Eine unnötige Niederlage kassierten die Lausitzer Füchse am heutigen Abend in Freiburg. Fred Carroll hatte vor der Partie Geduld und Disziplin gefordert, was er angeboten bekam, kam dem nicht sehr nahe. Im 1.Drittel war man zwar optisch überlegen, konnte aber selbst keine Torgefahr ausstrahlen. So kam es wie es kommen musste, in der 16.Minute schoss Rautert die Gastgeber in Führung. Zu Beginn des 2.Drittels kamen die Lausitzer Cracks wie verwandelt aus der Kabine. Angriff auf Angriff rollte auf das von Bronsard gehütete Tor der Wölfe und in der 22.Minute konnte Lindmark in Überzahl ausgleichen. Danach blieb man am Drücker und konnte in der 34.Minute sogar durch Pohling, wiederum in Überzahl, in Führung gehen. Nach diesem Tor kam es zu einem Bruch im Spiel der Füchse. Man lud die Hausherren regelrecht zum Toreschiessen ein. Rudi Wolf nahm 9(!!!) Sekunden vor der Drittelsirene diese Einladung an und glich aus. Fred Carroll konnte sich in der Drittelpause kaum beruhigen und meinte gegenüber Radio WSW: "Wir haben jetzt 61 Spiele mit dem Team, aber sie begreifen es einfach nicht. Ich verlange Arbeit von der ersten bis zur letzten Sekunde, da kann man nicht einfach vorher aufhören. Es gibt bei 5 gegen 5 eine klare Zuordnung, aber da wird sich einfach nicht daran gehalten. Manche Spieler überschätzen sich einfach!".
Im Schlußabschnitt konnten sich die Füchse zuallererst bei ihrem Goalie Nolan McDonald bedanken, dass es noch unentschieden stand. Reihenweise ließ er die Stürmer (Rifel, Anderson, R.Smith) verzweifeln, teilweise jubelten die Fans und Spieler schon. Aber 66 Sekunden vor Ende war auch der Kanadier machtlos, Anderson überwand ihn allein vor dem Tor stehend.
Nun müssen die Füchse am Sonntag unbedingt noch einen Punkt holen, um den Klassenerhalt rechnerisch perfekt zu machen, da Essen mit 4:3 gegen Bad Tölz gewann.
1 | Mozart | 07.04.2006 @ 23:45
Fred, lass die Truppe nach Ankunft gleich nochmal trainieren, vielleicht ist sie dann munter...
Ciao Mozart!
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Eine unnötige Niederlage kassierten die Lausitzer Füchse am heutigen Abend in Freiburg. Fred Carroll hatte vor der Partie Geduld und Disziplin gefordert, was er angeboten bekam, kam dem nicht sehr nahe. Im 1.Drittel war man zwar optisch überlegen, konnte aber selbst keine Torgefahr ausstrahlen. So kam es wie es kommen musste, in der 16.Minute schoss Rautert die Gastgeber in Führung. Zu Beginn des 2.Drittels kamen die Lausitzer Cracks wie verwandelt aus der Kabine. Angriff auf Angriff rollte auf das von Bronsard gehütete Tor der Wölfe und in der 22.Minute konnte Lindmark in Überzahl ausgleichen. Danach blieb man am Drücker und konnte in der 34.Minute sogar durch Pohling, wiederum in Überzahl, in Führung gehen. Nach diesem Tor kam es zu einem Bruch im Spiel der Füchse. Man lud die Hausherren regelrecht zum Toreschiessen ein. Rudi Wolf nahm 9(!!!) Sekunden vor der Drittelsirene diese Einladung an und glich aus. Fred Carroll konnte sich in der Drittelpause kaum beruhigen und meinte gegenüber Radio WSW: "Wir haben jetzt 61 Spiele mit dem Team, aber sie begreifen es einfach nicht. Ich verlange Arbeit von der ersten bis zur letzten Sekunde, da kann man nicht einfach vorher aufhören. Es gibt bei 5 gegen 5 eine klare Zuordnung, aber da wird sich einfach nicht daran gehalten. Manche Spieler überschätzen sich einfach!".
Im Schlußabschnitt konnten sich die Füchse zuallererst bei ihrem Goalie Nolan McDonald bedanken, dass es noch unentschieden stand. Reihenweise ließ er die Stürmer (Rifel, Anderson, R.Smith) verzweifeln, teilweise jubelten die Fans und Spieler schon. Aber 66 Sekunden vor Ende war auch der Kanadier machtlos, Anderson überwand ihn allein vor dem Tor stehend.
Nun müssen die Füchse am Sonntag unbedingt noch einen Punkt holen, um den Klassenerhalt rechnerisch perfekt zu machen, da Essen mit 4:3 gegen Bad Tölz gewann.