Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Offener Brief an die Weißwasseraner...
11.03.2006 | 11:00 Uhr von
...und Freunde des Eissportes

Der nachfolgende Brief erreichte die Rundschau gestern von Edgar Pawel, Inhaber der Agip Service Station am Halbendorfer Weg in Weißwasser, der diesen im Namen vieler Sponsoren des Eissports aus Weißwasser schrieb, wie er mitteilt.

Getragen von der Sorge um den Erhalt des Eissportes sowie anderer Vereine und im speziellen unserer Stadt, möchten wir uns mit diesem Brief an alle Menschen wenden, denen die Zukunft des Eissportes und natürlich die weitere Entwicklung unserer Stadt am Herzen liegt.
Am 2.März fand in der Vattenfall-Zentrale in Cottbus ein bedeutungsvolles Treffen der Sponsoren und Freunde des Eisport Weißwasser statt. Welche Bedeutung dieser Veranstaltung beigemessen wurde, war nicht zuletzt an den anwesenden Persönlichkeiten, wie z.B. Sozialministerin Helma Orosz und Landrat Bernd Lange, Bürgermeiser Roland Trunsch aus Boxberg und leitende Persönlichkeiten aus der Vattenfall-Zentrale, erkennbar. Um so bedauerlicher mussten alle Anwesenden feststellen, dass trotz Einladung weder der OB noch ein Vertreter der Stadt Weißwasser anwesend waren.
In beeindruckender Weise bekannten sich alle Teilnehmer des Treffens zur weiteren ideellen und vor allem materiellen Unterstützung des Eissportes und weiterer Sport- und Kulturvereine in Weißwasser. ... ...In allen Reden wurde besonders auf den sozialpolitischen Aspekt der Notwendigkeit des unbedingten Erhaltes des Eissportes in Weißwasser aufmerksam gemacht. Hierbei geht es uns vor allem darum, der Stadt einen nicht geringen Teil ihrer Identität und ihres Bekanntheitsgrades als Stadt des Eisportes zu bewahren. Wer in Deutschland von Weißwasser spricht, spricht als erstes vom Eissport. Wollen wir diese Identität erhalten und bewahren, muss eine Sporttradition, die ihre Wurzeln in der Arbeitersportbewegung der 20er Jahre hat, unbedingt erhalten bleiben!
Gegenüber den Kindern und Jugendlichen sehen wir uns als Sponsoren in einer besonderen Verantwortung gegenüber gestellt. Der Verlust des Eissportes wäre für viele junge Menschen Weißwassers ein nicht wieder gut zu machender Schaden. Dieser Verlust wäre die Vernichtung einer sinnvollen Freizeitgestaltung und das in dem ohnehin schon vorhandenen sozialen Spannungsfeld in Weißwasser.
Weiterhin geht es uns um die Bewahrung eines nicht geringen Teils Lebensqualität in unserer Stadt und ihrer Umgebung.
Während einer Eislaufsaison strömen Tausende von Menschen zu den Sportveranstaltungen. Selbst aus entfernteren Gegenden finden viele Fans den Weg Woche für Woche in die Eishalle. Ein nicht geringer Teil von Arbeitsplätzen ist durch die Veranstaltungen gesichert. Müssen wir nicht alles für den Erhalt derselben tun?
Wir Sponsoren sind uns dieser Verantwortung gegenüber den Menschen in Weißwasser bewusst. Die nicht unerheblichen finanziellen Mittel, welche wir für den Eissport und darüber hinaus auch anderen Vereinen zur Verfügung stellen, sind Ausdruck dieser Verantwortung und überlebenswichtig für die Stadt.
Wir erwarten von allen kommunal- und politisch Verantwortlichen von Weißwasser, auch ihre Kraft zum Erhalt des Eissportes einzusetzen.
Nur gemeinsam können wir im Interesse unserer Bürger diesem Auftrag gerecht werden.
Die Wahlversprechen des OB sollten nun endlich eingelöst werden.

LR Vom 11.03 2006, Lokalteil Weißwasser
1463 mal gelesen
 
1 | Arni | 11.03.2006 @ 12:24
Das der OB nicht da war, ist ja nicht so überraschend. Wer jetzt noch nicht verstanden hat das dieser OB den Eissport in WSW töten will, der sollte sich schnellstens eingraben. Wie konnte so ein Totengräber Bürgermeister werden?.
2 | Hoywoyfux | 11.03.2006 @ 12:46
Wie ich immer sagte : Respekt vor jedem, der sein Geld in dieses "Unternehmen" pumpt !!! Und wenn der oberste öffentlich Bedienstete diese Leute vor den Kopf schlägt, wenn er die Prioritäten ignoriert, hat er bewiesen, dass er es nicht kann. Eishockey ist Sport, Kommunikation, Entertainment und sinnvolle Beschäftigung für Kids und Jugend (da kann man sogar die Cheerleader einbeziehen) - und vorallem der Ausgangspunkt für manchen Geschäftskontakt (der Gewerbesteuer bringt).
3 | TomSGD | 11.03.2006 @ 13:13
Mal unabhängig davon, ob der Herr OB (in finanzieller Hinsicht) der berühmte nackte Mann ist, dem man nicht mehr in die Tasche greifen kann: Ein Besuch bei dieser Veranstaltung hätte wohl nix gekostet und wäre ein Signal gewesen, dass Eishockey in WSW tatsächlich eine Herzensangelegenheit von ihm ist - wie ja immer wieder behauptet. Daher: "Trunsch for president" oder wenigstens als neuen OB von Weißwasser! ;-)
4 | Fuchs | 11.03.2006 @ 13:38
wann sind denn eigentlich wieder OB Wahlen? damit wir diesen Herrn endlich los sind.
5 | accomander | 11.03.2006 @ 17:20
OB Wahlen sind erst in 6 Jahren glaube ich bei uns.Bin Froh Ihn nicht gewählt zu haben.Aber einige Unternehmer in WSW halten ihn immer nich für den Besten Bürgermeister Hier und werden Ihn in seiner Politik immer unterstützen.Aber Rau ist ein Wessi hier der sich groß aufspielt mit seinem ewigen Grinsen.Hoffen wir das Beste für den Verein und auf drei Punkte für morgen. mich täte es nicht wundern ( falls Neue Halle kommt) das sie bei Boxberg gebaut wird.
6 | Stadtfuchs | 11.03.2006 @ 18:04
*Unterschreib* Die Stadt hat auch dem Eissport gegenüber eine Verantwortung. Nur in WSW wird der Weg des geringsten Wiederstandes gegangen ...
7 | Cameleon | 11.03.2006 @ 20:54
Ich habe kein Problem damit, mir unsere Füchse in Boxberg anzusehen. Arme Stadt Weisswasser die dann ihre Idendität durch diesen OB verlieren würde!
8 | Klaus | 11.03.2006 @ 21:25
Was soll denn das Ganze??? Der Eissport in WSW hat sich doch selber vernichtet. Dabei spielte die Person Rau keine Rolle. Oder ist der Niedergang des Nachwuchses auch dem Rau zu verdanken??? Was hätte denn die so hoch gelobte Krippenerzieherin an der Situation geändert??? NICHTS!!!
9 | Stadtfuchs | 11.03.2006 @ 22:58
@Kraus - Das sagt doch auch keiner! Nur statt dem Eishockey noch Alternativen zu geben und auch für Lösungen aktiv zu sorgen, glänzt der Typ nur in Abwesenheit und Desinteresse.
10 | TomSGD | 12.03.2006 @ 14:25
Die "hochgelobte" Krippenerzieherin hätte das weiter gemacht, was sie bereits in ihrer Amtszeit als OB getan hat: Türen für den Eissport bei potenziellen Sponsoren öffnen und Lobby-Arbeit in der regionalen Politik betreiben (was sie ja heute - nunmehr in Dresden - auch weiterhin tut). Nun, bevor das Klausi begreift, kann man auch gleich versuchen, mit 'nem Blinden über Farben zu diskutieren. *g* Der weiß ja noch nicht mal, dass sich unser doppelzüngiger OB mit "h" am Ende des Familiennamens schreibt... ;-)
11 | Jörg | 12.03.2006 @ 21:41
@8: Der Niedergang des Nachwuchses hängt in nicht unerheblichem Maße auch mit einem Trainer zusammen... Im Übrigen ist das Grundübel in WSW Neid und Missgunst. Daran ändern weder Rauh noch Orosz was!
12 | Paul (ESW) | 13.03.2006 @ 10:46
@11 - volle Zustimmung was das Grundübel angeht!!!
13 | Klaus | 13.03.2006 @ 12:48
@11, Also sind wir doch grundsätzlich der gleichen Meinung.
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