Der Fuchsbau lebt. Zwar sitzt derzeit eine Mahnung im Rücken. Aber das soll sich klären – und Vattenfall ist auch da.
Das Licht geht nicht aus im Weißwasseraner Fuchsbau – zumindest nicht so schnell. Gestern flatterte beim ES Weißwasser eine Mahnung von den Stadtwerken ins Haus, mit der Forderung, Rechnungen von rund 80 000 Euro zu begleichen. „Die haben ganz schön Druck gemacht“, bestätigt der ESW-Vorsitzende Dirk Rohrbach. Man habe sich letztlich darauf geeinigt, bei einem Treffen am Dienstag nach einer einvernehmlichen Lösung zu suchen.
Der Verein wartet noch auf die rund 116 000 Euro Sponsoring-Gelder von Veolia, über deren Freigabe für den Verein mit der Stadt grundsätzlich Einigkeit erzielt wurde. Nur steht der förmliche Stadtratsbeschluss darüber noch aus (Termin 26. April). Vorher kann das Geld nicht fließen und solange müssen die Stadtwerke und damit Sponsor Veolia selbst (zu knapp 75 Prozent Anteilseigner) auf das Geld warten.
Finanzielle Schwierigkeiten
Diese für den Verein schwierige finanzielle Situation hatte sich abgezeichnet, seitdem auf Initiative des Oberbürgermeisters Hartwig Rauh den Profis, der EHC Lausitzer Füchse GmbH, die automatische Zahlung der 116 000 Euro verweigert hatte. Der EHC war deshalb, aber auch wegen des sportlichen Misserfolgs und damit ausbleibender Zuschauer, sowie wegen teurer Nachverpflichtungen von Trainer und Spielern während der Saison in finanzielle Schwierigkeiten geraten. „Dem Verein fehlen die Mieten der Profis seit Dezember und andere Summen, die insgesamt einen Großteil der von den Stadtwerken geforderten 80 000 Euro ausmachen“, sagt Dirk Rohrbach auf Nachfrage der SZ, der sehr optimistisch ist, sich mit den Stadtwerken einigen zu können.
Ohnehin leuchtet seit Mittwochabend für den Eissport wieder ein Licht am Ende des Tunnels. Denn der Energieversorger Vattenfall verlängerte für die kommenden drei Jahre seinen Sponsorvertrag bei den Füchsen. 180 000 Euro gibt es somit für den Spielbetrieb pro Saison. „Wir wollen ein stabiler Partner für den Eissport sein“, sagte Reinhardt Hassa, Sprecher des Vorstandes von Vattenfall, bei der feierlichen Unterzeichnung des Vertrages. Denn: Mit Weißwasser, so Hassa, sind wir durch die Bergbaugeschichte besonders verbunden.
Der Füchse-Geschäftsführer René Reinert sagte dazu im Rückblick auf die Finanzproblematik und den schwer erkämpften Klassenerhalt: „Nach sehr anstrengenden Wochen tut dies uns sehr gut, denn unsere Zukunft ist von solch’ starken Partner abhängig.“ Welche Bedeutung der Partner Vattenfall habe, hätte auch die 100 000 Euro Sonderzahlung im vergangenen Jahr für die Betreibung der Eishalle gezeigt. Der neue Sponsorvertrag sei zudem ein gutes Zeichen für die nahe Zukunft. Reinert hofft nun auf die Sogwirkung bei anderen Sponsoren.
Eishockey macht schön
Hassa bestätigte am Rande der Vertragsunterzeichnung, dass Vattenfall auch das angespannte Verhältnis zwischen Stadt und Füchse-Geschäftsführung bei seiner Sponsorentscheidung bedacht habe. „Wir wollen helfen und haben mit der Stadt darüber gesprochen“, so Hassa. Es herrsche Einigkeit. Und er sei überzeugt, dass auch die Stadt auf den Eishockeysport baue. Denn dadurch bleibe Weißwasser attraktiv.
DANKE Vattenfall - der Riese hat erkannt, was hier so mancher nicht sehen will. Herr Rauh - wieviel überzeugende Argumente wollen sie eigentlich noch ?
DANKE Vattenfall !
2 | Bure | 13.04.2006 @ 20:41
hilfe sag ich bloß was sind 180000 das is gar nichts für vattenfall in unser region sein und das wenigste geben,und rauh lacht sich eins.
3 | accomander | 14.04.2006 @ 09:31
Klar sind pro saison 180 Tausend Euro für Vattenfall nicht viel wenn man bedenkt das sie im letzten Geschäftsjahr laut N-tv 1,5 Mrd. Euro Gewinn gemacht haben in Europa.Aber besser als nichts und sie könnten auch uns nichts mehr geben und alles in Cottbus + bei den Freezers investieren.Also seit zufrieden .Wenn Not am Mann war ,war auf Vattennfall immer verlaß.
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Das Licht geht nicht aus im Weißwasseraner Fuchsbau – zumindest nicht so schnell. Gestern flatterte beim ES Weißwasser eine Mahnung von den Stadtwerken ins Haus, mit der Forderung, Rechnungen von rund 80 000 Euro zu begleichen. „Die haben ganz schön Druck gemacht“, bestätigt der ESW-Vorsitzende Dirk Rohrbach. Man habe sich letztlich darauf geeinigt, bei einem Treffen am Dienstag nach einer einvernehmlichen Lösung zu suchen.
Der Verein wartet noch auf die rund 116 000 Euro Sponsoring-Gelder von Veolia, über deren Freigabe für den Verein mit der Stadt grundsätzlich Einigkeit erzielt wurde. Nur steht der förmliche Stadtratsbeschluss darüber noch aus (Termin 26. April). Vorher kann das Geld nicht fließen und solange müssen die Stadtwerke und damit Sponsor Veolia selbst (zu knapp 75 Prozent Anteilseigner) auf das Geld warten.
Finanzielle Schwierigkeiten
Diese für den Verein schwierige finanzielle Situation hatte sich abgezeichnet, seitdem auf Initiative des Oberbürgermeisters Hartwig Rauh den Profis, der EHC Lausitzer Füchse GmbH, die automatische Zahlung der 116 000 Euro verweigert hatte. Der EHC war deshalb, aber auch wegen des sportlichen Misserfolgs und damit ausbleibender Zuschauer, sowie wegen teurer Nachverpflichtungen von Trainer und Spielern während der Saison in finanzielle Schwierigkeiten geraten. „Dem Verein fehlen die Mieten der Profis seit Dezember und andere Summen, die insgesamt einen Großteil der von den Stadtwerken geforderten 80 000 Euro ausmachen“, sagt Dirk Rohrbach auf Nachfrage der SZ, der sehr optimistisch ist, sich mit den Stadtwerken einigen zu können.
Ohnehin leuchtet seit Mittwochabend für den Eissport wieder ein Licht am Ende des Tunnels. Denn der Energieversorger Vattenfall verlängerte für die kommenden drei Jahre seinen Sponsorvertrag bei den Füchsen. 180 000 Euro gibt es somit für den Spielbetrieb pro Saison. „Wir wollen ein stabiler Partner für den Eissport sein“, sagte Reinhardt Hassa, Sprecher des Vorstandes von Vattenfall, bei der feierlichen Unterzeichnung des Vertrages. Denn: Mit Weißwasser, so Hassa, sind wir durch die Bergbaugeschichte besonders verbunden.
Der Füchse-Geschäftsführer René Reinert sagte dazu im Rückblick auf die Finanzproblematik und den schwer erkämpften Klassenerhalt: „Nach sehr anstrengenden Wochen tut dies uns sehr gut, denn unsere Zukunft ist von solch’ starken Partner abhängig.“ Welche Bedeutung der Partner Vattenfall habe, hätte auch die 100 000 Euro Sonderzahlung im vergangenen Jahr für die Betreibung der Eishalle gezeigt. Der neue Sponsorvertrag sei zudem ein gutes Zeichen für die nahe Zukunft. Reinert hofft nun auf die Sogwirkung bei anderen Sponsoren.
Eishockey macht schön
Hassa bestätigte am Rande der Vertragsunterzeichnung, dass Vattenfall auch das angespannte Verhältnis zwischen Stadt und Füchse-Geschäftsführung bei seiner Sponsorentscheidung bedacht habe. „Wir wollen helfen und haben mit der Stadt darüber gesprochen“, so Hassa. Es herrsche Einigkeit. Und er sei überzeugt, dass auch die Stadt auf den Eishockeysport baue. Denn dadurch bleibe Weißwasser attraktiv.
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 13.04.2006