Gestern Abend trafen sich Füchse-Geschäftsführer René Reinert und Trainer Fred Carroll. Gut möglich, dass dabei auch über eine Nichtabstiegsprämie gesprochen wurde. "Klar wäre es schön, materiellen Anreiz zu schaffen. Aber mir ist klar, dass es mit Geld im Fuchsbau nicht so rosig aussieht", bleibt der Oberfuchs Realist. Zweites Thema dürfte die Zukunft des Trainers gewesen sein. Der lässt keine Zweifel an seinen Plänen: "Ich würde gern in Weißwasser bleiben und hier mit jungen Spielern etwas aufbauen. Fast täglich bekomme ich Anrufe von Cracks, die hier Eishockey spielen wollen." Zunächst aber gilt das Hauptaugenmerk einer optimalen Vorbereitung auf die Abstiegsrunde. "Ich denke dass 19 oder 20 Zähler für den Klassenerhalt reichen", hat Carroll bereits ausgerechnet. Zudem appelliert er weiter an die Ehre der Profis. Die schoben unter der Woche Sonderschichten mit Blick auf einen Spieler der Gegner: Eric Schneider. Der Top-Torjäger der Liga wird heute ab 19.30 Uhr mit dem SC Bietigheim-Bissingen im Fuchsbau auflaufen. "Ihm dürfen wir keinen Spielraum bieten", erklärt der EHC-Coach. Verzichten muss er weiter auf Kapitän Mattias Wikström. Noch steht das Ergebnis einer Kernspintomographie aus. Fraglich ist der Einsatz des erkälteten Robert Bartlick. Vielleicht ist er wenigstens am Sonntag beim EHC Freiburg wieder dabei.
Zitat:"Ich würde gern in Weißwasser bleiben und hier mit jungen Spielern etwas aufbauen. Fast täglich bekomme ich Anrufe von Cracks, die hier Eishockey spielen wollen." Die Aussage lässt doch etwas Hoffnung in mir aufkeimen. Daumen hoch von mir... Fred.
2 | Joshi | 17.02.2006 @ 10:43
Den sollte man unbedingt halten. Langfristige Planung wäre jetz wichtig und ich denke Fred is dafür der richtige Mann .. erst Recht mit dieser Einstellung.
3 | Stadtfuchs | 17.02.2006 @ 18:41
Na das stimmt mich ja optimistisch! Ein sauberer Neuanfang mit jungen Cracks mit diesem Trainer - da ist mir die Liga auch egal! *Daumen hocch*
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Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 17.02.2006