Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Lausitzer Füchse senden ein Lebenszeichen
14.03.2006 | 00:20 Uhr von
"Das ist alles sehr nervenaufreibend." Weißwassers Trainer Fred Carroll wischte sich nach den ersten beiden Spielen der Abstiegsrunde den "Angstschweiß" von der Stirn. Nach dem 1:2 am Freitag in Bad Tölz, der siebten Niederlage in Folge, sendeten die Blau-Gelben am Sonntag wieder ein Lebenszeichen. Das erste Heimspiel in der Runde der letzten Sechs der 2. Liga gewannen die Füchse gegen Kaufbeuren mit 3:1.

Dabei bemühten die Lausitzer das Glück gleich in dreifacher Hinsicht. Die Gäste aus dem Allgäu mussten wegen Problemen ihres Fuhrunternehmers die weite Reise mit einem Linienbus antreten. Und da im Bus für das umfangreiche Gepäck einer Eishockeymannschaft kein Platz war, benötigten die Joker noch einen Anhänger. Zulässige Höchstgeschwindigkeit war somit 80 km/h. "Erst 45 Minuten vor Spielbeginn trafen wir in der Lausitz ein. Meine Jungs brauchten das komplette erste Drittel um zu wissen, wo sie überhaupt sind. Aber auch danach waren wir immer einen Schritt zu spät. Deshalb geht das 3:1 der Füchse in Ordnung", fasste Joker-Trainer Pit Ustorf zusammen. Glück hatte Jörg Pohling, als dessen harmloser Distanzschuss dem Kaufbeurer Torhüter Jochen Reimer durch die Schoner (7.) rutschte. Schließlich schlüpfte auch Schiedsrichter Awizus noch in Fortunas Kostüm: 56 Minuten waren gespielt - der ESVK hatte inzwischen ausgeglichen - da verhängte der Unparteiische zeitgleich jeweils zwei Strafminuten gegen die Gäste. In den folgenden 120 Sekunden doppelter Überzahl hämmerte Sean Gagnon den Puck zum 2:1 in die Maschen (58.). Morgan Warrens 3:1 ins leere Joker-Tor neun Sekunden vor der Schlusssirene war das Tüpfelchen auf dem "i".

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 14.03.2006
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1 | Blacki | 14.03.2006 @ 06:49
Schließlich schlüpfte auch Schiedsrichter Awizus noch in Fortunas Kostüm: Ach wenn die Füchse gewinnen hat un der Schiri geholfen ? Sind ja sehr interessante Ansichten die der Lügenrudi da vertritt. Wenn die Füchse den Sieg auf grund ner Doppelten Überzahl versaut hätten hätte man geschrieben "Undizipliniertheit kostete den Sieg"
2 | Andi | 14.03.2006 @ 08:45
Na ja mal abgesehen davon, das es sich bei dem Artikel um die DNN handelt haste schon recht. Das wir kurz davor auch 3 gegen 5 spielen mussten und dadurch den Ausgleich erst kassiert haben vergisst man dann natürlich ganz einfach zu erwähnen. Es stimmt zwar, dass die Strafen gg. Kaufbeuren einfach lächerlich waren, aber die gg. uns waren nicht minder zum lachen bzw. zum heulen. Wenn schon die DEL-Pfeiffen so ne Lachnummer hinlegen, dann Gute Nacht Eishockey.
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