Am gestrigen vorgezogenen 50. Spieltag standen sich mit den Füchsen und den Grizzlies zwei Mannschaften gegenüber, die in der bisherigen Saison auf einige Parallelen verweisen können. Oder eher müssen?
Beide blieben hinter den in der Sommerpause gesteckten Erwartungen zurück. Beide wechselten ihren Trainer – bei den Grizzlies musste Bob Leslie Toni Krinner weichen – um das schlingernde Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Und bei beiden Mannschaften geht die Entwicklung wieder eindeutig nach oben.
Die Bären, die als selbst ernannter Wiederaufstiegsfavorit entgegen aller Erwartungen den Großteil der Saison im unteren Tabellendrittel herumkrebsten, haben inzwischen das Ticket für die Playoffs so gut wie gelöst. Elf Punkte Vorsprung sind für den Tabellenneunten aus Freiburg kaum noch aufzuholen.
Und auch bei den Füchsen zeigt die Formkurve rechtzeitig zur alles entscheidenden Saisonphase wieder deutlich nach oben. Nach den Siegen gegen Kaufbeuren und Bietigheim und dem Punktgewinn am Sonntag in Freiburg herrscht wieder deutlich mehr Zuversicht – noch dazu da die „jungen Wilden“ mit starken Leistungen den Ausfall etablierter Kräfte zuletzt fast vergessen ließen.
So vertraute Coach Fred Carroll am gestrigen Abend im Wolfsburger Eispalast auf Sebastian Elwing im Kasten, bei den Grizzlies hütete Jan Münster anstelle von Rogles das Gehäuse. Der Spielerbogen der Lausitzer gestaltete sich mit 17 Spielern recht übersichtlich, auch der zuletzt starke Thomas Götz fehlte. So startete Pohling neben Sekera und Müller in der ersten Reihe für die Gäste.
Die Füchse traten beherzt auf, erspielten sich in den Anfangsminuten ein Übergewicht und gingen folgerichtig in der achten Minute in Führung. Verdienter Torschütze für die Lausitzer war Lars Müller.
Doch dem guten Start folgte prompt die kalte Dusche. Christoph Wietfeldt traf zwei Minuten später zum Ausgleich für den Gastgeber, der nun auch in der Partie angekommen zu sein schien.
Nach einer Großchance von Lars Müller in der 15. Minute waren es kurz darauf aber die Grizzlies, die durch Jesse Fibiger nun ihrerseits mit 2:1 vorlegten.
Anschließend konnte Elwing bei einigen Unsicherheiten in der Füchse-Abwehr mehrmals parieren, denn vor allem bei 4-4 Situationen kamen die Lausitzer nun mehr und mehr ins Schwimmen.
Im zweiten Durchgang zeigte sich die Abwehr abgeklärter, Oswald und Leyva tauchten kurz hintereinander gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf. Doch das gutklassige Niveau aus dem ersten Drittel verflachte nun zusehends. Ausgerechnet als die Füchse mit einem Mann mehr auf dem Eis standen, fiel der dritte Gegentreffer. Nach einem schwachen Powerplay unterlief Sean Gagnon ein folgenschwerer Fehlpass, Regan nutzte das Geschenk und legte für Kosick zum 3:1 auf.
Bis zur zweiten Drittelpause erarbeiteten sich die Gastgeber ein deutliches Plus an Spielanteilen, der Zwischenstand ging somit in Ordnung. Die Füchse konnten zwar in einigen Situationen gut mithalten, ließen aber im Spiel nach vorne zu sehr den letzten Biss und den Drang aufs Tor vermissen.
Im Schlussdrittel verstärkten die Grizzlies dann den Druck auf das Gehäuse von Sebastian Elwing. Bis zur 50. Minute konnten die Füchse sich noch erfolgreich wehren, dann überrumpelte erneut Mark Kosick Elwing mit einem Bauerntrick zum 4:1. Damit war die Vorentscheidung gefallen: Die Fans der Wolfsburger konnten nun den Einzug in die Playoffs feiern, die Füchse, die von 12 „Eisernen“ aus der Lausitz unterstützt wurden, mussten mehr und mehr dem dünnen Kader und dem harten Programm der letzten Tage Tribut zollen.
Die Grizzlies erhöhten kurz darauf durch Geisberger auf 5:1, Martin Sekera blieb der Schlusspunkt für die Lausitzer vorbehalten. Nach einem schönen Solo umkurvte er den Kasten der Wolfsburger und verkürzte zum 5:2.
Das Fazit eines nur für die Gastgeber wichtigen Spiels: Nach einem guten Start reichten die Kräfte der Füchse vor allem im Schlussdrittel nicht mehr aus, der klare Sieg für Wolfsburg ging damit in Ordnung. (Von A. Bergmann u. D. Nixdorf)
Beide blieben hinter den in der Sommerpause gesteckten Erwartungen zurück. Beide wechselten ihren Trainer – bei den Grizzlies musste Bob Leslie Toni Krinner weichen – um das schlingernde Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Und bei beiden Mannschaften geht die Entwicklung wieder eindeutig nach oben.
Die Bären, die als selbst ernannter Wiederaufstiegsfavorit entgegen aller Erwartungen den Großteil der Saison im unteren Tabellendrittel herumkrebsten, haben inzwischen das Ticket für die Playoffs so gut wie gelöst. Elf Punkte Vorsprung sind für den Tabellenneunten aus Freiburg kaum noch aufzuholen.
Und auch bei den Füchsen zeigt die Formkurve rechtzeitig zur alles entscheidenden Saisonphase wieder deutlich nach oben. Nach den Siegen gegen Kaufbeuren und Bietigheim und dem Punktgewinn am Sonntag in Freiburg herrscht wieder deutlich mehr Zuversicht – noch dazu da die „jungen Wilden“ mit starken Leistungen den Ausfall etablierter Kräfte zuletzt fast vergessen ließen.
So vertraute Coach Fred Carroll am gestrigen Abend im Wolfsburger Eispalast auf Sebastian Elwing im Kasten, bei den Grizzlies hütete Jan Münster anstelle von Rogles das Gehäuse. Der Spielerbogen der Lausitzer gestaltete sich mit 17 Spielern recht übersichtlich, auch der zuletzt starke Thomas Götz fehlte. So startete Pohling neben Sekera und Müller in der ersten Reihe für die Gäste.
Die Füchse traten beherzt auf, erspielten sich in den Anfangsminuten ein Übergewicht und gingen folgerichtig in der achten Minute in Führung. Verdienter Torschütze für die Lausitzer war Lars Müller.
Doch dem guten Start folgte prompt die kalte Dusche. Christoph Wietfeldt traf zwei Minuten später zum Ausgleich für den Gastgeber, der nun auch in der Partie angekommen zu sein schien.
Nach einer Großchance von Lars Müller in der 15. Minute waren es kurz darauf aber die Grizzlies, die durch Jesse Fibiger nun ihrerseits mit 2:1 vorlegten.
Anschließend konnte Elwing bei einigen Unsicherheiten in der Füchse-Abwehr mehrmals parieren, denn vor allem bei 4-4 Situationen kamen die Lausitzer nun mehr und mehr ins Schwimmen.
Im zweiten Durchgang zeigte sich die Abwehr abgeklärter, Oswald und Leyva tauchten kurz hintereinander gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf. Doch das gutklassige Niveau aus dem ersten Drittel verflachte nun zusehends. Ausgerechnet als die Füchse mit einem Mann mehr auf dem Eis standen, fiel der dritte Gegentreffer. Nach einem schwachen Powerplay unterlief Sean Gagnon ein folgenschwerer Fehlpass, Regan nutzte das Geschenk und legte für Kosick zum 3:1 auf.
Bis zur zweiten Drittelpause erarbeiteten sich die Gastgeber ein deutliches Plus an Spielanteilen, der Zwischenstand ging somit in Ordnung. Die Füchse konnten zwar in einigen Situationen gut mithalten, ließen aber im Spiel nach vorne zu sehr den letzten Biss und den Drang aufs Tor vermissen.
Im Schlussdrittel verstärkten die Grizzlies dann den Druck auf das Gehäuse von Sebastian Elwing. Bis zur 50. Minute konnten die Füchse sich noch erfolgreich wehren, dann überrumpelte erneut Mark Kosick Elwing mit einem Bauerntrick zum 4:1. Damit war die Vorentscheidung gefallen: Die Fans der Wolfsburger konnten nun den Einzug in die Playoffs feiern, die Füchse, die von 12 „Eisernen“ aus der Lausitz unterstützt wurden, mussten mehr und mehr dem dünnen Kader und dem harten Programm der letzten Tage Tribut zollen.
Die Grizzlies erhöhten kurz darauf durch Geisberger auf 5:1, Martin Sekera blieb der Schlusspunkt für die Lausitzer vorbehalten. Nach einem schönen Solo umkurvte er den Kasten der Wolfsburger und verkürzte zum 5:2.
Das Fazit eines nur für die Gastgeber wichtigen Spiels: Nach einem guten Start reichten die Kräfte der Füchse vor allem im Schlussdrittel nicht mehr aus, der klare Sieg für Wolfsburg ging damit in Ordnung. (Von A. Bergmann u. D. Nixdorf)
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 22.02.2006