An alle Freunde, Förderer und Sponsoren
In Ergebnis der gestern nicht getroffenen Entscheidung des Aufsichtsrates der Stadtwerke Weißwasser/ Veolia über die Freigabe von 116.000 Euro Sponsorengelder, sieht der Eissport Weißwasser keine andere Möglichkeit mehr, als sich heute an die Öffentlichkeit zu wenden: Laut Konsortialvertrag zwischen Stadt Weißwasser und Veolia (aus dem Jahr 2002) sollten über die Dauer von zehn Jahren jährlich 200.000 Euro an die Profimannschaft des Eissport Weißwasser über Sponsoring ausgezahlt werden. Die Auszahlung der Gelder erfolgte bisher drei mal (2003, 2004 und 2005).
Im Mai 2005 wurde durch die Stadtwerke Weißwasser mitgeteilt, dass die Sponsorenmittel für 2006 nicht in voller Höhe ausgezahlt werden können. Ein Teil der Mittel sollte zur Entschuldung des Eissport Weißwassers e.V. verwendet werden.
Im August 2005 wurden die Zahlen konkretisiert. Rund 84.000 Euro fließen in den nächsten sieben Jahren in die Entschuldung des Eissports. Damit war klar, dass die Lausitzer Füchse in Zukunft nur noch mit jährlich rund 116.000 Euro Sponsorengeldern planen können.
Ohne Rücksprache mit dem Eissport Weißwasser wurde im November 2005 eine Änderung des Konsortialvertrages beschlossen. Die bis dahin festgelegte Verwendung der Mittel zugunsten der Füchse wurde mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die Aufhebung dieser im Etat verplanten Sponsoringmittel, mitten in einer Saison, führt zu großen wirtschaftlichen Problemen und kann nicht akzeptiert werden.
Deshalb haben die Lausitzer Füchse und der Eissport Weißwasser in einem gemeinsamen Antrag, um die Auszahlung der Sponsorengelder gebeten. Für die Dienstag- Sitzung des Aufsichtsrates wurde ein detaillierter Finanzstatus an den Aufsichtsrat der Stadtwerke, sowie an den Oberbürgermeister von Weißwasser übergeben. Rund 80.000 Euro sollen dafür verwendet werden, um die kostendeckende Betreibung der Eishalle bis zum Saisonende 05/06 zu gewährleisten.
Mit der Auszahlung der Sponsorengelder durch die Stadtwerke Weißwasser/ Veolia und die damit verbundene Bekennung der Stadt zum Eissport sind Großsponsoren bereit, die aktuelle bekannte Etatlücke zu schließen. Zusammen mit den Zuschauereinnahmen wäre diese Saison wirtschaftlich abgesichert.
Ohne positive Entscheidung ist weder die weitere Betreibung der Eishalle möglich, noch das Überleben der Nachwuchsmannschaften und der Profis. Dies bedeutet das Ende des Eissports in Weißwasser. Ohne Eishalle wird zudem auch zahlreichen Vereinen und Freizeitmannschaften aus der Region die Existenzgrundlage genommen.
Nach Aussage des Veolia- Aufsichtsratsvorsitzenden Christophe Hug steht einer sofortigen Auszahlung, bei Zustimmung der Verantwortlichen der Stadt Weißwasser, nichts im Wege.
Wir bitten deshalb Oberbürgermeister Hartwig Rauh in seiner Funktion als Aufsichtsrat bei den Stadtwerken Weißwasser / Veolia, die Freigabe der Sponsorenmittel zu ermöglichen und diese nicht weiter zu blockieren.
Eissport Weißwasser e.V. - LF GmbH
1 | drummer | 23.03.2006 @ 08:25
wann ist eigentlich wieder Wahl in WSW....
2 | Matze82 | 23.03.2006 @ 08:52
falsche frage. Die muß heißen wie kann man den OB stürzen.
Eine kleine Demo wär wohl mal wieder angebracht.
3 | Big M@c | 23.03.2006 @ 10:39
..kleine Demo?es müssten schon ein paar Tausend sein, um dieses Schwein in die Schranken zu weisen...oder halt Rathaus stürmen...:-)
4 | Randpole@guben | 23.03.2006 @ 10:39
hmm ich glaub eher ne große; aber wir sind nun mal keine franzosen...
5 | Odin | 23.03.2006 @ 12:14
@ Mic M@c, deinen Ärger kann ich ja verstehen, aber der Ton macht die Musik! Und was die Demo betrift....,wieviele Teilnehmer waren es doch gleich letztes Jahr?! Es ist nun mal so das es ohne WSW keinen Eisport gibt und ohne Eisport die Stadt zusehens mehr und mehr in der Bedeutungslosigkeit verschwindet wird.
6 | Odin | 23.03.2006 @ 12:16
Wie währe es mit einer klar formolierten Forderung + Unterschriftenaktion (auf regionaler Ebene, sowie im Netz)welche anschließend vorgelegt wird. Bzw. ähnlich der Pro Auf -und Abstiegsaction, wo jeder seinen Senf in kurzen Sätzen dazu geben kann?!
7 | maikäfer | 23.03.2006 @ 12:28
Obwohl das alles ziehmliche Sch... ist, lügt der Verfasser des offenen Briefes und nutzt die Medien zur Aufstachelei der Fans. Z.B. wurde alles schon weit vor der Saison im März 2005 im Stadtrat beschlossen und bei dieser Sitzung war sogar die Vereins-und GmbH-Spitze komplett eingeladen und wie ich erfahren habe anwesend und informiert. Vieles kann man sogar im Internet nachlesen. Schade ist, dass im Nachgang die Realität verdreht wird, nur um die eigene Haut zu retten. Alles Mist zur Zeit.
8 | HeavensDJ | 23.03.2006 @ 12:32
ouuu.. is mir schlecht....
9 | Fuchs | 23.03.2006 @ 12:48
RAUH MUß WEG!!!!!!!!!!!!!!! Meine Unterschrift bei einer Unterschriftensammlung hättet ihr!
10 | Kasatonov | 23.03.2006 @ 13:07
eigentlich is es egal, wer den schwarzen Peter bekommt. Schlimm is nur, dass einer im Spiel is. Letztendlich wird dieser schwarze Peter als Begruendung dafuer herhalten, warum es keine Eishalle mehr geben wird. Alle anderen sind fein raus und werden sagen: "Na aber 100 Pro - ich haette den notwendigen Rest am fehlenden Geld gegeben, wenn der schwarze Peter vorher auch seinen Teil beigetragen haette". Es ist egal wer den Anfang macht, die anderen werden nachziehen und das war es dann.
11 | angel185 | 23.03.2006 @ 14:13
@9 ich schließe mich dir an. meine unterschrift hättet ihr ebenfalls.
12 | Schinzi | 23.03.2006 @ 17:37
macht ihr mal so weiter da...die handvoll Leute die noch in WSW sind vermitteln wir auch noch irgendwo im Westen. Dann holt in Wandlitz den Rest Stacheldraht, legt den rum und der OB kann sich austoben und regieren wie der Fürst von Monaco...Gute Nacht Kanallien!
13 | Cameleon | 23.03.2006 @ 21:21
Eventuell würden ja Sponsorengelder fließen, wenn Herr Reinert endlich seinen Stuhl räumt!?
14 | p.e.187 | 24.03.2006 @ 00:16
"Doch ein Spiel gewinnt man nur gemeinsam und nicht gegeneinander. Die streitenden Seiten, Eishockeyclub und die Stadt Weißwasser, müssen zuallererst erkennen, dass sich keiner mit einer ausschließlich weißen Weste präsentieren kann."
sz-online ausgabe 24.03
zu diesem thema mal sehr wohlformulierte worte in der tagespresse-und vorallem soweit so ganz ohne schuldzuweisung - wow
den offenen brief halte ich fuer einen witz! da macht es sich der verein zu einfach!
15 | G-Fly | 24.03.2006 @ 06:35
Ist das hier überhaupt mal möglich das man mit Geld vernünftig arbeitet??Wirkt die Vereinsführung nich langsam unglaubwürdig??
Bei Peapke und mit der aktions "Wir sind ein Team"... würden die Fans angesprochen kann man da nicht als Gegenleistung erwarten das mit dem Geld vernünftig geplant und gearbeitet wird??
16 | Kasatonov | 24.03.2006 @ 10:03
hab gerade Matthias Brief gelesen - mehr muss man zu der Miesere gar nicht sagen. Ich bleib dabei: lieber eine Ende mit Schrecken...
17 | accomander | 24.03.2006 @ 10:15
Zu Hernn Rauh braucht man nichts mehr zu sagen oder zu schreiben.Einfach überheblich der Mann und selbsteingenommen von sich.Man kann da nur noch auf Vattenfall hoffen das sie uns nicht im Stich lassen.Das zeigt auch die Aktion für Heute Abend im Stadion.Schade das ich nicht da sein kann.Bin im Urlaub.Auf ein Sieg heute und erstmal Sportlich alles ins reine bringen.Tschau und bis Bald.
18 | accomander | 24.03.2006 @ 10:19
zu Kasatonov: Wenn er kein Hockey mehr möcht bei uns soll er dazu stehen .Seine Kommentare sind schon immer etwas merkwürdig.Mein Bekannter sitzt im Stadtrat.Viele von Ihnen wie PDS und Wir von Hier unterstützen den Rauh laut seiner Aussagebis zum Umfallen.So lange sich das nicht ändert, wird es schwer für den ESW.
19 | loki | 24.03.2006 @ 10:26
wäre das nicht ein symbolischer akt wenn mann 100te von trauerkränze und diese friedhofskerzen vor den rathaus niederlegt . . .
20 | Kiesi71 | 24.03.2006 @ 10:27
@accomander solltest dir den brief von matthias mal durchlesen, auch wenn er hier als "buhmann" zählt
man sollte immer beide seiten hören
das man beim esw nicht mit geld umgehen kann sehen wir doch seit mehreren jahren
also ich sehe es wie kasatonov lieber mit ehrlichem eishockey und spielern aus der region einen neuanfang in der regionalliga
21 | Thorben | 24.03.2006 @ 10:36
@18: Und dann wird Dir Dein Bekannter auch sicherlich sagen, daß der Großteil der Stadträte von den Parteien ...... & ..... & ...... nur kuschen vor dem OB. Hauptsache nur ja und Ahmen! Aber das der EHC nicht mit Geld umgehen kann, diese Vermutung habe ich auch schon seit langem! @19: Das wäre ne gute Aktion, aber nur von uns Fans und keinen von den sich streitenden Parteien, die sich wie in anderen Aktionen unter uns mischen!
22 | Matze82 | 24.03.2006 @ 10:45
@20 und wie soll man die halle finanzieren in der regionalliga???
23 | Kiesi71 | 24.03.2006 @ 10:55
@22 wie soll man sie denn in der 2. buli finanzieren?
24 | Matze82 | 24.03.2006 @ 11:25
in der zweiten sind se zumindest realistisch gesehen finanzierbar in der regionalliga nicht
25 | Kasatonov | 24.03.2006 @ 11:32
@24: :-)) :-)) , realistisch gesehen finanzierbar :-)) :-)) Jo, jo, der fetzt Mann
26 | rene72 | 24.03.2006 @ 11:42
wo sollen denn bitte die 240.000€ für die Eishallenfinazierung herkommen in der Regionalliga? Sponsoren, Mitgliedsbeiträge? In der OL oder BL ist es wesentlich realistischer, diese Kosten durch Einnahemn aus dem Spielbetrieb zu decken, eine RL-Mannschaft kann das nicht. Ich glaube kaum, dass unsere Großsponsoren weiterhin die gleichen Summen zahlen, damit dies funktioniert. Wenn dann noch 200.000 an Einnahmen da sind, wird das viel sein.
27 | Kasatonov | 24.03.2006 @ 12:09
"OL? um Gottes Willen! Das ist das Ende, da springen die Sponsis ab. Wenn schon denn schon 2. Buli, das is eher finazierbar" - so fruehere Verlautbarungen. Jetzt is auf einmal OL realistisch und RL der Absturz.
Ich sehe: Die Erfahrung der Kassenlage in den letzten Jahren sagt eindeutig: 2. Buli nicht finazierbar.
28 | Brian | 24.03.2006 @ 12:16
Ich denke wir überschätzen den OB in seiner Macht. Vermute eher das irgendjamnd das Geld nicht von Veolia zahlen will und den Ob vorschickt das unter das Volk zu bringen. Vielleicht so: "OB Rauh ziehe das mal durch mit dem Eishockey, dann bauen wir auch was schönes von dem Geld was übrigbleibt und die Firma deiner Frau projektiert es. Sowie übrigens auch den Boulevard" Das wäre für mich zumindest logisch und offenbart dienormale kommunalpolitsiche Hinterfotzigkeit in Deutschland. Hier in Wsw
29 | Brian | 24.03.2006 @ 12:17
auf Kosten des Esw.
30 | loki | 24.03.2006 @ 12:40
@Thorben
genau es müssen sich einfach nur 100erte von fans, ohne das jemand was von der stadt bezw.vom verein davon weiß, sich zusammen finden und die kränze und kerzen am rathaus niederlegen .
als zeichen das wenn es kein eishockey mehr gibt auch die stadt weisswasser sterben wird . . .
31 | Matze82 | 24.03.2006 @ 13:07
@ 27: zweite liga ist finanzierbar aber nur dann wenn man sich an vereinen wie Tölz oder Kaufbeuren orientiert. Die zeigen das man mit wenig auch drin bleiben kann
32 | eis-fuchsi | 24.03.2006 @ 13:11
einige hier behaupten, des die GmbH nicht mit'm Geld umgehen kann...stimm ich zu, wenn man es auf die gesamte Vergangenheit bezieht...aber Herr Reinert ist erst diese Saison Geschäftsführer!!! Und wenn wir oben mitgespielt hätten, hätten wir mehr Zuschauer, Gagnon und McDonald auch gespart...also doch sehr realistisch aufgestellt :-) daß die Saison in die Hose geht, hätte doch ehrlich niemand erwartet
33 | Klaus | 24.03.2006 @ 13:21
@30; Dann müssten ja Städte wie HY, SPB, BZ, GR usw. mausetod sein. Oder wird dort Eishockey gespielt? Kasatonov hat völlig recht. Regionalliga wäre das realistischste für WSW. BL ist absoluter Luxus, den hier NACHWEISBAR keiner bezahlen kann. Eine nicht finanzierbare Mannschaft, bestehend aus Legionären, will hier in WSW keiner sehen. Übrigens, sind Eishallen in Jonsdorf und Geising auch ohne Profieishockey existent. Man muss es nur richtig anpacken.
34 | Klaus | 24.03.2006 @ 13:22
Aber dafür reicht es in WSW allem Anschein nach nicht. Ob dafür einzig der OB zuständig ist, wage ich zu bezweifeln.
35 | loki | 24.03.2006 @ 13:52
@klaus es geht hier aber um weisswasser und nicht um bz. gr. hy. usw.
36 | Kasatonov | 24.03.2006 @ 14:31
Fuer mich is leider nur eines ersichtlich. Seit Jahren gibt es in den verschiedensten Konstellationen an der Vereinsspitze am Saisonende ein Minus. (Ausnahmen bestaetigen natuerlich die Regel) Da liegt doch ein systematischer Fehler vor. Die handelnden Personen wechseln, das finanzielle Dilemma bleibt. Dass es an zwischenmenschlichen Barrieren liegt, kann ja mal zutreffen, aber doch nicht immer.
37 | Senator | 24.03.2006 @ 15:06
Auch wenn es hart klingt, aber eine Insolvenz kann auch mal eine Lösung sein. Nicht immer ein Untergang !
38 | erich28 | 24.03.2006 @ 16:47
@matze 31 leider vergisst du das die hälfte der spieler bei tölz kaufbeuren und anderen bayrischen vereinen nebenbei noch normal arbeiten ,ist klar in bayern oder .das wird es in wsw NIEMALS geben weils da keine arbeit gibt
39 | Cameleon | 25.03.2006 @ 11:35
Vielleicht übernimmt ja Vattenfall nach der Saison die Führung, baut in Boxberg eine neue Halle und verlagert die Profiabteilung dort hin. Wenn sie das neue Kraftwerk bauen, kann ja die Halle gleich mit gebaut werden.
40 | Arni | 25.03.2006 @ 12:14
Wir sollten mal einsehen das Eishockey immer ein Zuschussgeschäft war und ist. Wer glaubt beim Eishockey am ende der Saison ein dickes Plus zu erwarten, hat keine Ahnung. Klar, hier in WSW kann man offensichtlich mit dem vorhandenen Geld nicht richtig umgehen. Aber dafür Vertraglich zugesagte Gelder zurück zu behalten, ist nicht in Ordnung. Regionalliga würde sich dann sicher keiner mehr antun. Und die Eishalle von Jonsdorf mit der von WSW zu vergleichen ist schwachsinn.
41 | Arni | 25.03.2006 @ 12:16
Die Eishalle in Jonsdorf ist ganz anders Konzipiert, und hat eine neuere Kühlanlage als es WSW hat. Das beides zusammen spart schon unmengen an Geld. Sollte man mal beachten.
42 | TomSGD | 25.03.2006 @ 12:20
@39: Das hätte dann zumindest den Vorteil, dass die neue Arena in einem Ort steht, wo sich der Bürgermeister (ebenso nachweislich) für den Eissport einsetzt - da er dessen Bedeutung für die Region verstanden hat. Und Herr Rauh ist endlich ein Problem los - noch ein Grund mehr für ihn, sein Dauergrinsen im Gesicht zu behalten...
43 | Thorben | 25.03.2006 @ 15:38
@39 & 42: Leider wird es dazu nicht kommen, daß Vattenfall die Hallenbetreibung übernimmt. Das wäre zu schön! Und WSW mit Johnsdorf zu vergleichen liegt gar net so fern, da ja in Zukunft NY mit Johnsdorf zusammenarbeitet, weil irgendjemand in WSW den NYern die Tür vor den Kopf gehauen hat, bei der Anfrage einer möglichen Zusammenarbeit! Das nenn ich doch mal einen richtigen 'Big Point' liebe "Profis"!
44 | Hoywoyfux | 26.03.2006 @ 12:42
@33Klaus - wir in Hoy würden uns die Finger lecken, würden wir ein Profi-Team für unsere Menschen haben. In den Vorjahren haben wir leider viel vergeigt (FSV Hoy/ FC Lausitz). Und langsam bauen wir wieder Zugpferde für unsere Menschen auf (Fanfarenzug, Handball). UND WAS MACHT IHR IN WSW ? IHR VERSCHENKT EURE TRADITION !!! Ich kann es einfach nicht fassen. Und wer Eishallen in Jonsdorf und Geising anführt - der kann dies keinesfalls ohne den Profisport sehen. Das Zugpferd für den gesamten
45 | Hoywoyfux | 26.03.2006 @ 12:47
Nachwuchsport ist die erste Mannschaft, die abends mit Radau und Show den Sport zelebriert. Nur so kann ein kleiner Junge träumen, wohin er mal will.
Ich wünsche den Stadträten von WSW, dass sie die Prioriäten erkennen. Sicher sind andere Vereine auch wichtig, sie werden es aber auch mit den bisherigen Mitteln bleiben - doch bestimmend muß eine Priorität gesetzt werden, ansonsten raddiert man sich selber aus der Landkarte. ÜBERZEUGT EUERN OB - sachlich und fair !!!
46 | Kasatonov | 27.03.2006 @ 09:14
Hat sich ja was getan hier seit Freitag. Fang ich mal an: "Regionalliga wuerde sich dann sicher keiner mehr antun." - wenn das so ist, kann es mit der Eishockeybegeisterung nicht mehr weit her sein in WSW. Das sind in meinen Augen keine Fans! Dann ist es aus meiner Sicht erst recht logisch zu sagen: Bitte macht Schluss! Ich stehe aber nicht auf diesem Standpunkt Arni
47 | zochi | 27.03.2006 @ 14:46
@46.-von Fanbegeisterung kann bei dir aber auch keine Rede sein!!! Die Grundfrage und der Inhalt d.o.g.Artikels bleibt - Wieso hat der OB mehr Handhabe über Sponsorengelder zu entscheiden,als der Aufsichtsrat u.dessen Vorsitzender ??? Rein rechtlich fehlen ihm da wohl auch die Grundlagen!!!
48 | Kasatonov | 27.03.2006 @ 16:04
@zochi: ??? Ich weiss es auch nicht, kenne den Ablauf fuer die Freigabe nicht. Glaubst du, dass ein Mann alleine soviel mehr entscheiden kann, als die von dir aufgefuehrten Gremien - ich naemlich nicht. Bezueglich Fanbegeisterung: Machst du auch noch die gleiche "Welle" wie vor 10 Jahren bei den Spielen? Wenn ja, Hut ab.
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In Ergebnis der gestern nicht getroffenen Entscheidung des Aufsichtsrates der Stadtwerke Weißwasser/ Veolia über die Freigabe von 116.000 Euro Sponsorengelder, sieht der Eissport Weißwasser keine andere Möglichkeit mehr, als sich heute an die Öffentlichkeit zu wenden: Laut Konsortialvertrag zwischen Stadt Weißwasser und Veolia (aus dem Jahr 2002) sollten über die Dauer von zehn Jahren jährlich 200.000 Euro an die Profimannschaft des Eissport Weißwasser über Sponsoring ausgezahlt werden. Die Auszahlung der Gelder erfolgte bisher drei mal (2003, 2004 und 2005).
Im Mai 2005 wurde durch die Stadtwerke Weißwasser mitgeteilt, dass die Sponsorenmittel für 2006 nicht in voller Höhe ausgezahlt werden können. Ein Teil der Mittel sollte zur Entschuldung des Eissport Weißwassers e.V. verwendet werden.
Im August 2005 wurden die Zahlen konkretisiert. Rund 84.000 Euro fließen in den nächsten sieben Jahren in die Entschuldung des Eissports. Damit war klar, dass die Lausitzer Füchse in Zukunft nur noch mit jährlich rund 116.000 Euro Sponsorengeldern planen können.
Ohne Rücksprache mit dem Eissport Weißwasser wurde im November 2005 eine Änderung des Konsortialvertrages beschlossen. Die bis dahin festgelegte Verwendung der Mittel zugunsten der Füchse wurde mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die Aufhebung dieser im Etat verplanten Sponsoringmittel, mitten in einer Saison, führt zu großen wirtschaftlichen Problemen und kann nicht akzeptiert werden.
Deshalb haben die Lausitzer Füchse und der Eissport Weißwasser in einem gemeinsamen Antrag, um die Auszahlung der Sponsorengelder gebeten. Für die Dienstag- Sitzung des Aufsichtsrates wurde ein detaillierter Finanzstatus an den Aufsichtsrat der Stadtwerke, sowie an den Oberbürgermeister von Weißwasser übergeben. Rund 80.000 Euro sollen dafür verwendet werden, um die kostendeckende Betreibung der Eishalle bis zum Saisonende 05/06 zu gewährleisten.
Mit der Auszahlung der Sponsorengelder durch die Stadtwerke Weißwasser/ Veolia und die damit verbundene Bekennung der Stadt zum Eissport sind Großsponsoren bereit, die aktuelle bekannte Etatlücke zu schließen. Zusammen mit den Zuschauereinnahmen wäre diese Saison wirtschaftlich abgesichert.
Ohne positive Entscheidung ist weder die weitere Betreibung der Eishalle möglich, noch das Überleben der Nachwuchsmannschaften und der Profis. Dies bedeutet das Ende des Eissports in Weißwasser. Ohne Eishalle wird zudem auch zahlreichen Vereinen und Freizeitmannschaften aus der Region die Existenzgrundlage genommen.
Nach Aussage des Veolia- Aufsichtsratsvorsitzenden Christophe Hug steht einer sofortigen Auszahlung, bei Zustimmung der Verantwortlichen der Stadt Weißwasser, nichts im Wege.
Wir bitten deshalb Oberbürgermeister Hartwig Rauh in seiner Funktion als Aufsichtsrat bei den Stadtwerken Weißwasser / Veolia, die Freigabe der Sponsorenmittel zu ermöglichen und diese nicht weiter zu blockieren.
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