Weißwasser kämpft für faire Schiedsrichter-Ansetzungen in der 2. Bundesliga
Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser haben zwei Tage nach dem Münchener «Skandalspiel» (Geschäftsführer René Reinert) wie angekündigt eine offizielle Beschwerde bei der Eishockey- Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) eingereicht.
In dem Schreiben fordern sie fairere Schiedsrichter-Ansetzungen in der 2. Eishockey-Bundesliga. «Wir haben unseren Unmut über die jüngsten Vorfälle zum Ausdruck gebracht» , erklärte Füchse- Sprecher Andreas Friebel. Bei der 1:5-Niederlage am Sonntag in München hatte die ESBG den Schiedsrichter Andreas Aumüller aus dem Münchener Vorort Ottobrunn mit der Spielleitung betraut. Die Gäste aus Weißwasser fühlten sich von Aumüller insbesondere im zweiten Drittel durch viele Strafzeiten benachteiligt. Geschäftsführer Reinert hatte die Schiri- Ansetzung als «Armutszeugnis für die ESBG» bezeichnet (die RUNDSCHAU berichtete). Auch ESBG- Geschäftsführer Oliver Seeliger räumte auf Nachfrage ein, dass die Ansetzung von Aumüller in München wegen der örtlichen Nähe «nicht gerade glücklich» gewesen sei.
Einen Protest gegen die Spielwertung der Partie in München werden die Füchse jedoch nicht einlegen, da die Erfolgsaussichten sehr gering sind. «Uns geht es darum, mit unserer Beschwerde generell auf das Problem aufmerksam zu machen und hoffen gerade in der entscheidenden Saisonphase auf mehr Fingerspitzengefühl bei der Ansetzung der Schiedsrichter» , erklärte Pressesprecher Friebel.
Wie akut das Thema ist, beweist der Blick auf das Wochenende: Denn als Schiedsrichter für die Sonntag-Partie zwischen den Moskitos Essen und den Lausitzer Füchsen ist Ralph Dimmers angesetzt – er kommt aus dem benachbarten Krefeld.
Gibt es da "mafiöse" Strukturen bei der ESBG, oder arbeiten die einfach nur provinziell ... ? (wahrscheinlich beides)
2 | fds | 23.03.2006 @ 10:30
Ich glaub das hat schon System.
3 | Picard | 23.03.2006 @ 14:40
Ihr könnt ja mal bei www.etconline.de schauen was Aumüller beim Spiel Landsberg vs. ETC gepfiffen hat.
"Ein Schelm der da Böses glaubt"
Grüße aus Crimmitschau...
4 | Jupp | 23.03.2006 @ 20:53
Das ist ja nicht das erste mal das Herr Aumüller so einseitig pfeift, er kann wohl keine Ostclubs in der Liga leiden oder???
Diesen Depp muss man sich doch mal zur Brust nehmen,damit
er wieder zu Verstand kommt.
5 | G-Fly | 24.03.2006 @ 06:41
Schiri-Kontrollen nich nur in der Fußballbundesliga!!!!!!!!
6 | Löweralph | 24.03.2006 @ 08:51
Letztes jahr Playdowns Essen gegen ETC Schiri Rademaker aus Krefeld!
Playoffs Landshut gegen Eislöwen 2x Schiris aus Waldkraiburg dem Nachbardorf....
Jetzt Aumüller bei Euch...das hat System!!!
7 | ESW-FAN-HH | 24.03.2006 @ 15:46
Manchmal muß man sich Fragen von wem der Schiri überhaupt für seine Einsätze bezahlt wird!!??
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Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser haben zwei Tage nach dem Münchener «Skandalspiel» (Geschäftsführer René Reinert) wie angekündigt eine offizielle Beschwerde bei der Eishockey- Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) eingereicht.
In dem Schreiben fordern sie fairere Schiedsrichter-Ansetzungen in der 2. Eishockey-Bundesliga. «Wir haben unseren Unmut über die jüngsten Vorfälle zum Ausdruck gebracht» , erklärte Füchse- Sprecher Andreas Friebel. Bei der 1:5-Niederlage am Sonntag in München hatte die ESBG den Schiedsrichter Andreas Aumüller aus dem Münchener Vorort Ottobrunn mit der Spielleitung betraut. Die Gäste aus Weißwasser fühlten sich von Aumüller insbesondere im zweiten Drittel durch viele Strafzeiten benachteiligt. Geschäftsführer Reinert hatte die Schiri- Ansetzung als «Armutszeugnis für die ESBG» bezeichnet (die RUNDSCHAU berichtete). Auch ESBG- Geschäftsführer Oliver Seeliger räumte auf Nachfrage ein, dass die Ansetzung von Aumüller in München wegen der örtlichen Nähe «nicht gerade glücklich» gewesen sei.
Einen Protest gegen die Spielwertung der Partie in München werden die Füchse jedoch nicht einlegen, da die Erfolgsaussichten sehr gering sind. «Uns geht es darum, mit unserer Beschwerde generell auf das Problem aufmerksam zu machen und hoffen gerade in der entscheidenden Saisonphase auf mehr Fingerspitzengefühl bei der Ansetzung der Schiedsrichter» , erklärte Pressesprecher Friebel.
Wie akut das Thema ist, beweist der Blick auf das Wochenende: Denn als Schiedsrichter für die Sonntag-Partie zwischen den Moskitos Essen und den Lausitzer Füchsen ist Ralph Dimmers angesetzt – er kommt aus dem benachbarten Krefeld.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 22.03.2006