ausgehen dürfen, dass der „Dicke“ den Stockschlag nicht mit dem Vorsatz ausgeführt hat, dem Woolf den Finger zu brechen. Damit fehlt Gagnon am Sonntag wieder einmal gegen Duisburg.
Dennoch sahen die 3468 Zuschaue, darunter ca 200 Dynamo-Fans in der Donauarena von Beginn an ein schönes Spiel. Die Füchse begannen ...weiter
Happy Birthday
05.03.2005 | 13:05 Uhr von
Heute gratulieren wir gleich zwei Geburtstagskindern. Torhüter Sebastian Elwing feiert heute seinen 25. Geburtstag. Wir wünschen Elle alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und vor allem weiterhin so gute sportliche Erfolge im Trikot der Füchse.
Manager Dr. Klaus Dietze begeht heute seinen 61. Geburtstag. Das Team von www.es-weisswasser.de wünscht dem "Doc" ebenfalls alles Gute, viel Gesundheit und Freude mit Enkeltochter Lily.
Essen punktet
03.03.2005 | 22:19 Uhr von
In einer vorgezogenen Partie des 49. Spieltages trafen am Donnerstagabend Duisburg und Essen aufeinander. Der Tabellenzweite Duisburg gewann 3:2 n.P. (2:1,0:0,0:1,1:0). Damit rutscht Essen auf den neunten Tabellenplatz vor Bietigheim und verkürzt den Abstand auf die Füchse auf zwei Zähler. Dieses Spiel wird aus der Tippspielwertung genommen.
Ein schweres Stück Arbeit beim Tabellendritten
03.03.2005 | 21:40 Uhr von
Die Füchse reisen morgen zum viertletzten Spiel der Hauptrunde in dieser Saison zum EV Regensburg. Ab 20.00 Uhr werden die Eisbären und die Füchse in der Donauarena um die Punkte kämpfen. Bisher haben die Füchse in jedem Spiel gegen die Eisbären gepunktet. Am 15.10. wurden die Eisbären mit einem 8:2 aus dem Fuchsbau geschossen, am 3.12. folgte nach einem dramatischen Spiel ein 4:3 n.P. Alle Beteiligten werden sich sicherlich erinnern, dass Schiri Bertl damals einen großen Anteil am Ausgang des Spiels hatte. Nach dem der Referee im ersten Drittel dem Regensburger Ancicka eine umstrittene Spieldauerstrafe auferlegt hatte, konsultierten in der ersten Drittelpause der Regensburg-Coach Kühnhackl und der DEB-Schiri-Beobachter Referee Bert. Und darauf pfiff er eine komplett andere Linie, sehr zu ungunsten der Füchse. Beim letzten Heimspiel am 21.01. gaben die Füchse den Sieg allerdings selber aus der Hand, als Regensburg in der 60. min durch Masek noch zum Ausgleich kam.
Im Team der Füchse wird morgen aller Vorraussicht Mats Lindmark nach der Grippe wieder dabei sein. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Marcel Linke. Auch Martin Sekera plagte sich zur Wochenmitte noch mit einer Grippe rum. Im Tor wird wie gehabt Elle stehen.
Ursprünglich sollte die Partie am Freitag wieder von HSR Michael Deibler aus Peiting geleitet werden, selbiger welcher auch schon das Spiel am letzten Sonntag in Schwenningen geleitet hat. Aber der DEB hat hier reagiert und HSR Axel Sander (ebenfalls Peiting) neu angesetzt. Ursprünglich sollte Sander die OL-Partie Rosenheim-Preussen Berlin pfeiffen. Dies übernimmt nun HSR Deibler. Schiri Sander werden die beiden Linesmen Michael Kees (Hohenfurch) und Michael Fischer (München) assistieren.
Wir berichten morgen live aus Regensburg im Liveticker.
Mit zwei Erfolgen wollen die Füchse ihre Versagens-Ängste besiegen. Nach einer tollen Saison droht den Lausitzer Füchsen ausgerechnet in der entscheidenden Saisonphase die Luft auszugehen. Angesichts von nur einem Sieg in den vergangenen sieben Spielen macht sich in Weißwasser die Angst vor dem Scheitern im Kampf um die Play-off-Runde breit. Gegen diese Versagens-Ängste helfen nur mindestens zwei Siege in den verbleibenden vier Partien. «Diese Spiele werden vor allem im Kopf entschieden» , ist Coach Horymir Sekera überzeugt. Deshalb wurde in dieser Woche im Fuchsbau nicht nur auf dem Eis trainiert. Allein die Videoanalyse der 3:9-Pleite am vergangenen Sonntag in Schwenningen nahm rund vier Trainingsstunden in Anspruch. Das Fazit: «Wir müssen unsere Fehlerquote reduzieren und wieder so Eishockey spielen wie in der ersten Hälfte der Saison» , fordert Sekera. Soll heißen: Das Streben nach Schönheitspreisen ist ab sofort strengstens untersagt. Was zählt, ist eine kontrollierte Offensive, ohne dabei das Deckungsverhalten zu vernachlässigen. «Wir waren immer dann erfolgreich, wenn wir als kompakte Einheit aufgetreten sind» , betont Sekera. ...weiter
Klatsche in Schwenningen
27.02.2005 | 21:09 Uhr von
Anders kann man wohl den Ausgang des heutigen Spiels in Schwenningen kaum bezeichnen. Die Füchse kamen heute mit einem 9:3 (4:1,3:1,2:1) unter die Räder. An der Abwesenheit der fehlenden Lindmark, Linke und Bartell ist die Niederlage wohl kaum fest zu machen. Auch dem heute nicht so souverän agierenden Sebastian Elwing kann man das Debakel nich anhängen. Im ersten Drittel war eine Abwehr der Füchse nicht zu erkennen, im zweiten Drittel war sie wohl vorübergehend anwesend um sich im letzten Abschnitt wieder völlig aus dem Geschehen zurück zu ziehen. Die Tore für die Füchse erzielten Pohling, Sekera und Wikström. Für die Wild Wings trafen Junker, Grabein, Storey, Schreiber (2), McNeil, Gauß, Bergen und Wildgruber. Viel zu sagen gibts zum Spiel wohl vorerst nicht, das Ergebnis spricht da eine eindeutige Sprache. Da Bietigheim heute in Essen nicht gewonnen hat haben wir noch einmal Glück gehabt und das wohl unvermeidliche herausrutschen aus den Play-Off Rängen ist zunächst verschoben. Aber wir haben ja mit Regensburg und Duisburg am kommenden Wochenende noch zwei Highlights vor uns. Allen mitgereisten Füchsefans und den Spielern dennoch eine gute Heimreise.
Füchse in Schwenningen
27.02.2005 | 12:02 Uhr von
Die Lausitzer Füchse treten heute beim Tabellenvierten dem ERC Schwenningen an. Die Wild Wings verloren am Freitag in Bremerhaven, stehen aber relativ sicher auf dem vierten Platz und werden auch heute gegen die Füchse auf alle Fälle ihr Play-off-Heimrecht verteidigen wollen. Die beiden Heimspiele gegen den SERC konnten die Füchse für sich entscheiden, das erste Auswärtsspiel ging knapp an die Wild Wings mit 4:3. In dieser umstrittenen Partie hatte sich damals in der 16. min den HSR Trainer verletzt und die beiden Linesmen führten die Partie mehr recht als schlecht alleine zu Ende. Die Füchse hatten nach dem zweiten Drittel 4:1 zurück gelegen, die Aufholjagd im letzten Drittel reichte dann aber nur noch zum 4:3 Endstand. Die heutige Partie leitet HSR Deibler.
Wir berichten ab 17:00 Uhr im Liveticker von allen Spielen der Liga und ab 18:30 vom Spiel der Füchse.
Presseschau: Straubinger Tagblatt vom 26.02.05
26.02.2005 | 18:14 Uhr von
Der Back-up-Goalie zeigt sich fürs Derby am Sonntag gerüstet
Gegenfurtner bewahrt nach Patzer kühlen Kopf und rettet Zusatzpunkt
Straubing gewinnt bei den Lausitzer Füchsen mit 3:2 nach Penaltyschießen
Die Schwarzseher hatten Hochkonjunktur. Straubing ohne sechs Stammspieler (Bales, Elfring, Mann, Dunham, Wilhelm, Seyller) und dann noch mit einem unerfahrenen Back-up-Goalie - das ließ wenig Gutes hoffen gegen ein Team, das mit Macht um einen Platz in den Top acht kämpft. Doch die Pessimisten wurden eines besseren belehrt. Straubing absolvierte mit dem 3:2-Sieg nach Penaltyschießen bei den Lausitzer Füchsen eine erfolgreiche Generalprobe fürs Derby am Sonntag. Und Torhüter Andi Gegenfurtner, der den Zusatzpunkt festhielt, durfte sich über die Ehrung als Straubinger Spieler des Abends freuen. ...weiter
Nur ein Punkt – jetzt wird´s eng
26.02.2005 | 01:23 Uhr von
Ein Null-Punkte-Wochenende können sich die Lausitzer Füchse nicht leisten, sonst wird es mit den Playoffs noch viel enger. Also hieß es, auch gegen den Spitzenreiter aus Straubing zu Hause zu punkten, bevor es zur schweren Auswärtsaufgabe nach Schwenningen geht.
Die Zuschauer bekamen dann im ersten Drittel attraktives Eishockey geboten – mit Chancenvorteilen für die Füchse. Zwar scheiterte gleich in der ersten Minute Bill Trew allein vor dem cool bleibenden Sebastian Elwing, dann aber hatten Jörg Pohling, Pavel Vait (beide 4.), Markus Kempf (7.), Vadim Kulabuchov, der nach einem schönen Solo durch zwei Mann am Gästegoalie Gegenfurtner scheiterte (8.), genügend Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Die größte eröffnete sich den Füchsen allerdings, als sie ab der elften Minute für 105 Sekunden mit einer 5:3-Überzahl auf dem Eis standen. Daraus machten die Gastgeber aber viel zu wenig, schossen Andreas Gegenfurtner, die eigentliche Nummer zwei im Tor der Gäste (hinter dem Kanadier Mike Bales), so richtig warm. Dann rettete der ebenso starke Sebastian Elwing noch einmal gegen den allein vor ihm auftauchenden Travor Galant. Das 0:0 nach dem ersten Drittel war letztlich gerecht. ...weiter
Das große Zittern
26.02.2005 | 01:16 Uhr von
Noch fünf Partien müssen Weißwassers Eishockey-Füchse absolvieren, dann steht fest, wohin der weitere Weg führt. Müssen die Mannen um Coach Horymir Sekera nach überwiegend großartig gespielter Saison doch noch gegen den Abstieg kämpfen oder darf man nach Jahren wieder einmal Play-off-Luft schnuppern? Es darf gezittert werden, denn die letzten Partien lassen den Schluss zu, dass die Mannschaft einfach nur platt ist.
Das gilt besonders für die Paradereihe um Trainersohn Martin Sekera, die derzeit wirklich spielt, „wie Flasche leer (Giovanni Trappatoni)“. Das verwundert nicht, denn diese Formation hat die bisherige Saison fast immer am oberen Leistungslevel gespielt. Und irgendwann ist jeder Akku einmal leer. Vielleicht hätte Horymir Sekera während der gesamten Spielzeit auch anderen Spielern mehr Eiszeit geben sollen. Aber das ist nun alles Spekulation. ...weiter