Sechs Akteure aus dem aktuellen Kader der Lausitzer Füchse (Elwing, Bartlick, Wartenberg, Kempf, Pohling, Sekera) dürften sich noch mit Grausen an den 6. April 2003 erinnern. An diesem Tag stiegen die Weißwasseraner nach einer 3:5-Niederlage im 5. und entscheidenden Playdown-Spiel gegen den ESV Kaufbeuren erstmals in die Oberliga ab. Zum Ende der Saison 2005/06 droht den Lausitzern erneut der Absturz in die Niederungen des Eishockeys. Als Vorletzter der Hauptrunde sehen viele Experten in den Gelb-Blauen einen sicheren Absteiger aus Liga 2. "Nein. Für uns geht die Saison jetzt erst richtig los. Die Jungs brennen für den Klassenerhalt", schildert Trainer Fred Carroll die Situation. Von heute bis zum 9. April sind noch einmal 30 Punkte zu vergeben. Die beiden Mannschaften, die nach den zehn Partien der Abstiegsrunde die wenigsten Zähler auf ihr Konto bringen konnten, müssen wie im letzten Jahr der ETC Crimmitschau den Gang in die Oberliga antreten. "Wir sollten alle unsere Heimspiele gewinnen und auswärts noch vier oder fünf Punkte holen. Dann bleiben wir drin", hat Carroll seinen Fahrplan zum Klassenerhalt errechnet. Als Nummer 1 im Tor hat er sich auf Nolan McDonald festgelegt. Zum Auftakt der Abstiegsrunde fehlen neben den Langzeitverletzten Dirk Rohrbach (Schulter) und Marcel Leyva (Knie) der grippekranke André Mücke. Heute gastieren die Weißwasseraner beim EC Bad Tölz (19.30 Uhr), am Sonntag (17 Uhr) empfangen die Gelb-Blauen den ESV Kaufbeuren.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 10.03.2006