Die Lausitzer Füchse stehen vor einem ganz schwierigen Spiel. Mit den Freiburger Wölfen (DEL Absteiger 2004) kommt eine Mannschaft, die vor Beginn der Abstiegsrunde kaum jemand auf dem Zettel hatte, wenn er die zwei heißesten Abstiegskandidaten notieren sollte. Freiburg aber hat einen klassischen Fehlstart in die Abstiegsrunde hingelegt, in Kaufbeuren 5:0 und zu Hause gegen Essen 3:5 verloren. In Weißwasser kommt es also aus Sicht der Wölfe zu einem ganz wichtigen Spiel – schon mit ein wenig Finalcharakter – und angeschlagene Wölfe sind gefährlich.
Frederick Carroll, Trainer der Lausitzer Füchse, ist trotzdem optimistisch: „Die kommen nach zehn Stunden Busfahrt hier an, mit schweren Beinen und lange mit der Ungewissheit, ob bei den Witterungsverhältnissen auch alles pünktlich klappt. Da werden die Beine schwer, erst recht angesichts der Freiburger Ausgangslage. Wir werden jedenfalls alles tun, um zu gewinnen, zumal es in der Hauptrunde immer knappe Ergebnisse gab.“ Tatsächlich haben die Füchse gegen Freiburg zu Hause je einmal gewonnen (4:2) und verloren (1:2), sind auswärts jeweils in der Verlängerung gescheitert (5:4 und 2:1).
Aber auch der Druck für die Füchse ist riesig. Ausrutscher zu Hause kann man sich nicht leisten, wenn man die Klasse halten will. Carroll rechnet mit 18 Punkten, die man zu Hause holen muss, geht dabei von Siegen in allen fünf Heimspielen aus. Das Problem in den bisherigen zwei Spielen der Abstiegsrunde sieht Carroll eher im Sturm und sagt: „Ich hätte mir in beiden Spielen, auch beim Sieg gegen Kaufbeuren, mehr Tore gewünscht. Aber wir haben eben keinen Knipser wie den Schneider von Bietigheim, müssen uns viel mehr Chancen erarbeiten, um zu einem Torerfolg zu kommen.“
Hinten dagegen stehe man ganz gut, habe einen in guter Form befindlichen Torwart Nolan McDonald im Rücken. Einziger Makel hier in den bisherigen Spielen ist die Disziplin. Die Füchse sitzen zu viel auf der Strafbank und Liga-Strafminutenkönig Sean Gagnon muss gegen Freiburg schon wieder eine Strafe absitzen (nach der insgesamt sechsten Zehn-Minuten-Strafe).
Sonst ist, bis auf die Langzeitverletzten Dirk Rohrbach und Marcel Leyva, morgen alles an Deck. Stürmer Mathias Wikström konnte zwar wegen einer Grippe bis gestern nicht trainieren, Carroll aber geht davon aus, dass er am Freitag auflaufen wird. Die Füchse hoffen, mit ihrem Sieg im ersten Abstiegsrunden-Heimspiel am Freitag mehr Fans in den Fuchsbau locken zu können. Die 2000er Marke soll zum vierten Mal in dieser Saison geknackt werden. Trainer Carroll an die Fans: „Macht schön laut, von der ersten Minute an. Ich weiß, dass es in den letzten Wochen nicht immer so laut war, weil wir nicht so gute Leistungen gezeigt haben. Aber jetzt kommt es drauf an. Die Unterstützung von den Rängen kann entscheidend sein, auch wenn es nicht gleich hundertprozentig läuft.“ (Frank Thümmler)
Na dann Leute auf in den Fuchsbau! Schreien was die Kehle kann uns somit die Füchse lautstark unterstützen.
Kann leider nicht gehen habe nachtschicht. Trotzdem viel Spass allen. Und ich tippe auf ein 3:1 Sieg.
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Frederick Carroll, Trainer der Lausitzer Füchse, ist trotzdem optimistisch: „Die kommen nach zehn Stunden Busfahrt hier an, mit schweren Beinen und lange mit der Ungewissheit, ob bei den Witterungsverhältnissen auch alles pünktlich klappt. Da werden die Beine schwer, erst recht angesichts der Freiburger Ausgangslage. Wir werden jedenfalls alles tun, um zu gewinnen, zumal es in der Hauptrunde immer knappe Ergebnisse gab.“ Tatsächlich haben die Füchse gegen Freiburg zu Hause je einmal gewonnen (4:2) und verloren (1:2), sind auswärts jeweils in der Verlängerung gescheitert (5:4 und 2:1).
Aber auch der Druck für die Füchse ist riesig. Ausrutscher zu Hause kann man sich nicht leisten, wenn man die Klasse halten will. Carroll rechnet mit 18 Punkten, die man zu Hause holen muss, geht dabei von Siegen in allen fünf Heimspielen aus. Das Problem in den bisherigen zwei Spielen der Abstiegsrunde sieht Carroll eher im Sturm und sagt: „Ich hätte mir in beiden Spielen, auch beim Sieg gegen Kaufbeuren, mehr Tore gewünscht. Aber wir haben eben keinen Knipser wie den Schneider von Bietigheim, müssen uns viel mehr Chancen erarbeiten, um zu einem Torerfolg zu kommen.“
Hinten dagegen stehe man ganz gut, habe einen in guter Form befindlichen Torwart Nolan McDonald im Rücken. Einziger Makel hier in den bisherigen Spielen ist die Disziplin. Die Füchse sitzen zu viel auf der Strafbank und Liga-Strafminutenkönig Sean Gagnon muss gegen Freiburg schon wieder eine Strafe absitzen (nach der insgesamt sechsten Zehn-Minuten-Strafe).
Sonst ist, bis auf die Langzeitverletzten Dirk Rohrbach und Marcel Leyva, morgen alles an Deck. Stürmer Mathias Wikström konnte zwar wegen einer Grippe bis gestern nicht trainieren, Carroll aber geht davon aus, dass er am Freitag auflaufen wird. Die Füchse hoffen, mit ihrem Sieg im ersten Abstiegsrunden-Heimspiel am Freitag mehr Fans in den Fuchsbau locken zu können. Die 2000er Marke soll zum vierten Mal in dieser Saison geknackt werden. Trainer Carroll an die Fans: „Macht schön laut, von der ersten Minute an. Ich weiß, dass es in den letzten Wochen nicht immer so laut war, weil wir nicht so gute Leistungen gezeigt haben. Aber jetzt kommt es drauf an. Die Unterstützung von den Rängen kann entscheidend sein, auch wenn es nicht gleich hundertprozentig läuft.“ (Frank Thümmler)
Quelle:
Sächsische Zeitung vom 16.03.2006