Lausitzer Füchse bezwingen Bietigheim 2:1
Füchse-Trainer Fred Caroll war wegen seiner Personalsorgen gestern gegen Bietigheim bestimmt nicht zu beneiden. Neben den bekannten langfristigen Ausfällen von Leistungsträgern liefen Verteidiger Robert Bartlick und Allrounder Jörg Pohling ebenfalls wegen diverser Blessuren nicht auf.
So machte der Kanadier-Coach aus der Not eine Tugend und füllte den Kader mit weiteren Jungfüchsen auf. Und die dankten es ihm. Beispielsweise Thomas Götz. Er war es nämlich, der sich kurz vor Ende des Auftaktdrittels ein Herz fasste und eiskalt abdrückte. Bietigheims Torwart Jason Elliot konnte den Puck nur noch aus dem Netz holen. Götz – übrigens ein Weißwasseraner Eigengewächs – wurde für seinen Premierentreffer im Profiteam von den Kollegen frenetisch gefeiert. Die Führung der Hausherren war durchaus verdient, denn sie zeigten sich im ersten Drittel als homogenes Team, das vor allem durch Kampfgeist glänzte. Bietigheim hingegen, mit komplettem Kader angereist, hatte gegen die engagiert auftrumpfenden Füchse akute Probleme. Das änderte sich auch in Abschnitt zwei nur wenig. Weißwasser ließ die favorisierten Gäste weiterhin an der lan gen Leine, um urplötzlich den Konter zu fahren. Und Streich zwei folgte in der 33. Minute durch Interims-Kapitän Lars Müller. Der veredelte einen Sekera-Pass zur 2:0-Führung. «So könnte es weitergehen» , frohlockte ein sichtlich zufriedener Ex-Energie-Cottbus-Präsident Dieter Krein beim Pausentalk. Krein mischt nunmehr im Fuchsbau kräftig mit.
Allerdings kam Bietigheim nach einer umstrittenen Entscheidung – angeblich war ein hoher Stock im Spiel – durch Alexandre Jaques zum Anschluss. Der Bremer Unparteiische Oliver Kleiner war sich da mit seinen Linesmen uneins, aber der Treffer zählte. Weißwassers Füchse verteidigten den kostbaren Vorsprung mit Glück und viel Geschick. Mit den drei Heimpunkten im Gepäck reisen sie Sonntag nach Freiburg.
Lausitzer Füchse – SC Bietigheim 2:1 (1:0, 1:0, 0:1). Torfolge: 1:0 Götz (19.), 2:0 Müller (33.), 2:1 (46.) Jaques. Schiedsrichter: Oliver Kleiner (Bremen). Zuschauer: 1136. Strafminuten: 18/16.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Nolan Mc Donald
"Der Hauptschiri war sich mit dem Linesman uneins...." da fehlen mir die Worte....
1tens klares Foul vorangegangen (gefährlich hoher Stock der getroffen hat)
und 2tens wars kein reguläres Tor da mit dem Fuß (ich denk mal Oberschenkel) erzielt!
Ne Behinderung hätte man auch noch pfeifen können....Aber was soll's...waren ja "nur" die Füchse...
2 | locke | 18.02.2006 @ 19:44
wenn das tor mit dem oberschenkel geschossen wurde, zählt es trotzdem!oder eine andere variante wie sie hierauch anscheind vorgefallen ist!wenn es der schlittschuh war muss erst der schlittschu eindeutig zur scheibe gehen dann ist es kein Tor!
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Füchse-Trainer Fred Caroll war wegen seiner Personalsorgen gestern gegen Bietigheim bestimmt nicht zu beneiden. Neben den bekannten langfristigen Ausfällen von Leistungsträgern liefen Verteidiger Robert Bartlick und Allrounder Jörg Pohling ebenfalls wegen diverser Blessuren nicht auf.
So machte der Kanadier-Coach aus der Not eine Tugend und füllte den Kader mit weiteren Jungfüchsen auf. Und die dankten es ihm. Beispielsweise Thomas Götz. Er war es nämlich, der sich kurz vor Ende des Auftaktdrittels ein Herz fasste und eiskalt abdrückte. Bietigheims Torwart Jason Elliot konnte den Puck nur noch aus dem Netz holen. Götz – übrigens ein Weißwasseraner Eigengewächs – wurde für seinen Premierentreffer im Profiteam von den Kollegen frenetisch gefeiert. Die Führung der Hausherren war durchaus verdient, denn sie zeigten sich im ersten Drittel als homogenes Team, das vor allem durch Kampfgeist glänzte. Bietigheim hingegen, mit komplettem Kader angereist, hatte gegen die engagiert auftrumpfenden Füchse akute Probleme. Das änderte sich auch in Abschnitt zwei nur wenig. Weißwasser ließ die favorisierten Gäste weiterhin an der lan gen Leine, um urplötzlich den Konter zu fahren. Und Streich zwei folgte in der 33. Minute durch Interims-Kapitän Lars Müller. Der veredelte einen Sekera-Pass zur 2:0-Führung. «So könnte es weitergehen» , frohlockte ein sichtlich zufriedener Ex-Energie-Cottbus-Präsident Dieter Krein beim Pausentalk. Krein mischt nunmehr im Fuchsbau kräftig mit.
Allerdings kam Bietigheim nach einer umstrittenen Entscheidung – angeblich war ein hoher Stock im Spiel – durch Alexandre Jaques zum Anschluss. Der Bremer Unparteiische Oliver Kleiner war sich da mit seinen Linesmen uneins, aber der Treffer zählte. Weißwassers Füchse verteidigten den kostbaren Vorsprung mit Glück und viel Geschick. Mit den drei Heimpunkten im Gepäck reisen sie Sonntag nach Freiburg.
Lausitzer Füchse – SC Bietigheim 2:1 (1:0, 1:0, 0:1). Torfolge: 1:0 Götz (19.), 2:0 Müller (33.), 2:1 (46.) Jaques. Schiedsrichter: Oliver Kleiner (Bremen). Zuschauer: 1136. Strafminuten: 18/16.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Nolan Mc Donald
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 18.02.2006