Weißwasser kassiert 1:6-Heimniederlage / Trainer Carroll: Gut bedient.
Knapp zwei Wochen vor Beginn der Zweitliga- Abstiegsrunde befinden sich die Lausitzer Füchse in einem Besorgnis erregenden Zustand: Nach einer schwachen Vorstellung unterlag Weißwasser gestern Abend auf eigenem Eis den Eisbären Regensburg mit 1:6 und hätte die Partie vor enttäuschten 1195 Zuschauern sogar deutlich höher verlieren können. «Wir sind mit diesem Ergebnis noch gut bedient. Wenn Nolan McDonald nicht einen so guten Tag erwischt hätte, wären es wahrscheinlich 16 oder 17 Gegentore geworden» , meinte Füchse-Trainer Fred Carroll. Deshalb war es durchaus gerechtfertigt, dass der Füchse-Keeper trotz der sechs Gegentore als «Spieler des Tages» ausgezeichnet wurde. Die meisten Feldspieler ließen dagegen die letzte Konsequenz vermissen. Deshalb kritisierte Trainer Carroll die mangelhafte Einstellung des Teams: «Diese Arroganz wurde von Regensburg bestraft.» Auf gleichem Niveau agierten nur die Betreuer beider Mannschaften. Weil Weißwasser und Regensburg den selben Ausrüster haben, versahen sie ihren Dienst hinter der Bande in identischer Kleidung, was durchaus lustig anzusehen war. Auf dem Eis hatten die Füchse dagegen nicht viel zu lachen. Denn die Gäste aus Regensburg wurden ihrer Favoritenrollen absolut gerecht und präsentierten sich sowohl läuferisch als auch spieltechnisch auf höherem Niveau. Bereits in den ersten Minuten verhinderte Torhüter Nolan McDonald mehrmals einen Weißwasseraner Rückstand, als er Schüsse aus kürzester Distanz großartig parierte. In der 19. Minute traf Ervin Masek jedoch zum 1:0 für Regensburg.
Bei den Füchsen lief lange Zeit nicht viel zusammen. Ihre Aktionen wirkten kraft- und ideenlos. Erst Mitte des zweiten Drittels kamen sie etwas besser ins Spiel. Das Zwischenhoch unterbanden die Gäste jedoch mit den Treffern zwei und drei. Erfolgreich war dabei erneut Ervin Masek (0:2/30.) und Daniel Ström (0:3/35.). Zuvor hatten die Füchse großes Glück, dass ein Schuss von Rudi Gorgenländer (23.) auf der Torlinie liegen blieb
Zumindest etwas Hoffnung keimte auf, als Lars Müller in der 47. Minute auf 1:3 verkürzen konnte. Doch Regensburg überstand auch die anschließende Druckperiode. Spätestens nach dem vierten Gäste-Treffer durch Martin Ancicka (57.), der von der Strafbank aus allein auf Torhüter McDonald zulief, war die Partie gelaufen. Weitere Unaufmerksamkeit in der Weißwasseraner Abwehr nutzten dann Gregor Thoma (5:1/58.) und Jason Miller (6:1/60.), um das Ergebnis auszubauen.
Regensburgs Trainer Erich Kühnhackl machte keinen Hehl daraus, dass er sich die Partie schwieriger vorgestellt hätte. «Bei Weißwasser hat der letzte Biss gefehlt. Das hat es für uns leichter gemacht» , bilanzierte er.
Knapp zwei Wochen vor Beginn der Zweitliga- Abstiegsrunde befinden sich die Lausitzer Füchse in einem Besorgnis erregenden Zustand: Nach einer schwachen Vorstellung unterlag Weißwasser gestern Abend auf eigenem Eis den Eisbären Regensburg mit 1:6 und hätte die Partie vor enttäuschten 1195 Zuschauern sogar deutlich höher verlieren können. «Wir sind mit diesem Ergebnis noch gut bedient. Wenn Nolan McDonald nicht einen so guten Tag erwischt hätte, wären es wahrscheinlich 16 oder 17 Gegentore geworden» , meinte Füchse-Trainer Fred Carroll. Deshalb war es durchaus gerechtfertigt, dass der Füchse-Keeper trotz der sechs Gegentore als «Spieler des Tages» ausgezeichnet wurde. Die meisten Feldspieler ließen dagegen die letzte Konsequenz vermissen. Deshalb kritisierte Trainer Carroll die mangelhafte Einstellung des Teams: «Diese Arroganz wurde von Regensburg bestraft.» Auf gleichem Niveau agierten nur die Betreuer beider Mannschaften. Weil Weißwasser und Regensburg den selben Ausrüster haben, versahen sie ihren Dienst hinter der Bande in identischer Kleidung, was durchaus lustig anzusehen war. Auf dem Eis hatten die Füchse dagegen nicht viel zu lachen. Denn die Gäste aus Regensburg wurden ihrer Favoritenrollen absolut gerecht und präsentierten sich sowohl läuferisch als auch spieltechnisch auf höherem Niveau. Bereits in den ersten Minuten verhinderte Torhüter Nolan McDonald mehrmals einen Weißwasseraner Rückstand, als er Schüsse aus kürzester Distanz großartig parierte. In der 19. Minute traf Ervin Masek jedoch zum 1:0 für Regensburg.
Bei den Füchsen lief lange Zeit nicht viel zusammen. Ihre Aktionen wirkten kraft- und ideenlos. Erst Mitte des zweiten Drittels kamen sie etwas besser ins Spiel. Das Zwischenhoch unterbanden die Gäste jedoch mit den Treffern zwei und drei. Erfolgreich war dabei erneut Ervin Masek (0:2/30.) und Daniel Ström (0:3/35.). Zuvor hatten die Füchse großes Glück, dass ein Schuss von Rudi Gorgenländer (23.) auf der Torlinie liegen blieb
Zumindest etwas Hoffnung keimte auf, als Lars Müller in der 47. Minute auf 1:3 verkürzen konnte. Doch Regensburg überstand auch die anschließende Druckperiode. Spätestens nach dem vierten Gäste-Treffer durch Martin Ancicka (57.), der von der Strafbank aus allein auf Torhüter McDonald zulief, war die Partie gelaufen. Weitere Unaufmerksamkeit in der Weißwasseraner Abwehr nutzten dann Gregor Thoma (5:1/58.) und Jason Miller (6:1/60.), um das Ergebnis auszubauen.
Regensburgs Trainer Erich Kühnhackl machte keinen Hehl daraus, dass er sich die Partie schwieriger vorgestellt hätte. «Bei Weißwasser hat der letzte Biss gefehlt. Das hat es für uns leichter gemacht» , bilanzierte er.
Sonntag: Lausitzer Füchse – Eisbären Regensburg 1:6 (0:1, 0:2, 1:3)
Tore: 0:1 Masek (19.), 0:2 Masek (30.), 0:3 Ström (35.), 1:3 Müller (48.), 1:4 Ancicka (57.), 1:5 Thoma (58.), 1:6 Miller (60.); Schiedsrichter: Klau (Griesenbrauck-Sümmern); Zuschauer: 1195; Strafminuten: 18 10 (Geddert / 16.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Nolan McDonald.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 27.02.2006