Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Carroll soll neues Füchse-Team formen
31.03.2006 | 09:24 Uhr von
Cheftrainer bleibt im Falle des Klassenerhaltes / Kapitän Wikström geht / Heute gegen Bad Tölz
Die Lausitzer Füchse wollen unbeeindruckt von den finanziellen Problemen im Umfeld an diesem Wochenende die letzten beiden Schritte zum Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga machen. «Wenn wir zwei Mal gewinnen, dann sind wir durch» , ist sich Cheftrainer Fred Carroll sicher. Heute treffen die Füchse zu Hause auf die Tölzer Löwen (19.30 Uhr). Am Sonntag reisen sie zum ESV Kaufbeuren (18 Uhr). Weißwasser hat bisher vier Siege aus sechs Spielen auf dem Konto.

Für die Lausitzer spricht zudem, dass mit Essen und Freiburg die Schlusslichter der Abstiegsrunde am Sonntag gegeneinander spielen und sich somit die Punkte wegnehmen. «Insgesamt sieht es für uns sehr positiv aus» , zeigt sich Carroll optimistisch.
Vieles deutet daraufhin, dass der Deutsch-Kanadier auch in der nächsten Saison als Cheftrainer in Weißwasser hinter der Bande stehen wird. Zumindest im Falle des Klassenerhaltes gilt die Fortsetzung der Zusammenarbeit als beschlossene Sache. «Ich würde gern in Weißwasser bleiben» , betont Carroll. Unter komplett neuen Rahmenbedingungen soll er dann ein junges Team formen.
Denn wegen des von Geschäftsführer René Reinert angekündigten drastischen Sparkurses für die neue Saison (die RUNDSCHAU berichtete) steht statt jetzt 1,6 Millionen Euro nur noch ein Etat von rund 800 000 Euro zur Verfügung. Viele Profis des aktuellen Kaders werden den Verein deshalb verlassen beziehungsweise verlassen müssen. Negative Auswirkungen auf die Leistungen in den verbleibenden vier Spielen befürchtet Carroll nicht: «Die Spieler müssen um neue Verträge kämpfen. Egal, ob in Weißwasser oder bei einem anderen Verein. Der Abstieg wäre dabei kein gutes Empfehlungsschreiben.»
Unterdessen wird Kapitän Mattias Wikström die Füchse verlassen. «Es ist zwar noch kein Vertrag unterschrieben. Aber ich werden wohl zum EHC Wolfsburg wechseln» , sagte Wikström auf RUNDSCHAU-Nachfrage und bestätigte damit entsprechende Medienberichte aus der VW-Stadt. «Ich habe genau wie die gesamte Mannschaft keine gute Saison gespielt. Deshalb suche ich eine neue Herausforderung» , betonte er. Da der Stürmer zu den Topverdienern im Team gehört, dürfte er angesichts der finanziellen Probleme im Fuchsbau ohnehin nur noch schwer zu bezahlen sein.

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 31.03.2006
958 mal gelesen
 
1 | Heidi | 31.03.2006 @ 11:29
Da wünsche ich dem Fred und dem Team viel Glück. Zu Wikki, warum willst Du es nicht nochmal in WSW beweisen, auch mit weniger Geld in der Tasche?
2 | rene72 | 31.03.2006 @ 11:54
weil er eine Familie ernähren muß?
3 | Arethusa | 31.03.2006 @ 12:03
genauso ist es und er hat nicht mehr allzuviel zeit sein Geld mit Eishockey zu verdienen
4 | Senator | 31.03.2006 @ 12:24
Genauso ist es. Der Wechsel ist total normal und kein Problem. Er ist Profi. Punkt.
5 | Stadtfuchs | 31.03.2006 @ 12:53
Jeder soll da spielen, wo er meint, die besten Rahmenbedingungen vorfinden zu können. Ich bin auch niemandem Rechenschaft schuldig, wenn ich meinem Arbeitgeber wechsel - das muß ja auch nicht im Umkehrschluß im Unfrieden geschehen. Ich wünsche Wikki viel Erfolg und um einiges mehr unserem Trainer ein glückliches Händchen beim neuen jungen Team !!!
6 | Heidi | 31.03.2006 @ 14:35
Das sollte auch keine negative Krintik an Ihm sein. Wünsche Ihm auch alles Gute in der Zukunft.
7 | Fuchs | 31.03.2006 @ 14:58
tschau wikki!! viel glück in VW-City
8 | Freezer | 31.03.2006 @ 15:43
Wikki - Alles Gute und viel Erfolg in WOB.
9 | KeeperCarsten | 31.03.2006 @ 22:09
schade wicki und danke für 2 tolle jahre bei uns füchsen. du hast immer gekämpft und alles für das team gegeben. würde mich aber auch freuen wenn du es dir nochmal andersüberlegst und bei uns bleibst
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