Die Konstellation am gestrigen Abend war äußerst spannend. Für die Wölfe war es nach zwei Auftaktniederlagen höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen. Die Füchse ihrerseits lagen mit dem jüngsten Heimsieg gegen Kaufbeuren im Soll, mussten aber auf Matchwinner Sean Gagnon verzichten, der nach seiner sechsten 10-Minuten-Strafe pausieren musste. Stattdessen dabei: stolze 2031 Zuschauer im Fuchsbau und der MDR, der die brisante Partie aufzeichnete. Die Füchse legten gut los, und waren von Beginn die tonangebende Mannschaft. Im Spiel nach vorn eroberten sie sich schnell ein deutliches Übergewicht. Nach Chancen von Lindmark und Vait vergab Wartenberg per Abstauber in der zehnten Minute nur knapp. Kurz darauf dann der sehenswerte und verdiente Führungstreffer: Müller täuschte im Powerplay auf linker Verteidigerposition einen Schlagschuss an, legte aber quer auf Martin Sekera, der ohne Mühe zum 1:0 einnetzte.
Alles andere als eine Bauchlandung: Im zweiten Heimspiel der Playdowns triumphierten die Füchse gestern auch gegen Freiburg. Foto: Gunnar Schulze
Kurz darauf Strafzeit gegen die Lausitzer, doch gegen das Powerplay der Wölfe setzten die Füchse in persona von Mücke den zweiten Stich. Kaum war „Übeltäter“ André Mücke aus der Box zurück, bedienten ihn Müller und Pohling in Höhe des Bullykreises. Mückes Schuss schlug über der Schulter von GästeKeeper Christian Bronsard im linken oberen Toreck ein. Nach bösem Foul an Pavel Vait erhielt Gästeverteidiger Simon Danner eine 5+20 Strafe, die Füchse konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Kurz vor der Pausensirene dann der vermeintliche Anschlusstreffer der Freiburger, doch Schiedsrichter Kleiner entschied zurecht auf Torraumabseits. Mit der verdienten 2:0 Führung gegen erschreckend zahnlose Wölfe ging es in die Kabine.
Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Gäste stärker, die Partie wurde schwächer. Die Füchse konnten an das gute erste Drittel nicht anknüpfen, stattdessen häuften sich die Strafzeiten. Der für den verletzten Vait eingewechselte Geddert musste zweimal hintereinander in die Box, prompt fiel in der 34. Minute der Anschlusstreffer: Khaidarow traf aus Nahdistanz ins kurze Eck, der starke Nolan McDonald war machtlos. Im Schlussdrittel standen die Füchse dann wieder besser, die Vorentscheidung fiel in der 50. Minute. Morgan Warren legte von links quer auf Michael Kreitl und der schoss zum vielumjubelten 3:1 ein. Im Gegenzug dann Pech für die Gäste: Chris St. Croix scheiterte am Pfosten.
In den letzten Minuten gelang es dem Team von Fred Carroll mit der stimmgewaltigen Kulisse im Hintergrund den Vorsprung konzentriert über die Bühne zu bringen. Freiburg versuchte noch einmal alles und nahm Keeper Christian Bronsard vom Eis. Doch in der Schlussminute schob Jörg Pohling vom Bullypunkt nach Vorarbeit von Wikström ins leere Tor ein – der Schlusspunkt einer soliden Mannschaftsleistung.
Fazit: Die Füchse sind in den Playdowns in der richtigen Spur, die Wölfe hingegen schlichen nach der dritten Niederlage mit hängenden Köpfen zum Mannschaftsbus.
Stimmen: Frederick Carroll (Trainer Lausitzer Füchse): Wir haben gut angefangen und uns verdient eine 2:0 Führung erarbeitet. Im zweiten Drittel haben wir uns aber zuwenig bewegt und waren auch nicht mehr so aggressiv. Da konnten wir uns hinten bei Nolan McDonald bedanken, der hat den Vorsprung gehalten. In der Kabine habe ich den Jungs gesagt: Laufen, laufen, laufen und arbeiten, arbeiten arbeiten! Im Schlussdrittel haben wir das dann auch wieder gemacht, und deswegen bin ich mit der Mannschaft zufrieden.
Thomas Dolak (Trainer Freiburger Wölfe): Ich will nicht viel zu dem Spiel sagen, das will ich mir erst mal auf Video ansehen – auch wegen einiger kleinlicher Schiedsrichterentscheidungen. Weißwasser hat vier Tore gemacht, und wir nur eins – das sagt doch eigentlich schon fast alles.
Füchse News Zwei Füchse für die Nationalmannschaft
Zwei Talente des Eissport Weißwasser haben Einladungen für die Nationalmannschaft erhalten. Elia Ostwald spielt Ende des Monats bei der U18. Diese bestreitet vom 27. bis 30. März einen Lehrgang in Mannheim, sowie ein Freundschaftsspiel gegen Japan (Mittwoch, 29. März, um 17 Uhr).
Auch Stürmer Toni Ritter kann sich über eine Einladung zum Nationalteam freuen. Er ist mit der U16 vom 27.März bis 3. April bei einem Fünf-Länder-Turnier in Odense (Dänemark) dabei. Die Deutsche Auswahl trifft dabei auf die Teams aus Dänemark, der Schweiz, Italien und Norwegen. (SZ)
Füchse morgen im dänischen Bettenlager
Die Lausitzer Füchse laden heute mittag zu einer Autogrammstunde ins dänische Bettenlager Weißwasser (Bautzener Straße 1). Von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr können die Fans Unterschriften ihrer Lieblinge sammeln. Mit gezücktem Schreibgerät werden vor Ort sein: Stürmer Lars Müller, Torwart Nolan McDonald und Verteidiger Sean Gagnon.
Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Gäste stärker, die Partie wurde schwächer. Die Füchse konnten an das gute erste Drittel nicht anknüpfen, stattdessen häuften sich die Strafzeiten. Der für den verletzten Vait eingewechselte Geddert musste zweimal hintereinander in die Box, prompt fiel in der 34. Minute der Anschlusstreffer: Khaidarow traf aus Nahdistanz ins kurze Eck, der starke Nolan McDonald war machtlos. Im Schlussdrittel standen die Füchse dann wieder besser, die Vorentscheidung fiel in der 50. Minute. Morgan Warren legte von links quer auf Michael Kreitl und der schoss zum vielumjubelten 3:1 ein. Im Gegenzug dann Pech für die Gäste: Chris St. Croix scheiterte am Pfosten.
In den letzten Minuten gelang es dem Team von Fred Carroll mit der stimmgewaltigen Kulisse im Hintergrund den Vorsprung konzentriert über die Bühne zu bringen. Freiburg versuchte noch einmal alles und nahm Keeper Christian Bronsard vom Eis. Doch in der Schlussminute schob Jörg Pohling vom Bullypunkt nach Vorarbeit von Wikström ins leere Tor ein – der Schlusspunkt einer soliden Mannschaftsleistung.
Fazit: Die Füchse sind in den Playdowns in der richtigen Spur, die Wölfe hingegen schlichen nach der dritten Niederlage mit hängenden Köpfen zum Mannschaftsbus.
Stimmen:
Frederick Carroll (Trainer Lausitzer Füchse): Wir haben gut angefangen und uns verdient eine 2:0 Führung erarbeitet. Im zweiten Drittel haben wir uns aber zuwenig bewegt und waren auch nicht mehr so aggressiv. Da konnten wir uns hinten bei Nolan McDonald bedanken, der hat den Vorsprung gehalten. In der Kabine habe ich den Jungs gesagt: Laufen, laufen, laufen und arbeiten, arbeiten arbeiten! Im Schlussdrittel haben wir das dann auch wieder gemacht, und deswegen bin ich mit der Mannschaft zufrieden.
Thomas Dolak (Trainer Freiburger Wölfe): Ich will nicht viel zu dem Spiel sagen, das will ich mir erst mal auf Video ansehen – auch wegen einiger kleinlicher Schiedsrichterentscheidungen. Weißwasser hat vier Tore gemacht, und wir nur eins – das sagt doch eigentlich schon fast alles.
Füchse News
Zwei Füchse für die Nationalmannschaft
Zwei Talente des Eissport Weißwasser haben Einladungen für die Nationalmannschaft erhalten. Elia Ostwald spielt Ende des Monats bei der U18. Diese bestreitet vom 27. bis 30. März einen Lehrgang in Mannheim, sowie ein Freundschaftsspiel gegen Japan (Mittwoch, 29. März, um 17 Uhr).
Auch Stürmer Toni Ritter kann sich über eine Einladung zum Nationalteam freuen. Er ist mit der U16 vom 27.März bis 3. April bei einem Fünf-Länder-Turnier in Odense (Dänemark) dabei. Die Deutsche Auswahl trifft dabei auf die Teams aus Dänemark, der Schweiz, Italien und Norwegen. (SZ)
Füchse morgen im dänischen Bettenlager
Die Lausitzer Füchse laden heute mittag zu einer Autogrammstunde ins dänische Bettenlager Weißwasser (Bautzener Straße 1). Von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr können die Fans Unterschriften ihrer Lieblinge sammeln. Mit gezücktem Schreibgerät werden vor Ort sein: Stürmer Lars Müller, Torwart Nolan McDonald und Verteidiger Sean Gagnon.
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 18.03.2006