Weißwasser besiegt den EHC München im letzten Saisonspiel mit 3:0
Die Lausitzer Füchse sind nach einem Herzschlag-Finale im Ziel! Dank eines 3:0-Heimsieges gegen den EHC München sicherte sich Weißwasser im letzten Saisonspiel aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga und sorgte damit für einen versöhnlichen Abschluss einer lange Zeit verkorksten Saison.
Versöhnliches Ende: Mit einem 3:0 gegen München sicherten sich die Füchse – hier Michael Kreitl – den Klassenerhalt. Foto: Brinkop
«Zweite Liga, die Füchse sind dabei» , sangen die begeisterten Zuschauer bereits am Anfang des letzten Drittels, nachdem sie zuvor lange Zeit um den noch erforderlichen einen Punkt zittern mussten. Morgan Warren hatte in der 39. Minute die Gastgeber in Führung geschossen. Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Mattias Wikström auf 2:0 (41.) und krönte damit die couragierte Leistung der sehr offensiv ausgerichteten Füchse. Lars Müller sorgte für den 3:0-Endstand (56.). Nach der Schlusssirene kannte der Jubel dann keine Grenzen. Unten auf dem Eis und oben auf den Rängen wurde der Last-Minute- Klassenerhalt gefeiert, der dem Traditionsverein ein weiteres Jahr Zweitliga-Eishockey beschert.
Die 2750 Fans hatten die bis auf den letzten Platz ausverkaufte Weißwasseraner Eishalle schon vor Spielbeginn in ein Tollhaus verwandelt. «Mit aller Gewalt – Klassenerhalt» , hieß es auf einem überdimensionalen Spruchband. Und auch die Gastgeber gaben auf dem Eis von der ersten Minute an richtig Gas. Allein im ersten Drittel erspielten sie mehr als ein halbes Dutzend bester Tormöglichkeiten. In der 3. Minute begrub der überragende Münchener Torhüter Leonhard Wild einen mächtigen Schlagschuss von Sean Gagnon unter seinem Körper auf der Torlinie. In der 8. Minute scheiterten Morgan Warren, Mattias Wikström und erneut Warren an Wild, der auch bei einem Schuss von Michael Kreitl (19.) irgendwie noch den Schläger an den Puck brachte. Die Gäste aus München, die den Klassenerhalt bereits vor dem letzten Wochenende der Abstiegsrunde sicher hatten, beschränkten sich auf sporadische Konter. Sie waren allerdings jederzeit gefährlich.
Im zweiten Drittel erlebten die Fans zwar die Fortsetzung des Sturmlaufes der Gastgeber, aber eben auch weitere Fahrlässigkeiten bei der Chancenverwertung. In der 29. Minute wurde bereits gejubelt. Der Schuss von Michael Kreitl landete jedoch am Außennetz des Münchener Tores. Um so größer war die Erleichterung nach dem 1:0 durch Morgan Warren.
Kapitän Mattias Wikström stellte 39 Sekunden nach Beginn des letzten Drittel mit dem zweiten Treffer die Weichen endgültig auf Sieg. Obwohl die Gastgeber dem enorm hohen Tempo nun mehr und mehr Tribut zollen mussten, geriet der so wichtige Erfolg nicht mehr in Gefahr. In der 54. Minute hatte André Mücke sogar die Chance zum dritten Treffer, aber er scheiterte mit einem Penalty an Wild im Münchener Tor. Für den Schlusspunkte sorgte stattdessen Lars Müller. Mit ihm traf der herausragende Füchse-Spieler der abgelaufenen Saison zum 3:0-Endstand. Der erst während der Saison verpflichtete Torhüter Nolan McDonald erhielt ebenfalls einen Sonderbeifall der Fans. Denn der Kanadier war auch gestern ein sicherer Rückhalt.
Die Lausitzer Füchse sind nach einem Herzschlag-Finale im Ziel! Dank eines 3:0-Heimsieges gegen den EHC München sicherte sich Weißwasser im letzten Saisonspiel aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga und sorgte damit für einen versöhnlichen Abschluss einer lange Zeit verkorksten Saison.
Die 2750 Fans hatten die bis auf den letzten Platz ausverkaufte Weißwasseraner Eishalle schon vor Spielbeginn in ein Tollhaus verwandelt. «Mit aller Gewalt – Klassenerhalt» , hieß es auf einem überdimensionalen Spruchband. Und auch die Gastgeber gaben auf dem Eis von der ersten Minute an richtig Gas. Allein im ersten Drittel erspielten sie mehr als ein halbes Dutzend bester Tormöglichkeiten. In der 3. Minute begrub der überragende Münchener Torhüter Leonhard Wild einen mächtigen Schlagschuss von Sean Gagnon unter seinem Körper auf der Torlinie. In der 8. Minute scheiterten Morgan Warren, Mattias Wikström und erneut Warren an Wild, der auch bei einem Schuss von Michael Kreitl (19.) irgendwie noch den Schläger an den Puck brachte. Die Gäste aus München, die den Klassenerhalt bereits vor dem letzten Wochenende der Abstiegsrunde sicher hatten, beschränkten sich auf sporadische Konter. Sie waren allerdings jederzeit gefährlich.
Im zweiten Drittel erlebten die Fans zwar die Fortsetzung des Sturmlaufes der Gastgeber, aber eben auch weitere Fahrlässigkeiten bei der Chancenverwertung. In der 29. Minute wurde bereits gejubelt. Der Schuss von Michael Kreitl landete jedoch am Außennetz des Münchener Tores. Um so größer war die Erleichterung nach dem 1:0 durch Morgan Warren.
Kapitän Mattias Wikström stellte 39 Sekunden nach Beginn des letzten Drittel mit dem zweiten Treffer die Weichen endgültig auf Sieg. Obwohl die Gastgeber dem enorm hohen Tempo nun mehr und mehr Tribut zollen mussten, geriet der so wichtige Erfolg nicht mehr in Gefahr. In der 54. Minute hatte André Mücke sogar die Chance zum dritten Treffer, aber er scheiterte mit einem Penalty an Wild im Münchener Tor. Für den Schlusspunkte sorgte stattdessen Lars Müller. Mit ihm traf der herausragende Füchse-Spieler der abgelaufenen Saison zum 3:0-Endstand. Der erst während der Saison verpflichtete Torhüter Nolan McDonald erhielt ebenfalls einen Sonderbeifall der Fans. Denn der Kanadier war auch gestern ein sicherer Rückhalt.
Freitag: Wölfe Freiburg – Lausitzer Füchse 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)
Tore: 1:0 Rautert (16.), 1:1 Lindmark (22.), 1:2 Pohling (34.), 2:2 Wolf (40.), 3:2 Anderson (59.); Schiedsrichter: Thomas Schurr (Bad Wörishofen); Zuschauer: 1500 (geschätzt); Strafminuten: 18/14.
Sonntag: Lausitzer Füchse – EHC München 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Tore: 1:0 Warren (39.), 2:0 Wikström (41.), 3:0 Müller (56.); Schiedsrichter: Michael Langer (Zweibrücken); Zuschauer: 2750 (ausverkauft); Strafminuten: 10/12.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Morgan Warren. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 10.04.2006