Im Namen der Mitglieder der Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative (WSAG) und ihrer Partei nahe stehender Bürger, meldet sich der NOL-Kreisvorstand zum Thema Eissport zu Wort.
Es schreiben Uwe Bücklein und Roland Mahnke:
Wir wollen hier nicht in Abrede stellen, dass in der Vergangenheit im Umfeld des ESW und EHC Fehler gemacht wurden. Wer jedoch in der Lage ist, Fehler einzugestehen und Möglichkeiten sucht, diese in der Zukunft zu vermeiden, ist auf einem guten Weg.
Die Gründung des Finanzbeirats macht uns deutlich, dass man gewillt ist, Hilfe anzunehmen und den Rat kompetenter Menschen in der täglichen Arbeit umzusetzen. Die vielen Unermüdlichen, die schon immer mit Herzblut für den Eishockeysport in Weißwasser arbeiten und besonders im Nachwuchsbereich einen großen Teil ihrer Freizeit opfern, verdienen unser aller Unterstützung, insbesondere sind hier auch die Stadträte und der Herr Oberbürgermeister gefordert, denn sie wurden durch die Bürger der Stadt Weißwasser gewählt, um unsere Stadt in ALLEN Bereichen zu präsentieren und voranzubringen.
Was der Oberbürgermeister und einige Stadträte jedes Jahr für einen Zirkus veranstalten, ist nicht nachvollziehbar. Alles, was mit Eishockey in Verbindung steht, wird ohne konkrete Hilfsangebote von vornherein abgelehnt. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt. Jedoch möchten wir an dieser Stelle bewusst keine Einzelkritik erstellen, denn es sind immer die gleichen Namen, die in der Presse auftauchen, und jeder Bürger von Weißwasser möge sich seine eigenen Gedanken über Ursachen und Zusammenhänge machen.
Der ESW beweist als neuer Betreiber der Halle schon jetzt, dass er durchaus in der Lage ist, die Betreibung in die Wirtschaftlichkeit zu führen, oder zumindest in einen Bereich, wo eine Bezuschussung überschaubar und machbar ist. Es braucht jedoch Zeit, um Veranstaltungen neben dem Eishockey zu planen und zu etablieren. Geben wir uns allen die Chance, dass sich der Eiskomplex zu einem nicht nur sportlichen, sondern auch kulturellen und wirtschaftlichen Treffpunkt für Jung und Alt entwickeln kann.
Bedenken wir auch, dass hier Arbeitsplätze gefährdet sind, gerade in unserer Region ist jeder einzelne schützenswert.
Der ESW und der EHC gehören zusammen. Wir wünschen eine erfolgreiche Zusammenarbeit für die Zukunft und uns allen, dass Weißwasser eine Sportstadt mit Eishockey bleibt.
Warum sollen nur die Füchse profitieren?
OB soll bei Entscheidung alle Sportvereine im Auge haben
Bezugnehmend auf die veröffentlichten Artikel der RUNDSCHAU zum Streit um die Finanzmittel für den EHC Lausitzer Füchse GmbH melden sich Knut Fehmann und Stefan Lill zu Wort:
Als Mitglieder eines ebenfalls lokalen Sportvereins möchten wir als erstes demOberbürgermeister Hartwig Rauh danken, da er sich neben dem Eishockeysport auch für andere Sportvereine aus Weißwasser engagiert.
Mit Unverständnis verfolgen wir seit Jahren die Debatte um den desolaten finanziellen und nun auch sportlichen Zustand unseres Profisportvereins EHC. Uns erschließen sich nicht die Gründe, welche rechtfertigen sollen, warum ausschließlich der Eissport aus den Sponsorengeldern der Stadtwerke gefördert werden soll.
Ist es nicht nutzbringender für die Stadt Weißwasser, Sportvereine mit mehreren tausend Mitgliedern zu fördern, als einer Handvoll Profispielern das Auskommen zu sichern? Auch die sportliche Leistung unserer Eishockeysportler kann ja wohl kaum als Argument für die Vergabe einer solchen Summe herangezogen werden. Beispielsweise können die TSG-Leichtathleten mit WM-Titeln aufwarten und auch die Weißwasseraner Ringer, mit über 100-jähriger Tradition, müssen sich mit amtierenden Deutschen Meistern und Vizemeistern sicher nicht verstecken.
Des Weiteren eine kurze Bitte an Herrn Krein, dass er sich bitte vor seiner nächsten öffentlichen Äußerung über das lokale Vereinsleben besser informiert, da dieses sich ganz sicher nicht ausschließlich aus Kleingartenvereinen zusammensetzt. Ebenfalls «tiefes Unverständnis» hatten wir bei den Äußerungen unserer ehemaligen Oberbürgermeisterin Frau Orosz, da doch gerade sie wissen sollte, mit welchen Problemen unsere Stadt zu kämpfen hat.
So zum Beispiel wären die finanziellen Probleme unserer Stadtbibliothek, der Schwimmhalle und des Tierparks zu nennen und nicht unbedingt eine erneute Insolvenzdrohung seitens eines Profivereins. Als Sportler, die auch die Stadt Weißwasser nach außen repräsentieren, hoffen wir, dass Herr Oberbürgermeister Hartwig Rauh sich nicht von Außenstehenden in seinen Entscheidungen beeinflussen lässt und nicht die weitere positive sportliche Entwicklung aller Weißwasseraner Sportvereine aus den Augen lässt.
Pro Eishockey in Weißwasser
Unter der Internetadresse www.pro-eishockey.de.vu wurde Ende der Woche eine Unterschriftenaktion zum Erhalt des Eissports in Weißwasser gestartet.
Die Liste derer, die sich mit ihrem Namen eintrugen, ist bereits nach den ersten Tagen sehr lang.
Nicht nur Fans aus Weißwasser wollen, dass diese Tradition erhalten bleibt. Auch ehemalige Weißwasseraner, Anhänger der Füchse aus Nachbarstädten und –gemeinden sowie aus Eishockey-Hochburgen in den Altbundesländern rufen dazu auf, den Weißwasseraner Eissport nicht sterben zu lassen.
Ein Großteil äußert auch persönliche Meinungen. So wird OB Hartwig Rauh z. B. aufgefordert, sich mit ganzer Kraft für den Erhalt des Eissportes einzusetzen.
LR vom 4.April 2006, Lokalteil WSW
1 | Hoywoyfux | 04.04.2006 @ 13:07
@Knut Fehmann und Stefan Lill -
Es gibt eine Vielzahl von Unternehmern, die sich äußerst aktiv im Regionalsport orientieren. Und auch ein Verein darf nicht allgemein auf Finanzmittel hoffen - er muß sie sich erkämpfen. Er muß selbst rausgehen und Sponsoren akquirieren, denn auch hier gilt die Marktwirtschaft. So haben sich die Füchse diesen Sponsorenteil vor Jahren unter Dr. Dietze erkämpft. Es war der Wille der Stadt. Was nun passiert ist, könnte man als "modernes Raubrittertum" bezeichnen.
2 | Hoywoyfux | 04.04.2006 @ 13:11
Hier wurde ein Vertrag hinter dem Rücken des Begünstigten geändert. Auch ein ESW/EHC müßte auf eine solche Vereinbarung vertrauen können. Das würde Ihnen persönlich auch so gehen und ich kann Ihnen nur wünschen, dass Ihrem Verein dies erspart bleibt. Und genau das ist es, was den Unmut erregt. Es ist nicht appetitlich, wenn einmal verteiltes Geld umverteilt wird - so nötig es wohl auch jeder andere wohl gebrauchen kann.
3 | SGD_Support | 04.04.2006 @ 13:16
@ Knut Fehmann und Stefan Lill ....
Wurdet Ihr von Rauh bezahlt?
Also die Argumente sind einfach total einstirnnig und zeigt das die beiden keinen Bezug zum Eishockey in WSW haben. Wer sind die überhaupt? ...
1. Vertrag = Gelder für den ESW .. bzw. EHC ... Da hilft auch euer Unverständniss nicht
2. Sportvereine mit mehrern tausend Mitgliedern? = Wer jetz, die Ringer und Fussballer.. Oder nehmen sie jetzt die Anzahl der eingetragenen Mitglieder ..
Wenn der gesamte Eissport da mit den Mitglieder.
4 | SGD_Support | 04.04.2006 @ 13:20
n mal nicht mithalten kann *lol* ...
3. Sportliche Leistung der Sportler ... Eishockey 2.Bundesliga ist wohl kaum mit Ringen oder Volleyball oder was auch immer zu vergleichen ...
4. Stadtbibliothek,Schwimmhalle,Tierpark = 100 Besucher in der Woche oder vielleicht auch 200 ..
Eishalle = 2000 - 2500 Besucher in der Woche (Spiele,Training,Eisdisco,Freilaufg etc.)
5. Versteh diesesn Artikel nicht und könnt mich echt stundenlang aufregen !!!!
5 | claudi | 04.04.2006 @ 13:42
@oben genannte...
wenn die Entscheidung zu Ungunsten des ESW/EHC ausgehen sollte, werden auch Eure Mitglieder (bzw. Mitglieder aus anderen Vereinen) bald nur noch an einer Hand abzuzählen sein! Was meint Ihr, was in WSW losgeht, wenn das! Aushängeschild, das Herzstück rausgerissen wird???
6 | Jörg | 04.04.2006 @ 14:06
Ich verstehe schon,dass es für manche Vereine recht angenehm ist,ohne großen Kampf mit Unterstützung des OB Kohle aus einem Topf abzustauben, der für Dritte bestimmt ist/war... Im Übrigen ist doch das obere Statement der WASG ein Zeichen dafür,dass im Stadtrat von WSW auch noch Realitäten gesehen werden.
7 | Hoywoyfux | 04.04.2006 @ 14:12
@Jörg - GENAU !!! Es zeigen auch Leute der WASG (neben der CDU/ von den anderen hab ich leider noch nicht viel dazu gehört... ) Herz, Verstand und Zivilcourage.
8 | Odin | 04.04.2006 @ 14:48
Erst mal schön, dass sich entlich auch mal andere Politiker, zu dem Problem äußern. (Ich hoffe nur, es ist nicht schon wider Wahlkampzeit) Ich würde aber auch gern mal die Meinung der Sponsoren, speziell der Großsponsoren hören. Des weiteren habe ich ein leicht flaues Gefühl in der Magengegend, denn wenn wirklich soviele hinter dem Eissport stehen, warum sind dann nur rund 2100 Unterschriften zusammen gekommen?
9 | Stadtfuchs | 04.04.2006 @ 15:27
Nichts gegen die kleinen Sportvereine der Region, war ja selbst jahrelang in solchen. Nu was zum Geier hat das mit den Veolia-Geldern zu tun ?!? Im Vertrag wurde doch festgehalten, daß es per definition an "herausragende" Vereine ausgezahlt werden soll. Die Frage stellt sich daher garnicht, ob das Geld nicht dem Eissport zuzusprechen ist. Das ist Rethorik!
Im übrigen, warum lese ich hier schon wieder was von Tierpark, Schwimmhalle u. Bibiothek. Ich warte nur darauf, daß sich die Stadt auch ...
10 | Stadtfuchs | 04.04.2006 @ 15:29
davon zurückzieht und solche Sachen nicht nur nichtmehr von der Stadt getragen sondern am besten auch von vom örtlichen Eishockeyverein getragen werden. *Abwink*
11 | Jörg | 04.04.2006 @ 16:42
@7:Nach den Erlebnissen bei der Demo ist von den PDS- Powerfrauen ein vergleichbares Statement wohl eher unwahrscheinlich... Die gehen nämlich mit Büchern aus der Bibliothek nach dem Schwimmen in den Tierpark lesen. ;-)
12 | Kasatonov | 04.04.2006 @ 18:03
:-)) :-)) :-)) ...und der Sapper laeuft? :-)) :-)).... Das zu lesen tut gut :-)) :-)) die Moterkettensaegen sind wieder angesprungen... :-)) :-)) Los Jungs weiter! :-)) :-))
13 | Mozart | 04.04.2006 @ 18:12
Volker B., laß bitte deine ständigen Provokationen. Ist ja gut, dass du dich anständig amüsierst, aber auf Dauer nervt es.
14 | SEFI | 04.04.2006 @ 18:28
Ja da sabbert man schon nicht mehr, da sappert man schon. Ist wohl die Steigerungsform?
15 | Muc | 04.04.2006 @ 18:33
Danke Knut!
16 | Hoywoyfux | 04.04.2006 @ 19:39
Mensch Kasatonov alter Junge, konnt ja fast meine Uhr danach stellen und die Diskussion ist um einen unnötigen "Unterhaltungswert" reicher. Aber wenn Dir die Rolle gefällt, dass Dich hier keiner mehr ernst nimmt... Bereits die äußere Form Deines "Beitrages" enthüllt Deine Kompetenz. Du bist ein Störenfried. Ich weiß nicht, mir wär peinlich dabei.
17 | Kasatonov | 05.04.2006 @ 10:48
@16: Du kannst Dir gar nicht vorstellen was das in letzer Zeit fuer Spass gemacht hat :-)) :-)) , was glaubst Du eigentlich, was das Forum hier ist, ist das nicht alles von dem Unterhaltungswert, wie du ihn bei mir siehst? :-)) :-)) @14: cool ne Rechtschreibpruefung bekommt man hier auch gratis - super! Danke! :-))
18 | Hoywoyfux | 06.04.2006 @ 22:21
Peinlich wird ein Clown über den man nicht mehr lachen kann - und dieses Stadium hast Du erreicht ...
19 | Kasatonov | 07.04.2006 @ 10:44
@18: "Stoerenfried, Clown..." :-)) :-)) das is doch hoffentlich noch nicht alles. HY-fux, hast ja schnell die Fassung verloren und dich in tiefere Ebenen der Konservation begeben. Mehr muss man dazu nicht sagen. :-)) Du erinnerst mich an das fruehere Gebaren von 23
20 | Hoywoyfux | 07.04.2006 @ 12:46
@ 19 - Hab mit keinem Wort gesagt, dass Du ein Clown bist - nur dass Du mit Deinen Äußerungen eher peinlich geworden bist. Das begreift hier aber jeder in der Runde - dazu muss man keine Fassung verlieren. Und falls Du das rhetorische Hilfsmittel eines Vergleiches nicht verstehst, werd ich Dir auch keine Nachhilfe geben.
Positiv an Deinem Statement : Du willst nicht mehr dazu ( insgesamt ) sagen - wir sind alle froh darüber . . .
21 | Kasatonov | 07.04.2006 @ 14:40
:-)) ...stimmt, mehr kann man dazu nun wirklich nicht mehr sagen,... :-)) :-)) :-)) ...ausser vielleicht noch ne Frage? Wird Dir Deine Schachtel nicht langsam zu klein? Ich bin schon lange aus dem Ding rausgesprungen. Mit der groesseren Schachtel lebt es sich besser. Zumal ich noch in die kleineren Schachteln zurueckblicken kann... Was man da so sehen muss :-)) :-)) :-))
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Im Namen der Mitglieder der Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative (WSAG) und ihrer Partei nahe stehender Bürger, meldet sich der NOL-Kreisvorstand zum Thema Eissport zu Wort.
Es schreiben Uwe Bücklein und Roland Mahnke:
Wir wollen hier nicht in Abrede stellen, dass in der Vergangenheit im Umfeld des ESW und EHC Fehler gemacht wurden. Wer jedoch in der Lage ist, Fehler einzugestehen und Möglichkeiten sucht, diese in der Zukunft zu vermeiden, ist auf einem guten Weg.
Die Gründung des Finanzbeirats macht uns deutlich, dass man gewillt ist, Hilfe anzunehmen und den Rat kompetenter Menschen in der täglichen Arbeit umzusetzen. Die vielen Unermüdlichen, die schon immer mit Herzblut für den Eishockeysport in Weißwasser arbeiten und besonders im Nachwuchsbereich einen großen Teil ihrer Freizeit opfern, verdienen unser aller Unterstützung, insbesondere sind hier auch die Stadträte und der Herr Oberbürgermeister gefordert, denn sie wurden durch die Bürger der Stadt Weißwasser gewählt, um unsere Stadt in ALLEN Bereichen zu präsentieren und voranzubringen.
Was der Oberbürgermeister und einige Stadträte jedes Jahr für einen Zirkus veranstalten, ist nicht nachvollziehbar. Alles, was mit Eishockey in Verbindung steht, wird ohne konkrete Hilfsangebote von vornherein abgelehnt. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt. Jedoch möchten wir an dieser Stelle bewusst keine Einzelkritik erstellen, denn es sind immer die gleichen Namen, die in der Presse auftauchen, und jeder Bürger von Weißwasser möge sich seine eigenen Gedanken über Ursachen und Zusammenhänge machen.
Der ESW beweist als neuer Betreiber der Halle schon jetzt, dass er durchaus in der Lage ist, die Betreibung in die Wirtschaftlichkeit zu führen, oder zumindest in einen Bereich, wo eine Bezuschussung überschaubar und machbar ist. Es braucht jedoch Zeit, um Veranstaltungen neben dem Eishockey zu planen und zu etablieren. Geben wir uns allen die Chance, dass sich der Eiskomplex zu einem nicht nur sportlichen, sondern auch kulturellen und wirtschaftlichen Treffpunkt für Jung und Alt entwickeln kann.
Bedenken wir auch, dass hier Arbeitsplätze gefährdet sind, gerade in unserer Region ist jeder einzelne schützenswert.
Der ESW und der EHC gehören zusammen. Wir wünschen eine erfolgreiche Zusammenarbeit für die Zukunft und uns allen, dass Weißwasser eine Sportstadt mit Eishockey bleibt.
Warum sollen nur die Füchse profitieren?
OB soll bei Entscheidung alle Sportvereine im Auge haben
Bezugnehmend auf die veröffentlichten Artikel der RUNDSCHAU zum Streit um die Finanzmittel für den EHC Lausitzer Füchse GmbH melden sich Knut Fehmann und Stefan Lill zu Wort:
Als Mitglieder eines ebenfalls lokalen Sportvereins möchten wir als erstes demOberbürgermeister Hartwig Rauh danken, da er sich neben dem Eishockeysport auch für andere Sportvereine aus Weißwasser engagiert.
Mit Unverständnis verfolgen wir seit Jahren die Debatte um den desolaten finanziellen und nun auch sportlichen Zustand unseres Profisportvereins EHC. Uns erschließen sich nicht die Gründe, welche rechtfertigen sollen, warum ausschließlich der Eissport aus den Sponsorengeldern der Stadtwerke gefördert werden soll.
Ist es nicht nutzbringender für die Stadt Weißwasser, Sportvereine mit mehreren tausend Mitgliedern zu fördern, als einer Handvoll Profispielern das Auskommen zu sichern? Auch die sportliche Leistung unserer Eishockeysportler kann ja wohl kaum als Argument für die Vergabe einer solchen Summe herangezogen werden. Beispielsweise können die TSG-Leichtathleten mit WM-Titeln aufwarten und auch die Weißwasseraner Ringer, mit über 100-jähriger Tradition, müssen sich mit amtierenden Deutschen Meistern und Vizemeistern sicher nicht verstecken.
Des Weiteren eine kurze Bitte an Herrn Krein, dass er sich bitte vor seiner nächsten öffentlichen Äußerung über das lokale Vereinsleben besser informiert, da dieses sich ganz sicher nicht ausschließlich aus Kleingartenvereinen zusammensetzt. Ebenfalls «tiefes Unverständnis» hatten wir bei den Äußerungen unserer ehemaligen Oberbürgermeisterin Frau Orosz, da doch gerade sie wissen sollte, mit welchen Problemen unsere Stadt zu kämpfen hat.
So zum Beispiel wären die finanziellen Probleme unserer Stadtbibliothek, der Schwimmhalle und des Tierparks zu nennen und nicht unbedingt eine erneute Insolvenzdrohung seitens eines Profivereins. Als Sportler, die auch die Stadt Weißwasser nach außen repräsentieren, hoffen wir, dass Herr Oberbürgermeister Hartwig Rauh sich nicht von Außenstehenden in seinen Entscheidungen beeinflussen lässt und nicht die weitere positive sportliche Entwicklung aller Weißwasseraner Sportvereine aus den Augen lässt.
Pro Eishockey in Weißwasser
Unter der Internetadresse www.pro-eishockey.de.vu wurde Ende der Woche eine Unterschriftenaktion zum Erhalt des Eissports in Weißwasser gestartet.
Die Liste derer, die sich mit ihrem Namen eintrugen, ist bereits nach den ersten Tagen sehr lang.
Nicht nur Fans aus Weißwasser wollen, dass diese Tradition erhalten bleibt. Auch ehemalige Weißwasseraner, Anhänger der Füchse aus Nachbarstädten und –gemeinden sowie aus Eishockey-Hochburgen in den Altbundesländern rufen dazu auf, den Weißwasseraner Eissport nicht sterben zu lassen.
Ein Großteil äußert auch persönliche Meinungen. So wird OB Hartwig Rauh z. B. aufgefordert, sich mit ganzer Kraft für den Erhalt des Eissportes einzusetzen.
LR vom 4.April 2006, Lokalteil WSW