Stürmer wird heute an der Schulter operiert / Weißwasser am Sonntag zu Hause gegen Regensburg
„So wollte ich meine Karriere eigentlich nicht beenden!“ Routinier Dirk Rohrbach von den Lausitzer Füchsen kämpft derzeit mit sich selbst und dem rebellierenden Körper.
Kann er noch einmal Eishockey spielen? Oder zieht er mit Rücksicht auf die eigene Gesundheit die Schlittschuhe aus? Der 33 Jahre alte Stürmer muss seit Wochen wegen eines Bänderrisses in der linken Schulter zuschauen. Heute wird Rohrbach in Pirna operiert. Erst dann können die Mediziner ihm Auskunft darüber geben, ob neben den Bändern auch Knorpel in Mitleidenschaft gezogen sind. Früher als geplant hat er das Ende seiner langen Karriere ganz dicht vor Augen. Ursprünglich wollte sich Rohrbach wegen der anhaltenden Knieprobleme, die er mit Schmerzmitteln bekämpft, erst im Sommer mit diesem schwierigen Thema befassen. „Der Gedanke daran, dass nach 15 Jahren Eishockey alles vorbei sein soll, fällt mir nicht leicht“, gibt Rohrbach zu.
In der laufenden Saison hat er neun Treffer erzielt. Obwohl die Spritzigkeit im Vergleich zur oft jüngeren Konkurrenz nachgelassen hat, war er dank seiner Erfahrung enorm wertvoll. „Gerade jetzt in der entscheidenden Saisonphase hätte ich der Mannschaft gern geholfen“, betont Rohrbach. Denn auch er weiß, dass es ab 10. März in der Abstiegsrunde um die Existenz des Traditionsvereins geht. Wie sehr ihm die Füchse am Herzen liegen, hat der Stürmer im Sommer mit seinem Engagement für die Spendenaktion „Wir sind ein Team – Gemeinsam für den Eissport in Weißwasser“ bewiesen. Zudem engagiert er sich im Vorstand des ES Weißwasser. Nach dem Rücktritt von Klaus Riehle hat er inzwischen wieder das Amt des Präsidenten übernommen und sorgt damit für eine der ungewöhnlichsten Konstellationen im deutschen Eishockey.
Nun hat der verletzte Profi viel mehr Zeit für diese Dinge außerhalb der Eisfläche als ihm lieb ist. Neben seiner Vorstandstätigkeit beim ESW ist er für das Zweitliga-Team als Scout unterwegs, um mögliche Neuverpflichtungen für die kommende Saison zu sichten. Ob Dirk Rohrbach mit diesen Spielern noch einmal gemeinsam auflaufen wird, ist jedoch sehr fraglich.
Gute Genesung und hoffentlich sehen wir dich nochmal auf dem Eis
2 | eis-fuchsi | 24.02.2006 @ 08:29
ja, des hoff ich auch... so ne Einstellung würde ich mir au gerne von andren Ex-Weißwasseranern wünschen... wünsche dir ne schnelle und gesunde Genesung :-)
3 | angel185 | 24.02.2006 @ 13:29
hey rohre auch ich wünsche dir eine schnelle genesung. wäre schade, wenn man dich nicht mehr auf dem eis sehen könnte. aber deine gesundheit geht vor!
4 | Fuchs | 24.02.2006 @ 13:36
gute besserung rohre. in der abstiegsrunde wärst du wichtig gewesen. solche Leute wie dich gibts leider viel zu wenige
5 | Che | 02.03.2006 @ 14:08
der Röhrich wird weiter röhren
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
„So wollte ich meine Karriere eigentlich nicht beenden!“ Routinier Dirk Rohrbach von den Lausitzer Füchsen kämpft derzeit mit sich selbst und dem rebellierenden Körper.
Kann er noch einmal Eishockey spielen? Oder zieht er mit Rücksicht auf die eigene Gesundheit die Schlittschuhe aus? Der 33 Jahre alte Stürmer muss seit Wochen wegen eines Bänderrisses in der linken Schulter zuschauen. Heute wird Rohrbach in Pirna operiert. Erst dann können die Mediziner ihm Auskunft darüber geben, ob neben den Bändern auch Knorpel in Mitleidenschaft gezogen sind.
Früher als geplant hat er das Ende seiner langen Karriere ganz dicht vor Augen. Ursprünglich wollte sich Rohrbach wegen der anhaltenden Knieprobleme, die er mit Schmerzmitteln bekämpft, erst im Sommer mit diesem schwierigen Thema befassen. „Der Gedanke daran, dass nach 15 Jahren Eishockey alles vorbei sein soll, fällt mir nicht leicht“, gibt Rohrbach zu.
In der laufenden Saison hat er neun Treffer erzielt. Obwohl die Spritzigkeit im Vergleich zur oft jüngeren Konkurrenz nachgelassen hat, war er dank seiner Erfahrung enorm wertvoll. „Gerade jetzt in der entscheidenden Saisonphase hätte ich der Mannschaft gern geholfen“, betont Rohrbach. Denn auch er weiß, dass es ab 10. März in der Abstiegsrunde um die Existenz des Traditionsvereins geht. Wie sehr ihm die Füchse am Herzen liegen, hat der Stürmer im Sommer mit seinem Engagement für die Spendenaktion „Wir sind ein Team – Gemeinsam für den Eissport in Weißwasser“ bewiesen. Zudem engagiert er sich im Vorstand des ES Weißwasser. Nach dem Rücktritt von Klaus Riehle hat er inzwischen wieder das Amt des Präsidenten übernommen und sorgt damit für eine der ungewöhnlichsten Konstellationen im deutschen Eishockey.
Nun hat der verletzte Profi viel mehr Zeit für diese Dinge außerhalb der Eisfläche als ihm lieb ist. Neben seiner Vorstandstätigkeit beim ESW ist er für das Zweitliga-Team als Scout unterwegs, um mögliche Neuverpflichtungen für die kommende Saison zu sichten. Ob Dirk Rohrbach mit diesen Spielern noch einmal gemeinsam auflaufen wird, ist jedoch sehr fraglich.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 24.02.2006