Hoffen auf den "Ketchupflascheneffekt" War es weihnachtlicher Geiz oder der Vorbote des berühmten "Ketchupflaschenffekts", der die Lausitzer Eishockeyfüchse beim Feiertagsspiel in Bremerhaven nur einmal einnetzen ließ? Lange 65 Minuten - inklusive Ver-längerung - wogte das Geschehen auf und ab, ohne dass der Puck den Weg ins Tor fand. Mit Greg Gardner von den Fischtown Pinguins und Sebastian Elwing von den Füchsen erwiesen sie beide Goalies als Meister ihres Fachs. Weil zudem das Schießpulver beider Teams nass geworden zu sein schien, gab es am Ende das im Eishockey recht seltene torlose Remis.
Im Penaltschießen waren die Gastgeber dann allerdings deutlich abgezockter und Gardner noch einen Tick stärker als Elwing. Baxter, Del Monte und Krestan konnten ihre Strafschüsse verwandeln, während vom EHC nur Dorian Anneck traf. "In einer kurzweiligen Partie hatten wir vielleicht die bessere Spielanlage und mehr Spielanteile, Bremerhaven dafür ein oder zwei klare Chancen mehr. Insgesamt waren am Ende aber alle zufrieden", resümierte Füchse-Manager Klaus Dietze nach dem Punktgewinn.
Weil den Gastgebern sechs Spieler fehlten und die Lausitzer den Kontrahenten zwei Drittel lang gut im Griff hatten, war jedoch mehr möglich. Einen in der Geschichte des Weißwasseraner Profieishockeys bisher einmaligen Erfolg konnten die Füchse-Cracks dennoch verbuchen: Seit nun schon 170 Spielminuten - zwei komplette Spiele (Essen und Bremerhaven) plus zwei Drittel (in Freiburg) und zwei fünfminütige Verlängerungen (Freiburg und Bremerhaven) - haben die Blau-Gelben kein Gegentor mehr kassiert. Sollte sich heute ab 19.30 Uhr diese Serie im Fuchsbau gegen die Landshut Cannibals fortsetzen, stünde einem Erfolg wohl wenig im Wege. Denn nach einer eigenen Torflaute soll es ja häufig so sein, wie mit einer Ketchupflasche: Erst kommt gar nichts, dann gleich (fast) alles. (jur)
War es weihnachtlicher Geiz oder der Vorbote des berühmten "Ketchupflaschenffekts", der die Lausitzer Eishockeyfüchse beim Feiertagsspiel in Bremerhaven nur einmal einnetzen ließ? Lange 65 Minuten - inklusive Ver-längerung - wogte das Geschehen auf und ab, ohne dass der Puck den Weg ins Tor fand. Mit Greg Gardner von den Fischtown Pinguins und Sebastian Elwing von den Füchsen erwiesen sie beide Goalies als Meister ihres Fachs. Weil zudem das Schießpulver beider Teams nass geworden zu sein schien, gab es am Ende das im Eishockey recht seltene torlose Remis.
Im Penaltschießen waren die Gastgeber dann allerdings deutlich abgezockter und Gardner noch einen Tick stärker als Elwing. Baxter, Del Monte und Krestan konnten ihre Strafschüsse verwandeln, während vom EHC nur Dorian Anneck traf. "In einer kurzweiligen Partie hatten wir vielleicht die bessere Spielanlage und mehr Spielanteile, Bremerhaven dafür ein oder zwei klare Chancen mehr. Insgesamt waren am Ende aber alle zufrieden", resümierte Füchse-Manager Klaus Dietze nach dem Punktgewinn.
Weil den Gastgebern sechs Spieler fehlten und die Lausitzer den Kontrahenten zwei Drittel lang gut im Griff hatten, war jedoch mehr möglich. Einen in der Geschichte des Weißwasseraner Profieishockeys bisher einmaligen Erfolg konnten die Füchse-Cracks dennoch verbuchen: Seit nun schon 170 Spielminuten - zwei komplette Spiele (Essen und Bremerhaven) plus zwei Drittel (in Freiburg) und zwei fünfminütige Verlängerungen (Freiburg und Bremerhaven) - haben die Blau-Gelben kein Gegentor mehr kassiert. Sollte sich heute ab 19.30 Uhr diese Serie im Fuchsbau gegen die Landshut Cannibals fortsetzen, stünde einem Erfolg wohl wenig im Wege. Denn nach einer eigenen Torflaute soll es ja häufig so sein, wie mit einer Ketchupflasche: Erst kommt gar nichts, dann gleich (fast) alles. (jur)
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten