Weißwasser hofft gegen Bad Tölz auf guten Start in die Abstiegsrunde
Der Countdown ist abgelaufen: Heute starten die Lausitzer Füchse in die Abstiegsrunde der 2. Eishockey-Bundesliga. Damit die überlebenswichtige «Mission Klassenerhalt» gelingt, hofft Trainer Fred Carroll auf einen gelungenen Auftakt in der Partie bei den Tölzer Löwen (19.30 Uhr). Am Sonntag gastiert dann Kaubeuren in Weißwasser (17 Uhr).
Anders als in der monatelangen Hauptrunde besteht in den Play-downs über insgesamt zehn Partien kaum die Chance, einen Fehlstart zu korrigieren. Dabei spielen die Mannschaften auf den Rängen neun bis 14 insgesamt zwei Absteiger in die Oberliga aus. «Ein guter Start ist ganz wichtig. Denn er gibt Selbstvertrauen» , sagt Carroll.
Da alle sechs Teams wieder bei null Punkten anfangen, werden die Karten neu gemischt. Dennoch stellt sich die Frage: Können die Füchse die Kräfteverhältnisse außer Kraft setzen, die in der Hauptrunde zwischen den Abstiegskandidaten geschaffen wurden? In einer Tabelle, die nur die direkten Duelle dieser sechs Teams berücksichtigt, liegen die Füchse auf dem letzten Platz. Außerdem haben sie nur gegen die Moskitos Essen eine positive Punktebilanz in den vier Partien der Hauptrunde erreicht (siehe «Zur Sache» ). Mit 189 Toren hat Weißwasser zudem die meisten Gegentore der gesamten Liga kassiert und ist mit 17 Zählern die schwächste Auswärtsmannschaft.
Fred Carroll kennt diese Statistiken zwar, will sie aber nicht überbewerten. «Wir können in zehn Spielen jetzt viel von dem gutmachen, was wir in den 52 Spielen davor falsch gemacht haben» , appelliert der Trainer.
Als Aufmunterung erinnert er seine Mannschaft immer wieder an den 17. Februar. Damals bezwangen die Blau-Gelben den Aufstiegskandidaten Bietigheim Steelers mit 2:1 und lieferten eine ihrer besten Saisonleistungen ab. «Wir haben Bietigheim an diesem Tag nicht geschlagen, weil wir Glück hatten. Wir haben sie geschlagen, weil wir sehr gut gespielt haben. Dieses Niveau müssen wir auch in der Abstiegsrunde erreichen» , fordert Carroll und ergänzt: «Wichtig ist, dass die Mannschaft an sich glaubt. Wenn sie ihr Potenzial umsetzen kann, werden wir den Klassenerhalt schaffen.»
Der Grundstein soll in Bad Tölz gelegt werden. Fünf Tage nach dem bedeutungslosen Duell zum Abschluss der Hauptrunde treffen beide Teams heute erneut aufeinander. «Die Hauptrunden-Partie war ein typisches 52. Saisonspiel, in dem es um nichts mehr ging. Jetzt beginnt die Saison erst richtig» , meint Tölz-Trainer Axel Kammerer. Dabei hat der Ex-Nationalspieler eine ganz besondere Beziehung zu Weißwasser. In der Saison 1990/91 bestritt er mit dem BSC Preußen das erste gesamtdeutsche Punktspiel nach der Wende beim PEV Weißwasser. Der Bundesliga-Neuling landete damals einen umjubelten 2:1-Heimsieg und Kammerer erinnert sich noch genau an «den Hexenkessel» in der Lausitz. «Weißwasser ist genau wie Bad Tölz ein Traditionsverein. Es wäre schön, wenn wir gemeinsam den Klassenerhalt schaffen» , wünscht sich Kammerer. Aber auch er weiß, dass die Abstiegsrunde kein Wunschkonzert ist. Kammerer: «Jede der vier Mannschaften hat zehn Spiele lang Zeit, um Platz eins bis vier zu erreichen.»
Zur Sache Der Direktvergleich
Die direkten Vergleiche:
Füchse – Bad Tölz: 4:3, 2:3, 2:5, 4:1.
Füchse – Essen: 2:3, 6:5 n.P, 5:4, 5:3.
Füchse – Freiburg: 1:2, 4:2, 4:5 n.V, 1:2 n.V.
Füchse – Kaufbeuren: 2:5, 1:5, 3:5, 4:1.
Füchse – München: 5:6 n.P, 2:4, 2:3, 1:2.
Die Tabelle der direkten Vergleiche: 1. Freiburg 35 P., 2. Kaufbeuren 33, 3. Bad Tölz 32, 4. Essen 29, 5. München 28, 6. Füchse 23.
Der Countdown ist abgelaufen: Heute starten die Lausitzer Füchse in die Abstiegsrunde der 2. Eishockey-Bundesliga. Damit die überlebenswichtige «Mission Klassenerhalt» gelingt, hofft Trainer Fred Carroll auf einen gelungenen Auftakt in der Partie bei den Tölzer Löwen (19.30 Uhr). Am Sonntag gastiert dann Kaubeuren in Weißwasser (17 Uhr).
Anders als in der monatelangen Hauptrunde besteht in den Play-downs über insgesamt zehn Partien kaum die Chance, einen Fehlstart zu korrigieren. Dabei spielen die Mannschaften auf den Rängen neun bis 14 insgesamt zwei Absteiger in die Oberliga aus. «Ein guter Start ist ganz wichtig. Denn er gibt Selbstvertrauen» , sagt Carroll.
Da alle sechs Teams wieder bei null Punkten anfangen, werden die Karten neu gemischt. Dennoch stellt sich die Frage: Können die Füchse die Kräfteverhältnisse außer Kraft setzen, die in der Hauptrunde zwischen den Abstiegskandidaten geschaffen wurden? In einer Tabelle, die nur die direkten Duelle dieser sechs Teams berücksichtigt, liegen die Füchse auf dem letzten Platz. Außerdem haben sie nur gegen die Moskitos Essen eine positive Punktebilanz in den vier Partien der Hauptrunde erreicht (siehe «Zur Sache» ). Mit 189 Toren hat Weißwasser zudem die meisten Gegentore der gesamten Liga kassiert und ist mit 17 Zählern die schwächste Auswärtsmannschaft.
Fred Carroll kennt diese Statistiken zwar, will sie aber nicht überbewerten. «Wir können in zehn Spielen jetzt viel von dem gutmachen, was wir in den 52 Spielen davor falsch gemacht haben» , appelliert der Trainer.
Als Aufmunterung erinnert er seine Mannschaft immer wieder an den 17. Februar. Damals bezwangen die Blau-Gelben den Aufstiegskandidaten Bietigheim Steelers mit 2:1 und lieferten eine ihrer besten Saisonleistungen ab. «Wir haben Bietigheim an diesem Tag nicht geschlagen, weil wir Glück hatten. Wir haben sie geschlagen, weil wir sehr gut gespielt haben. Dieses Niveau müssen wir auch in der Abstiegsrunde erreichen» , fordert Carroll und ergänzt: «Wichtig ist, dass die Mannschaft an sich glaubt. Wenn sie ihr Potenzial umsetzen kann, werden wir den Klassenerhalt schaffen.»
Der Grundstein soll in Bad Tölz gelegt werden. Fünf Tage nach dem bedeutungslosen Duell zum Abschluss der Hauptrunde treffen beide Teams heute erneut aufeinander. «Die Hauptrunden-Partie war ein typisches 52. Saisonspiel, in dem es um nichts mehr ging. Jetzt beginnt die Saison erst richtig» , meint Tölz-Trainer Axel Kammerer. Dabei hat der Ex-Nationalspieler eine ganz besondere Beziehung zu Weißwasser. In der Saison 1990/91 bestritt er mit dem BSC Preußen das erste gesamtdeutsche Punktspiel nach der Wende beim PEV Weißwasser. Der Bundesliga-Neuling landete damals einen umjubelten 2:1-Heimsieg und Kammerer erinnert sich noch genau an «den Hexenkessel» in der Lausitz. «Weißwasser ist genau wie Bad Tölz ein Traditionsverein. Es wäre schön, wenn wir gemeinsam den Klassenerhalt schaffen» , wünscht sich Kammerer. Aber auch er weiß, dass die Abstiegsrunde kein Wunschkonzert ist. Kammerer: «Jede der vier Mannschaften hat zehn Spiele lang Zeit, um Platz eins bis vier zu erreichen.»
Zur Sache Der Direktvergleich
Die direkten Vergleiche:
Füchse – Bad Tölz: 4:3, 2:3, 2:5, 4:1.
Füchse – Essen: 2:3, 6:5 n.P, 5:4, 5:3.
Füchse – Freiburg: 1:2, 4:2, 4:5 n.V, 1:2 n.V.
Füchse – Kaufbeuren: 2:5, 1:5, 3:5, 4:1.
Füchse – München: 5:6 n.P, 2:4, 2:3, 1:2.
Die Tabelle der direkten Vergleiche: 1. Freiburg 35 P., 2. Kaufbeuren 33, 3. Bad Tölz 32, 4. Essen 29, 5. München 28, 6. Füchse 23.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 10.03.2006