Die Stadt Weißwasser und die Lausitzer Füchse streiten um Sponsoringgelder in Höhe von 116 550 Euro. Dieses Summe muss kommen, sonst droht das Ende des Eissports – sagen die Füchse.
Es besteht nach einer Änderung der vertraglichen Grundlagen kein Anspruch darauf – hält Oberbürgermeister Hartwig Rauh dagegen.
Im Grunde genommen geht es um die Frage: Wie viel Eishockey kann und vor allem will sich Weißwasser angesichts der kommunalen Finanznot in Zukunft leisten? Ähnlich wie der FC Energie für Cottbus hat der traditionsreiche Eissport die Stadt Weißwasser über die Grenzen der Lausitz hinaus berühmt gemacht.
Sicher, auch der Zuschuss für einen Tierpark, die Bibliothek oder die vielen kleinen Sportvereine ist wichtig. Als überregionaler PR-Faktor spielen sie – trotz der unermüdlichen Arbeit aller Beteiligten – aber nur eine kleine Rolle. Übrigens: Auch Energie Cottbus stand vor gut einem Jahr mit dem Rücken zur Wand. In einer gemeinsamen Rettungsaktion von Politik und Wirtschaft wurde damals die drohende Insolvenz abgewendet. Derzeit befindet sich der Verein wieder in einem ruhigen Fahrwasser.
Das Cottbuser Modell taugt auch für die Stadt Weißwasser und die Lausitzer Füchse. Die Entscheidungsträger sollten endlich zusammenspielen und nicht länger gegeneinander. Heute trifft sich Oberbürgermeister Rauh mit dem Finanzbeirat der Lausitzer Füchse. Morgen steht das Thema erneut auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung. Es sind zwei gute Gelegenheiten, um einen Kompromiss zu finden. Denn dabei würden beide Seiten zwar ein Stück verlieren, aber eben auch ein Stück gewinnen. Kommt es zu keinem Kompromiss, wird es nur Verlierer geben – auf beiden Seiten. (Frank Noack)
Die (Ver-)Handelnden auf der einen Seite heißen bzw. hießen u.a.Dietze, Thommaschk, Reinert, Orosz, Jurk, Krein. Auf der anderen Seite steht bzw. stand nur ein Name.Können die diversen Personen auf der einen Seite alle am gleichen Syndrom leiden?
2 | loki | 28.03.2006 @ 20:38
man man man kann mann den nichts gegn diesen rauh tun ?
aber demokratie ist ja auch nur ein wort . . .
3 | Fuchs | 28.03.2006 @ 20:56
http://www.pro-eishockey-wsw.de.vu/ da kannst du was tun
4 | ESW-Pompf | 28.03.2006 @ 21:40
klasse die idee. finds gut das jemand mal sowas in die hand nimmt. hoffentlich bewirkt es auch etwas.......find nur manche kommentare von auswärtigen fans nicht gerade sinnvoll
5 | Fuchs | 28.03.2006 @ 21:47
@4 die würde ich nicht als fans bezeichnen. und das sind auch keine!!!!
6 | Frank | 28.03.2006 @ 22:05
@5 Nur sollte man die ganze Angelegenheit nicht so einseitig sehen wie der Fanrat!
7 | Her-Bert | 28.03.2006 @ 22:36
Leute guckt doch mal auf: www eissport-weisswasser.de !!
Was sagt ihr dazu?
8 | SEFI | 28.03.2006 @ 22:41
Das dürfte das Ende des Profi-Eishockeys sein. Auf jeden Fall der aktuellen GmbH.
9 | Dani | 28.03.2006 @ 23:01
Leut bleibt ruhig und abwarten.Ich denke nicht das der Profi Eishockey in WSW Endet.Aber was ich nicht verstehe das die Stadt sowie die Stadtwerke einen Vertrag mit den Füchsen machen und diesen dann nicht einhalten.Da komm ich nicht ganz mit.
10 | Andi | 29.03.2006 @ 08:06
@9 Das Problem ist leider, dass dieser Vertrag nicht zwischen Stadt/Stadtwerke und den Füchsen abgeschlossen wurde, sondern zwischen Stadt und Veolia soweit ich das beurteilen kann.
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Es besteht nach einer Änderung der vertraglichen Grundlagen kein Anspruch darauf – hält Oberbürgermeister Hartwig Rauh dagegen.
Im Grunde genommen geht es um die Frage: Wie viel Eishockey kann und vor allem will sich Weißwasser angesichts der kommunalen Finanznot in Zukunft leisten? Ähnlich wie der FC Energie für Cottbus hat der traditionsreiche Eissport die Stadt Weißwasser über die Grenzen der Lausitz hinaus berühmt gemacht.
Sicher, auch der Zuschuss für einen Tierpark, die Bibliothek oder die vielen kleinen Sportvereine ist wichtig. Als überregionaler PR-Faktor spielen sie – trotz der unermüdlichen Arbeit aller Beteiligten – aber nur eine kleine Rolle.
Übrigens: Auch Energie Cottbus stand vor gut einem Jahr mit dem Rücken zur Wand. In einer gemeinsamen Rettungsaktion von Politik und Wirtschaft wurde damals die drohende Insolvenz abgewendet. Derzeit befindet sich der Verein wieder in einem ruhigen Fahrwasser.
Das Cottbuser Modell taugt auch für die Stadt Weißwasser und die Lausitzer Füchse. Die Entscheidungsträger sollten endlich zusammenspielen und nicht länger gegeneinander. Heute trifft sich Oberbürgermeister Rauh mit dem Finanzbeirat der Lausitzer Füchse. Morgen steht das Thema erneut auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung. Es sind zwei gute Gelegenheiten, um einen Kompromiss zu finden. Denn dabei würden beide Seiten zwar ein Stück verlieren, aber eben auch ein Stück gewinnen. Kommt es zu keinem Kompromiss, wird es nur Verlierer geben – auf beiden Seiten. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 28.03.2006