Vom derzeitigen Gerangel um den OB und die nicht gezahlten Sponsorengelder dreht sich für die Füchse am Freitag auch wieder das sportliche Karussel in Form eines Heimspiels gegen die Tölzer Löwen. Klare Nummer eins bei den Oberbayern ist Mark Cavallin. Der 34-jährige Kanadier zählt seit Jahren zu den überragenden Goalies der Liga und sichert mitunter den Tölzern die Punkte im Alleingang. Seinem Vertreter, dem erst 18 jährigen Sandro Agricola, gehört zweifelsohne die Zukunft aber im Moment ist einfach noch kein Vorbeikommen und so befindet er sich in einer Lernphase bei einem der Besten seines Fachs. Prunkstück der Gäste ist neben ihrem Goalie sicherlich die Verteidigung. Dort sind mit Duane Harmer und Adam Borzecki überdurchschnittlich gute Spieler verpflichtet worden. Ferner kamen mit Peter Gulda und dem in Weisswasser noch gut bekannten Jan Schinköthe 2 erfahrene Leute, die mithelfen sollen, die jungen talentierten Nachwuchskräfte wie Korbinian Holzer und Max Prommersberger an das Niveau der Liga heranzuführen. Der Sturm ist in dieser Saison bisher die Achillesferse der Löwen. Zu groß ist die Last des Toreschiessens, die allein auf den Schultern der Kontingentspieler John Kachur und Rod Stevens liegt, vor allem, nachdem Jeff Hoad zu Beginn dieser Woche in die Heimat zurückkehrte. Diese 3 allein zeichneten für mehr als die Hälfte der Tore der Tölzer verantwortlich. Im Kader der Füchse ist mit keinen großen Veränderungen zu rechnen, Elia Ostwald ist mit der U18 Nationalmannschaft zu einem Trainingskurs in Mannheim. Das Spiel steht unter der Leitung von Stascha Ninkov (TSG Reutlingen). Ihm werden die Linesmen Viktor Dombrowski (Preussen Berlin) und Boris Gregorius (FASS Berlin) assistieren.
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.