Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Riehle tritt als Füchse-Chef zurück
09.02.2006 | 06:40 Uhr von
Präsident wirft «aus persönlichen Gründen» hin / Rohrbach wird Nachfolger
Dieter Krein will als kommissarischer Leiter des neuen Finanzbeirates bei den Lausitzer Füchsen die Profi-Spielbetriebs-GmbH und den Stammverein ES Weißwasser wieder näher zusammenführen, der bisherige ESW-Präsident Klaus Riehle hat dagegen die Brocken hingeworfen und ist überraschend von seinem Amt zurückgetreten: Der Traditionsverein der 2. Eishockey- Bundesliga sorgt vor den beiden Wochenend-Partien morgen gegen den REV Bremerhaven (Beginn um 19.30 Uhr) und am Sonntag beim ESV Kaufbeuren (18 Uhr) vor allem außerhalb der Eisfläche für Schlagzeilen.
Gestern teilten die Füchse mit, dass sich Klaus Riehle «aus persönlichen Gründen» aus dem Vorstand des ES Weißwasser zurückgezogen hat. Hintergrund des Rücktritts dürften die Meinungsverschiedenheiten über finanzielle Fragen zwischen dem Stammverein und der ausgegliederten Profi-GmbH sein. Auf der Mitgliederversammlung hatte Riehle unlängst darüber informiert, dass wegen ausstehender Mietzahlungen und eines offenen Kredites inzwischen rechtliche Schritte durch den Verein gegen die GmbH eingeleitet wurden (die RUNDSCHAU berichtete). Neuer ESW- Vorsitzender ist ab sofort wieder der an der Schulter verletzte Füchse-Stürmer Dirk Rohrbach, der bereits bis zum Sommer des vergangenen Jahres dieses Amt inne hatte.
Derweil will Dieter Krein alle Beteiligten auf einen einheitlichen Kurs im Fuchsbau einschwören. «Unsere Aufgabe wird sein, das zusammenzuführen, was zusammengehört» , erklärt der Ex-Präsident von Energie Cottbus in einem Interview mit dem morgen erscheinenden Stadionmagazin «Füchse- Inside» . Dem Beirat gehe es darum, aus Verein und GmbH wieder eine Einheit zu machen. «Nicht unbedingt aus rechtlicher Sicht, aber was das Auftreten nach Außen anbetrifft. Außerdem wollen wir in wirtschaftlichen Fragen wieder enger zusammenarbeiten» , kündigt er an. Kurzfristig stehe indes das Überleben der Profi-GmbH im Vordergrund. «Die Lausitzer Füchse brauchen noch einige finanzielle Mittel, um die Saison abzusichern» , meint Krein. (Frank Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 09.02.2006
851 mal gelesen
 
1 | Fuchs-Blau | 09.02.2006 @ 09:57
Warum zieht man die Super Nanny denn nicht gleich noch mit ein?!
2 | Hoywoyfux | 09.02.2006 @ 10:45
Bin platt ... mehr will ich nicht dazu schreiben. Nur 2 Dinge : Ein Vorstand hat die Gemeinnützigkeit zu beachten (die kann schnell weg sein), so hat er sicher nicht ganz unberechtigt gehandelt (Mietsache). Zu Rohre: guter Spieler; die Mitgl. entscheiden,ob sie ihm ein unabh. Führen mit kaufm. Verstand zutrauen. Er muß wissen, was er tut. Auch für ihn gelten § 56, vorallem aber auch § 55 der Abgabenordnung - und die persönliche Vermögenshaftung ! (wer will, dem liefere ich die Fundstelle).
3 | HeavensDJ | 09.02.2006 @ 11:52
wo soll das noch hinführen... und wieder verlässt (in meinen augen) ein sehr fähiger und vor allem symphatischer mensch das sinkende schiff!
4 | Senator | 09.02.2006 @ 13:35
Edle Absichten des Herrn Krein. Wünsche ihm vom Herzen Erfolg ! ..«Unsere Aufgabe wird sein, das zusammenzuführen, was zusammengehört»...er wird sich alerdings noch wundern und lernen. Ich hoffe trotzdem das er integrieren kann.
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