Weißwasser kann Freiburg morgen schon fast in die Oberliga schießen / Vattenfall spendiert 200 Karten. Vor dem Beginn der Abstiegsrunde in der 2. Bundesliga hatte Füchse-Geschäftsführer René Reinert im RUNDSCHAU-Interview jeder einzelnen der insgesamt zehn Partien «Endspielcharakter» zugesprochen. Das morgige Duell zwischen Weißwasser und den Wölfen Freiburg (Beginn um 19.30 Uhr) hat möglicherweise sogar eine noch größere Bedeutung für beide Teams: Angesichts der unterschiedlichen Ausgangspositionen ist es ein Abstiegs-Endspiel der allerersten Güte. «Wenn wir Freiburg bezwingen, dann hätten sie drei Niederlagen kassiert. Sich davon zu erholen, dürfte ganz schwer sein» , betont Füchse-Cheftrainer Fred Carroll und ergänzt: «Ich glaube, dann würde der erste von zwei Absteigern schon fast feststehen.» Zumal die Gäste aus dem Breisgau selbst bei den eigenen Fans gewaltig unter Druck geraten sind. Bei der jüngsten 3:5-Niederlage gegen Essen am Sonntag musste sich Freiburg ein gellendes Pfeifkonzert und sarkastische «Oberliga» -Rufe gefallen lassen. «So eine Stimmung kann ich nicht verstehen» , zeigt sich Außenstürmer Markus Schröder frustriert.
Ganz anders ist die Lage in Weißwasser. Die Füchse haben durch den ersten Sieg in der Abstiegsrunde am vergangenen Sonntag gegen Kaufbeuren neues Selbstvertrauen getankt. Dennoch warnt René Reinert vor Selbstzufriedenheit. «Dieser Erfolg war nur der erste Schritt, es müssen weitere folgen» , appelliert der Geschäftsführer an die Mannschaft, die morgen ohne Sean Gagnon auskommen muss. Der Verteidiger kassierte gegen Kaufbeuren seine dritte Zehn-Minuten-Strafe und ist für eine Partie gesperrt. Kapitän Mattias Wikström fehlte gestern wegen einer Grippe beim Training, will aber unbedingt spielen.
Auch außerhalb der Eisfläche haben sich die Füchse ein ehrgeiziges Ziel gestellt. Zum dritten Mal in dieser Saison soll die 2000-Zuschauer-Marke geknackt werden. Dies gelang bisher nur in den Derbys gegen die Eislöwen Dresden. Der Energiekonzern Vattenfall spendiert für die morgige Partie insgesamt 200 Freikarten. Sie gehen an sechs Jugendeinrichtungen der Stadt Weißwasser. Sein Unternehmen wolle damit die Jugendarbeit würdigen und den Fans die Gelegenheit geben, «die Füchse lautstark durch die Abstiegsrunde zu begleiten» , sagt Vattenfall-Vorstandsmitglied Hermann Borghorst.
Toll! Die 2000er Marke will man zum dritten mal in der Saison knacken. Wann ist es soweit, dass man stolz darauf ist in aehnlich "grosser" Anzahl die 1000er Marke in einer kompletten Saison zu knacken. Und das in der 2. Buli. Im Sommer wurden alle verrueckt gemacht - 2. Buli is sooo wichtig. Das muss unbedingt erhalten bleiben. Und jetzt? Jetzt gehn so wenig hin. Wozu das Ganze eigentlich noch?
2 | rene72 | 17.03.2006 @ 10:09
Damit du was zu meckern hast. Endlich mal jemand der wieder Aufbruchstimmung verbreitet und schwups kommt ein Wichtel aus dem Untergrund und macht blabla.
3 | Kasatonov | 17.03.2006 @ 10:24
Ich sehe hier seit langem keinen "Aufbruch" mehr, stattdessen sehe ich hier nur noch Abbruch. "Aufbruchstimmung" nennst du das? - oh Gott bist du in deinem Anspruch tief gesunken rene.
4 | Fuchs | 17.03.2006 @ 10:46
es gibt leute die müssen halt immer alles schlecht reden. das wort optimismus kennen sie nicht
5 | Kasatonov | 17.03.2006 @ 10:52
Stimmt! "Vorwaerts Kameraden! - es geht zurueck!"
6 | Kasatonov | 17.03.2006 @ 10:58
...und so wie man "wagemutig" von "lebensmuede" unterscheiden koennen sollte, sollte man auch "blauaegig" von "optimistisch" untersheiden koennen.
7 | Stadtfuchs | 17.03.2006 @ 11:46
Damit die Wessis wieder wissen was richtig schönes Ossi-Gejammere ist ....
8 | Kasatonov | 17.03.2006 @ 12:38
Auch richtig. Weil jeder Tag ohne Vorgeschichte anfaengt: der Spruch "Gebranntes Kind das Feuer..." is wirklich nur ein Spruch. Frag mal das "Kind"!
9 | exilfuchs | 17.03.2006 @ 18:59
@Kasatonov geh kaggen und verschon den Rest mit deinen Komplexen. ENDE
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Ganz anders ist die Lage in Weißwasser. Die Füchse haben durch den ersten Sieg in der Abstiegsrunde am vergangenen Sonntag gegen Kaufbeuren neues Selbstvertrauen getankt. Dennoch warnt René Reinert vor Selbstzufriedenheit. «Dieser Erfolg war nur der erste Schritt, es müssen weitere folgen» , appelliert der Geschäftsführer an die Mannschaft, die morgen ohne Sean Gagnon auskommen muss. Der Verteidiger kassierte gegen Kaufbeuren seine dritte Zehn-Minuten-Strafe und ist für eine Partie gesperrt. Kapitän Mattias Wikström fehlte gestern wegen einer Grippe beim Training, will aber unbedingt spielen.
Auch außerhalb der Eisfläche haben sich die Füchse ein ehrgeiziges Ziel gestellt. Zum dritten Mal in dieser Saison soll die 2000-Zuschauer-Marke geknackt werden. Dies gelang bisher nur in den Derbys gegen die Eislöwen Dresden. Der Energiekonzern Vattenfall spendiert für die morgige Partie insgesamt 200 Freikarten. Sie gehen an sechs Jugendeinrichtungen der Stadt Weißwasser. Sein Unternehmen wolle damit die Jugendarbeit würdigen und den Fans die Gelegenheit geben, «die Füchse lautstark durch die Abstiegsrunde zu begleiten» , sagt Vattenfall-Vorstandsmitglied Hermann Borghorst.
Quelle: Lausitzer Rundschau