Mit sechs Niederlagen in Folge beendeten die Lausitzer Füchse die Hauptrunde der 2. Eishockey-Bundesliga. Am Wochenende verloren die Weißwasseraner gegen die Mitbewerber im Kampf um den Klassenerhalt EHC München 1:2 und daheim gegen den EC Bad Tölz 2:3. Eine geglückte Generalprobe sieht anders aus. Nach 52 Spielen sind die mit dem Ziel "Play-offs" gestarteten Lausitzer Tabellenvorletzter. Der Rückstand auf den angestrebten 8. Platz beträgt 35 Punkte. In einer Tabelle nur aus den Spielen gegen Freiburg, Kaufbeuren, München, Bad Tölz und Essen, gegen die die Füchse ab Freitag um den Erhalt der 2. Liga kämpfen müssen, sind die Gelb-Blauen abgeschlagen Letzter. "Ich bin froh, dass die Runde vorbei ist. Nun startet alles wieder bei Null", hakt EHC-Trainer Fred Carroll die ernüchternde Hauptrunde ab: "Die Mannschaft weiß spätestens seit dem Sieg gegen Bietigheim was sie kann. Sie muss es nur abrufen."
Ob das gelingt, bleibt abzuwarten. Was muss passieren, damit die Weißwasseraner den Abstieg verhindern? Die Mannschaft muss sich endlich als Einheit präsentieren, einer muss dem anderen helfen und Fehler der Mitspieler auszubügeln. Die gut bezahlten Führungsspieler müssen ihre Rolle auch annehmen, ihre Erfahrungen in kritischen Situationen nutzen und die Talente mitreißen. Dazu: Disziplin muss einkehren! Die taktischen Vorgaben des Trainers sollten "Gesetz" sein, persönliche Statistik hinter den Gesamterfolg zurücktreten. Jeder Spieler muss läuferisch und kämpferisch an die Schmerzgrenze und darüber hinaus gehen. Und: Der Fuchsbau muss endlich wieder zu einer Festung werden. Die Fans müssen ihre Lieblinge bedingungslos nach vorn peitschen. Der Geist von "Wir sind ein Team!", ist für die Abstiegsrunde ein Muss.
Zehn Spiele haben die EHC- Cracks nun Zeit, um eine verkorkste Saison versöhnlich zu beenden und Eishockey-Weißwasser eine Chance für eine bessere Zukunft zu geben.
Dein Wort in Gottes Ohr. Allein mit fehlt der Glaube...hoffentlich nicht den Füchsen.
2 | Fuchs-Blau | 07.03.2006 @ 09:52
Was sind denn das Töne, von Euch hät ich ja was anderes erwartet. Da sieht man aber auch mal die Stimmung, so trozt los wie es auf dem Eis ist, ist es hier und im Stadion selbst. Ich denke mal jetzt müssen Alle was reißen. Und das fängt allein beim Glauben an und ein richtiger Motivator für Alle.Für die auf dem Eis und für die daneben und darum.
Es muß richtig Stimmung in dem Hexenkessel gekocht werden von den Trebühnen aufs Eis und umgekehrt.
3 | Stern0066 | 07.03.2006 @ 10:01
Na da bin ich aber mal gespannt.. Hoffentlich geben Sie auch richtig Gas.. Los Füchse Ihr könnt e doch.
4 | Fuchs | 07.03.2006 @ 15:04
@2 hast ja recht. aber lern erst mal die deutsche rechtschreibung!
5 | Guerrero | 07.03.2006 @ 15:11
Ganz davon zu schweigen, in wie weit der Verein finanziell in der Lage sein wird, eine neue Saison in der 2. Bundesliga auf die Beine zu stellen - sportlich hat es diese Mannschaft nicht verdient, zweitklassig zu spielen. Es macht jetzt keinen Sinn mehr, Taktik zu schulen oder an den Mannschaftsgeist zu glauben. Den hat es in dieser Saison bis auf wenige Ausnahmen nie gegeben !
6 | Matze82 | 07.03.2006 @ 16:32
wenn der verein in der lage ist ne oberliga mannschaft auf die Beine zu stellen kann er das auch in der zweiten liga. und was heißt verdient. wenn man in der abstiegsrunde mindestens drittletzter ist hat man es auch verdient weiter zweitklassig zu spielen. Außerdem wie heißt es so schon versaute Generalprobe erfolgreiche Premiere.
7 | Senator | 07.03.2006 @ 17:08
Die letzten Spiele, eigentlich so ziemlich seit etwa der Saisonmitte, waren nur Vorbereitung. Ob der Schalter nun umgelegt werden kann, oder ob wir so schlecht sind, wird sich zeigen. Ich fände es überlegenswert, solche trostlosen Phasen, etwas spannender zu machen. Oft ist 3-4 Truppen zeitig klar, Platz 8 nicht zu erreichen. Der Neunte könnte zb. mit 6, der Zehnte mit 5...usw..Punkten in die PD gehen. So aber war der Januar/Februar, ja soar der Dezember schon irgendwie lau.
8 | Hoywoyfux | 07.03.2006 @ 17:09
Wie Kojoti es mal gesagt hat - wir sind gespannt auf den letzten Akt (und ein Requiem danach entfällt...)
Das von mir kommentierte "Entertainment" ist ab Freitag vorbei. Aprospros Festung : Ich mache mit !!! Vielleicht gelingt es gerade uns den Geist zu beschwören, der das Team verlassen hat. Es ist unser Standort und wir werden ihn nicht kampflos aufgeben !!! Bevor der Tanzt losgeht, mein Dank an alle, die mitfechten. An die zahlreichen Fans, die monatelang einen Euro nach dem anderen
9 | Hoywoyfux | 07.03.2006 @ 17:11
im Fuchsbau lassen, an die Blue-sons für ihre neckischen Ideen und an die Sponsoren, die tapfer zur Stange halten und ihr Geld in Blau-gelb pumpen und sich auch Woche für Woche verarscht vorkommen müssen. Das ist unsere lausitzer Moral und ich fordere, dass dies bei jedem Spieler endlich ankommt (auch wenn er nur Profi ist)!!!
10 | Frank | 07.03.2006 @ 19:04
@Senator Warum so 'kompliziert'? Die Punkte aus den Spielen gegeneinander mitnehmen reicht doch völlig.
11 | Renegade | 08.03.2006 @ 09:23
@7: deine Punktewertung ist gut so, gleiche Idee hatte ich auch schon oder man macht gleich echte Playdowns, was bei 6 teams allerdings bissl schwierig ist
@10:Damit wären aber der 9. und 10. schon so gut wie aus dem Schneider - da nehmen die in den PD die Hufe hoch ! Also auch Spannung dahin...
12 | Senator | 08.03.2006 @ 14:24
Wie auch immer. Hauptsache irgendeine Massnahme, um Spiele wie ESW- Tölz und dutzende andere in den letzten 1-2 Monaten zu verhindern. @Fuchs: Da stimme ich Renegade zu-->wäre zu eindeutig.
13 | Frank | 08.03.2006 @ 15:42
@11+12 Nur ein Hinweis: Die aktuelle Tabelle spräche für den 9. und 10., wenn man aber die Punkte mitnimmt, spielt man Dez/Jan/Feb auch anders und die jetzt schiefe Tabelle sähe anders aus.
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Ob das gelingt, bleibt abzuwarten. Was muss passieren, damit die Weißwasseraner den Abstieg verhindern? Die Mannschaft muss sich endlich als Einheit präsentieren, einer muss dem anderen helfen und Fehler der Mitspieler auszubügeln. Die gut bezahlten Führungsspieler müssen ihre Rolle auch annehmen, ihre Erfahrungen in kritischen Situationen nutzen und die Talente mitreißen. Dazu: Disziplin muss einkehren! Die taktischen Vorgaben des Trainers sollten "Gesetz" sein, persönliche Statistik hinter den Gesamterfolg zurücktreten. Jeder Spieler muss läuferisch und kämpferisch an die Schmerzgrenze und darüber hinaus gehen. Und: Der Fuchsbau muss endlich wieder zu einer Festung werden. Die Fans müssen ihre Lieblinge bedingungslos nach vorn peitschen. Der Geist von "Wir sind ein Team!", ist für die Abstiegsrunde ein Muss.
Zehn Spiele haben die EHC- Cracks nun Zeit, um eine verkorkste Saison versöhnlich zu beenden und Eishockey-Weißwasser eine Chance für eine bessere Zukunft zu geben.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 06.03.2006