Weißwasser will heute den Klassenerhalt sichern
Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser wollen sich nicht auf ein Herzschlag-Finale um den Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga einlassen, sondern bereits heute Abend bei den Freiburger Wölfen (Beginn um 20 Uhr) alles klar machen. «Dieses Spiel ist der dritte Matchball.
Jetzt müssen wir ihn endlich über die Linie bringen» , betont Cheftrainer Fred Carroll. Am vergangenen Sonntag kassierten die Füchse eine 1:7-Niederlage in Kaufbeuren. Davor reichte es zu Hause beim 3:2 nach Verlängerung gegen Bad Tölz nur zu zwei, statt der erhofften drei Punkte. Mit einem Erfolg heute im Breisgau hätte Weißwasser den Klassenerhalt sicher. Dass es für die Füchse möglicherweise auch im Falle einer Niederlage reichen könnte (siehe Hintergrund), spielt laut Carroll keine Rolle. «Wir wollen den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen» , lautet die Vorgabe des Coaches.
Er hat seine Mannschaft vor dem heutigen Spiel insbesondere darauf eingeschworen, nicht wie in Kaufbeuren die Anfangsphase zu verschlafen. Immerhin lagen die Füchse nach neun Minuten schon mit 0:4 im Rückstand und beschränkten sich anschließend auf Schadensbegrenzung. «Wir müssen mit hundertprozentiger Konzentration zu Werke gehen und vor allem die Fehlerquote im Aufbauspiel minimieren» , betont Carroll.
Der heutige Gegner steht dagegen mit dem Rücken zur Wand. Nur mit zwei Siegen hat Freiburg noch theoretische Chancen, sich vor dem Abstieg zu retten. Kaufbeuren und München haben dies bereits geschafft. Dahinter besitzt Weißwasser die beste Ausgangsposition. Essen und Bad Tölz treffen heute im direkten Duell aufeinander.
Sollten die Füchse allerdings auch den dritten Matchball nicht nutzen können, bleibt ihnen noch das letzte Spiel am Sonntag zu Hause gegen den EHC München (18 Uhr), um die nötigen Punkte einzufahren. Die Halle wird in jedem Fall gut gefüllt sein, da unter anderem der Energiekonzern Vattenfall insgesamt 500 Karten gekauft hat und diese Tickets Schülern in Weißwasser und Boxberg zur Verfügung stellt. «Unser Ziel ist es, dass wir ein Ausverkauft vermelden können. Auch um zu zeigen, welche Bedeutung der Eissport in unser Region hat» , erklärte Füchse-Geschäftsführer René Reinert.
Zur Sache
Rechenspiele Die Füchse gewinnen heute in Freiburg: Dann hätten sie in jedem Fall den Klassenerhalt geschafft. Egal, ob der Sieg in der regulären Spielzeit (drei Punkte) oder spätestens im Penaltyschießen gelingt (zwei Punkte). Die Füchse verlieren: Dann reicht es trotzdem zum Klassenerhalt, wenn Bad Tölz in Essen drei Punkte gewinnt. Andernfalls müssen die Füchse im letzten Spiel am Sonntag gegen München die nötigen Zähler holen. (Frank Noack)
Wenn ich das höre...wenn..und aber...und vieleicht...die Kerle sollen sich am Riemen reißen...und heute gewinnen..alles andere würde mich und denkmal auch die emisten anderen Fans schwer Entäuschen und die nichttauglickeit mancher Spieler bestätigen.Und deren Marktwert also auch verringern...was für die meisten ..zutreffen wird.Trotzdem wünsche ich den Jungs viel Glück heute Abend.
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Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser wollen sich nicht auf ein Herzschlag-Finale um den Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga einlassen, sondern bereits heute Abend bei den Freiburger Wölfen (Beginn um 20 Uhr) alles klar machen. «Dieses Spiel ist der dritte Matchball.
Jetzt müssen wir ihn endlich über die Linie bringen» , betont Cheftrainer Fred Carroll. Am vergangenen Sonntag kassierten die Füchse eine 1:7-Niederlage in Kaufbeuren. Davor reichte es zu Hause beim 3:2 nach Verlängerung gegen Bad Tölz nur zu zwei, statt der erhofften drei Punkte.
Mit einem Erfolg heute im Breisgau hätte Weißwasser den Klassenerhalt sicher. Dass es für die Füchse möglicherweise auch im Falle einer Niederlage reichen könnte (siehe Hintergrund), spielt laut Carroll keine Rolle. «Wir wollen den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen» , lautet die Vorgabe des Coaches.
Er hat seine Mannschaft vor dem heutigen Spiel insbesondere darauf eingeschworen, nicht wie in Kaufbeuren die Anfangsphase zu verschlafen. Immerhin lagen die Füchse nach neun Minuten schon mit 0:4 im Rückstand und beschränkten sich anschließend auf Schadensbegrenzung. «Wir müssen mit hundertprozentiger Konzentration zu Werke gehen und vor allem die Fehlerquote im Aufbauspiel minimieren» , betont Carroll.
Der heutige Gegner steht dagegen mit dem Rücken zur Wand. Nur mit zwei Siegen hat Freiburg noch theoretische Chancen, sich vor dem Abstieg zu retten. Kaufbeuren und München haben dies bereits geschafft. Dahinter besitzt Weißwasser die beste Ausgangsposition. Essen und Bad Tölz treffen heute im direkten Duell aufeinander.
Sollten die Füchse allerdings auch den dritten Matchball nicht nutzen können, bleibt ihnen noch das letzte Spiel am Sonntag zu Hause gegen den EHC München (18 Uhr), um die nötigen Punkte einzufahren. Die Halle wird in jedem Fall gut gefüllt sein, da unter anderem der Energiekonzern Vattenfall insgesamt 500 Karten gekauft hat und diese Tickets Schülern in Weißwasser und Boxberg zur Verfügung stellt. «Unser Ziel ist es, dass wir ein Ausverkauft vermelden können. Auch um zu zeigen, welche Bedeutung der Eissport in unser Region hat» , erklärte Füchse-Geschäftsführer René Reinert.
Zur Sache
Rechenspiele
Die Füchse gewinnen heute in Freiburg: Dann hätten sie in jedem Fall den Klassenerhalt geschafft. Egal, ob der Sieg in der regulären Spielzeit (drei Punkte) oder spätestens im Penaltyschießen gelingt (zwei Punkte).
Die Füchse verlieren: Dann reicht es trotzdem zum Klassenerhalt, wenn Bad Tölz in Essen drei Punkte gewinnt. Andernfalls müssen die Füchse im letzten Spiel am Sonntag gegen München die nötigen Zähler holen. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 07.04.2006